Mobilität: Mehr Fußwege, weniger Autos

Bundesbürger schätzen die Bedeutung des Umwelt- und Klimaschutz für die Sicherung des Wohlstands und der Wettbewerbsfähsfähigkeit sowie der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sehr hoch ein. Zu dieser Erkenntnis ist das Umweltbundesamt in seiner repräsentativen Studie “Umweltbewusstsein 2014” gelangt.

Die Autoren betonen, dass früher Umweltschutz und Wirtschaftswachstum sich widersprechen würden. Heute wird dieser Zusammenhang offensichtlich anders beurteilt als in der Vergangenheit. “Gutes Leben und Umweltschutz gehören zusammen.” führte die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks an.

Konsequenzen für die Stadtentwicklung

In der Untersuchung wurde die Lärmbelästigung durch die Befragten sehr häufig angeführt. Sie sei schließlich nicht nur Unangenehm sonder´n kann auch krank machen, so die Autoren der Studie. Auch aus diesem Grund haben 82% der Befragten angegeben, dass sie in den Städten weniger Autos sondern viel mehr Fuß- und Radwege wünschen. Hieraus leiten die Autoren der Studie wichtige Anforderungen an die künftige Stadtentwicklung und -planung.

Diese Anforderung ist bei 14- bis 17jährigen mit 92% sogar am Höchsten. Wir brauchen eine neue Mobilität in den Städten“, sagte dazu Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Denn die Autoren der Untersuchung führen an, dass Carsharing zu einem wichtigen Mobilitätskonzept der Zukunft ist, die fünfmal mehr normale Fahrzeuge ersetzen kann.

Einen Factsheet zur Studie mit den wichtigsten Informationen kann heruntergeladen werden. Die vollständige Publikation zur Studie “Umweltbewusstsein 2014” kann hier eingesehen werden.

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