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Der Datenschutz-Skandal bei Facebook sorgte weltweit für großes Aufsehen. Zwar dürfte die Aufregung sich gelegt haben. Doch dieser Schock hat womöglich gesorgt, dass Nutzer ihr Verhalten anpassen. Ein Indiz gibt eine Studie des Digitalverbands Bitkom: immer mehr Nutzer räumen ihre sozialen Netzwerke auf. Bitkom gibt Tipps dazu. 

Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung ist online – Tendenz steigend. Die Zahl der Social Media-Nutzer und Mobile Social Media-Nutzer hat sich im Vergleich zum letzten Jahr sogar mehr als verdoppelt. Zu diesem Ergebnis gelangt die weltweit-tätige Social Media-Agentur “We are social” in ihrem “Global Digital Report 2017”.

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Weltweit bleibt Facebook weiterhin die meistgenutzte Plattform: Mehr als 1,8 Milliarden Nutzer sind monatlich auf Facebook aktiv, 55 Prozent nutzen Facebook sogar täglich. 87 Prozent der weltweiten Facebook-Nutzer greifen mobil auf die Plattform zu. Im globalen Ranking folgen WhatsApp und YouTube mit jeweils rund 1,0 Milliarden Nutzern auf den unangefochtenen Spitzenreiter Facebook. In Deutschland nutzen mit 33 Millionen Anwendern rund 40 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal pro Monat Facebook, davon 64 Prozent täglich und 85 Prozent mobil, berichtet die Social Media-Agentur.

Der Digitalverband Bitkom wollte in einer repräsentativen Umfrage wissen, wie die Nutzer von Social Media-Diensten mit ihren Kontakten umgehen. Ergebnis: Fast jeder zweite Social-Media-Nutzer prüft regelmäßig seine Kontakte in sozialen Netzwerken und entfreundet oder entfolgt einigen davon wieder.

Für den Trend, die eigenen Geräte aufzuräumen und online in den sozialen Netzwerken auszumisten, gibt es bereits einen eigenen Namen: Digital Declutter. Das Alter spielt dabei keine Rolle. So geben 47 Prozent der 14- bis 29-Jährigen, 46 Prozent der 30- bis 49-Jährigen und 45 Prozent der 50- bis 65-jährigen an, regelmäßig online aufzuräumen.

Nicht für ein Leben lang vernetzt

„Wir vernetzen uns online miteinander, aber nicht zwingend für ein Leben lang. Das digitale Aufräumen kann den normalen Frühjahrsputz ergänzen“, sagt Linda van Rennings, Social-Media-Expertin beim Bitkom. „Es gibt Menschen, denen es vor allem darum geht, online viele Kontakte vorweisen zu können und andere, die sich – so wie im echten Leben auch – digital trennen, wenn man sich auseinander entwickelt hat.“ (we are social/bitkom/iovolution)

Über die Kontakte in sozialen Netzwerken hinaus gibt Bitkom fünf Tipps für den digitalen Frühjahrsputz:

Desktop

Wer einfach starten möchte und den Bildschirmhintergrund vor leider Icons nicht mehr sieht, nimmt sich zuerst den eigenen Desktop. Keine Ahnung wohin mit den Dateien? Dann ist es vielleicht an der Zeit, sich ein Ablagesystem zu überlegen und Dateien und Verknüpfungen zu löschen, die ausgedient haben. Cloud-Lösungen können ebenfalls eine Möglichkeit sein, für Ordnung zu sorgen. Ausgeklügelte Suchfunktionen helfen nicht nur beim Suchen, sondern auch beim Sortieren. (Credit: CC 3.0 BY, Dave Gandy)

E-Mail

Mit wenigen Schritten lässt sich Ordnung in den Posteingang bringen. Dazu gehört, den Gelöscht- und Spam-Ordner zu bereinigen, sich mit wenigen Klicks von allen Newslettern abzumelden, die einen nicht mehr interessieren, und Mails direkt nach dem Lesen und Bearbeiten zu löschen, wegzusortieren oder zu archivieren. Wer am Ende eines Tages einen leeren Posteingang hat, kann befreit in den nächsten Tag starten. (Credit: CC 3.0 BY, Freepik)

Kontakte

Zum digitalen Frühjahrsputz gehört auch, einmal alle Kontakte aus der Vergangenheit durchzugehen. Mitunter hat man mit dem Schulfreund zuletzt in der Schule geredet und kein Interesse mehr an einem Kontakt, regt sich über die Beiträge der Bekannten eines Bekannten ohnehin nur auf oder verfolgt den YouTuber gar nicht mehr, von dem man vor Jahren noch jedes Video angeschaut hat. Auch Fake-Follower lassen sich mit Online-Tools identifizieren und ausmisten. (Credit: CC 3.0 BY, Freepik)

Apps

Smartphone- und Tablet-Nutzer können beim digitalen Frühjahrsputz auch die Apps durchgehen, die sie nicht mehr benutzen und diese deinstallieren. Nicht nur, dass man dann wieder etwas mehr Speicher auf dem Gerät hat, manche Apps verbrauchen je nach Betriebssystem im Hintergrund, auch wenn sie nicht aktiv benutzt werden, Energie oder verbinden sich mit dem Internet. (Credit: CC 3.0 BY, SimpleIcon)

Fotos

4000 Bilder und mehr sind auf dem Smartphone heute keine Seltenheit mehr. Darunter tummeln sich häufig Messenger-Bilder, die automatisch in der Galerie landen, und Screenshots, die die wenigsten regelmäßig durchgehen, etwa eine alte Bahnverbindung. Wer nach all dem Digital Declutter noch Lust hat, kann die Fotos in der Galerie sichten und löschen. Für besonders schöne Schnappschüsse lohnt es sich eventuell, ein Fotoalbum anzulegen. (Credit: CC 3.0 BY, Daniel Bruce)