3D-Drucker-Technologie: Spende ermöglicht 3D-Druck in der Medizintechnik

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ONLINE-UMFRAGE
Überreichung der Stiftungsgelder an das Gläserne Labor; v. l.: Prof. Dr.-Ing. Frank Artinger, Rektor der Hochschule Karlsruhe, Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas, Direktor des IMP, Prof. Dipl.-Wirtschaftsing. Werner Vogt, Vorsitzender des Verbunds der Stifter an der Hochschule Karlsruhe (Foto: Hochschule Karlsruhe, Daniela Löh)

Der Verbund der Stifter an der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft unterstützt das Projekt „Industrie 4.0 Lösungen im Gläsernen Labor“ des Institute of Materials and Processes mit einer großzügigen Spende von 27 000 Euro. Damit kann das Institut ein wichtiges Projekt zu 3D-Drucker in der Medizintechnik umsetzen. (Foto: HS Karslruhe)

„Die Individualisierung und Personalisierung von medizinischen Produkten erfordert – bei zunehmender Komplexität der Produkte und Flexibilität der Produktionsprozesse, die mit der Digitalisierung der Produktion einhergehen – hohe Ansprüche an die mechanische Stabilität gegenüber Abrieb-, Zug-, und Druckeinwirkung der Implantate“, erläutert Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas, Direktor des Institute of Materials and Processes (IMP). Das Team des Gläsernen Labors freut sich daher sehr über diese finanzielle Unterstützung, da damit die Projektidee „3-D-Drucktechnologien in der Medizintechnik“ zeitnah umgesetzt werden kann.

 

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Im Gläsernen Labor der Hochschule Karlsruhe werden mit diesem Forschungsbereich die bereits vorhandenen Technologien im Bereich der Medizintechnik ausgebaut. Dies kommt sowohl dem wissenschaftlichen Nachwuchs als auch den Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge zugute, denen damit die Möglichkeit eröffnet wird, innovative Technologien bereits während des Studiums in forschungsnahen Projekten kennenzulernen.

Die im Labor des IMP eingesetzten Technologien werden im Rahmen von Open Lab-Veranstaltungen allen Studierenden aus Karlsruhe und der breiten Öffentlichkeit vorgestellt, wobei auch Schulgruppen und Firmen herzlichst willkommen sind. Das Gläserne Labor am IMP der Hochschule Karlsruhe ermöglicht die Berücksichtigung der gesamten Prozesskette, vom Design über die Entwicklung bis hin zu Konstruktion und Fertigung. Unter der Einbeziehung wirtschaftswissenschaftlicher Sichtweisen können hier Studierende und Wissenschaftler nach umsetzungsstarken und anwendungsorientierten Lösungen für fertigungstechnische Fragestellungen suchen.

„Gläsernes Labor“ schafft das Fundament für Digitalisierung in der Produktion

Das Ziel des Gläsernen Labors ist nicht die idealtypische Abbildung einer Modellfabrik und den dazugehörigen Fertigungsprozessen. Vielmehr geht es um die Fokussierung auf spezifische Fragestellungen, die innerhalb des Produktentstehungsprozesses auftreten können. Die Modellfabrik schafft das Fundament für die Digitalisierung der Produktion und die Vernetzung der Produktionsanlagen. Die Schwerpunkte liegen vielmehr in der angewandten Materialforschung und der Erforschung und Entwicklung neuer Fertigungsverfahren und -technologien. Damit stellt das Gläserne Labor mehr als eine Schaufabrik von bereits vorhandenen Technologien.

Das Gläserne Labor bekam am 22. Mai 2017 die Auszeichnung „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“. Die Open-Lab-Veranstaltungen werden unterstützt durch das Projekt SKATING. Das Institute of Materials and Processes (IMP) ist darüber hinaus Partner bei der Entwicklung und Anwendung des IO-Reifegradmodells – Das Planungswerkzeug für die digitale Transformation. (hs karlsruhe/iovolution)

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