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Mein Name ist Michael Vetter und ich bin der Geschäftsführer der Iodata GmbH. Ich freue mich auf Ihre Fragen und Anliegen zum Unternehmen Iodata GmbH, zur Digitalisierung und zu datengetriebenen Geschäftsmodellen.  

Im Jahr 2018 werden mit Hardware, Software und Services für Big-Data-Anwendungen voraussichtlich 6,4 Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das zeigen Berechnungen des IT-Marktforschungsunternehmens IDC im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Welche Perspektiven Big Data für Deutschland bietet, erklärt eine aktuelle Studie des Fraunhofer Instituts.

Big Data ist eine zentrale Herausforderung in der Digitalisierung von Unternehmen und Geschäftsmodellen. Wenig überraschend, wenn man betrachtet, dass Menschen und Maschinen im vergangenen Jahr erstmals 1,8 Zettabyte an Daten produziert haben. Prognosen zufolge wird sich das Datenvolumen alle zwei Jahren verdoppeln. Ein zentrale Frage lautet daher: Wie können Wirtschaft, Politik und Forschung diese Datenberge besser nutzen.

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„Bei immer mehr Unternehmen schaffen intelligente Datenanalysen die Grundlage für den Geschäftserfolg“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Big-Data-Anwendungen leisten branchenübergreifend einen herausragenden Mehrwert – von der Diagnoseunterstützung im Gesundheitswesen bis zum Notfallmanagement bei Naturkatastrophen.“ Das wachstumsstärkste Big-Data-Segment für das Jahr 2018 ist der Bereich Hardware. Mit einem Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr werden damit in Deutschland voraussichtlich 671 Millionen Euro umgesetzt.

Den höchsten Umsatz im Big-Data-Markt erwirtschaftet jedoch weiterhin die Software-Sparte. Im laufenden Jahr sollen damit 3,1 Milliarden Euro erlöst werden, ein Plus von 9 Prozent. Mit Dienstleistungen rund um Big-Data werden die Unternehmen im laufenden Jahr rund 2,6 Milliarden Euro erwirtschaften. Im Vorjahresvergleich wächst demnach auch dieses Segment zweistellig um 11 Prozent.

Der Ausdruck Big Data beschreibt die Fähigkeit, große Datenmengen aus unterschiedlichsten Quellen in hoher Geschwindigkeit auszuwerten. Dabei kommen neuartige Datenbanken, Sprachanalysen oder Werkzeuge der Visualisierung zum Einsatz. 

Im Kontext des THESEUS-Programms hat das Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme (IAIS) eine vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Analyse zu Nutzung und Potenzial für Big Data in deutschen Unternehmen durchgeführt. Ziel war es, Handlungsoptionen für Wirtschaft, Politik und Forschung aufzuzeigen und in individuellen Roadmaps die Anforderungen verschiedener Branchen an Big-Data-Lösungen und künftige Anwendungsfelder zu identifizieren.

Welche drei Chancen bietet Big Data deutschen Unternehmen?

Dafür haben die Wissenschaftler am Fraunhofer Institut sich systematisch angeschaut, wie andere Länder, ihre Unternehmen und Forschungsakteure mit Big Data umgehen. Ferner wurde eine Online-Umfrage unter Unternehmen geführt und schließlich eine Workshop-Reihe mit Vertretern unterschiedlicher Branchen durchgeführt. Auf diese Weise konnten sie drei zentrale Chancen für Unternehmen identifizieren:

  • Effizientere Unternehmensführung – Prognosen und Echtzeitanalysen ermöglichen optmierte Abläufe und dienen als Basis für effizientere Strukturen.

  • Massenindividualisierung – Systeme, die die Bedürfnisse ihrer Nutzer immer besser kennenlernen, ermöglichen in Zukunft individuellere Services.

 

Intelligentere Produkte – Maschinen mit Big-Data-Intelligenz können selbständig große Mengen an Sensordaten bearbeiten und dadurch Produkte intelligent anpassen.

Wichtig ist dabei, dass diese Erkenntnisse nicht in der Schublade verschwinden. Damit möglichst viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sie nutzen können, hat das Fraunhofer IAIS das „Living Lab“ gestartet. Hier können sich Unternehmen aktiv mit Big-Data-Analytics-Lösungen vertraut machen. Mit Hilfe dieser Experimentierplattform können vor allem KMU über Schulungen in kurzer Zeit Know-how zum Thema Big Data aufbauen. (fraunhofer/bitkom/iovolution)