Computer schießen keine Tore. Doch sie können helfen, eine Mannschaft optimal auf das Spiel vorzubereiten. Um sich solche Wettbewerbsvorteile zu sichern, hat der Deutsche Fußballbund begonnen, Big Data einzusetzen.

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Mein Name ist Michael Vetter und ich bin der Geschäftsführer der Iodata GmbH. Ich freue mich auf Ihre Fragen und Anliegen zum Unternehmen Iodata GmbH, zur Digitalisierung und zu datengetriebenen Geschäftsmodellen.  

Computer schießen keine Tore. Doch sie können helfen, eine Mannschaft optimal auf das Spiel vorzubereiten. Um sich solche Wettbewerbsvorteile zu sichern, hat der Deutsche Fußballbund begonnen, Big Data einzusetzen.

Was war das für ein Spiel: nur noch wenige Sekunden bis zum Abpfiff. Ein Foul des schwedischen Mittelfeldspielers Jimmy Durmaz rund 20 Meter vom Tor entfernt gibt dem Weltmeister aus Deutschland noch eine letzte Galgenfrist. Sekunden vor Schluss entscheidet sich, ob die deutschen Fußballer die Heimreise antreten müssen oder auf eine weitere Chance hoffen können, die Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft zu überstehen.

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Toni Kroos steht bereit und wagt den direkten Schuss auf das gegnerische Tor. Was danach passierte, wird in die Geschichtsbücher der deutschen Nationalmannschaft eingehen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung fragt zurecht, ob der verwandelte Freistoß von Kroos ein Tor für die Ewigkeit ist. Nicht weil es ein Traumtor war. Von ihm ging ein Aufbruchssignal nach Deutschland und an alle in der Sportwelt, die an der deutschen Nationalmannschaft gezweifelt haben.

Genau solche emotionalen Momente entzünden im Sport die Leidenschaft von Millionen Menschen. Der moderne Sport allerdings kennt nicht nur Emotionen – und verlässt sich nicht nur auf Erfahrung und Talent, wenn es um Sieg oder Niederlage geht. So verkündete der Manager der deutschen Nationalmannschaft Oliver Bierhoff, dass die digitale Revolution den Fußball erreicht hat. Mit Big Data will der Weltmeister auch in der Zukunft seine Spitzenposition behalten.

Datenanalyse vervielfachen die Möglichkeiten

Alle wichtigen Daten von Spielern und Spielgeräten werden erfasst, abgespeichert und analysiert: von hochauflösenden Kameras, die Laufwege der Spieler aufzeichnen über “Wearable Technologies” wie GPS- oder Fitness-Tracker in der Kleidung bis zu allen Leistungs- und Spieldaten einzelner Spieler. Dabei werden die Daten in Echtzeit an Trainer und Co. geliefert. Für den Trainer-Kader der Mannschaft vervielfachen sich die Möglichkeiten, ein Spiel vorzubereiten, auf ein laufendes Spiel einzuwirken und ein beendetes Spiel zu analysieren, um sich auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Die Erkenntnisse aus der Big Data-Analyse stehen auch den Spielern selbst zur Verfügung.

Die Arbeit mit Daten ist dem Deutschen Fußballbund und seinen Köpfen nicht neu. Bereits für die Weltmeisterschaft in Brasilien haben sie sich mit “Smart Data” vorbereitet. Gegenüber der Nachrichtenagentur DPA äußerte sich Bierhoff, dass Daten und Analyse fünf bis zehn Prozent des Erfolgs ausmachen, aber Bauchgefühl noch immer entscheidend sind. Das ist gut! Wie sonst könnten im Fußball genau diese Emotionen entstehen, wie man es beim WM-Spiel gegen Schweden erleben durfte.

Die Iodata GmbH und iovolution.de drücken der deutschen Nationalmannschaft beide Daumen, wünschen ihr viel Erfolg und jede Menge Datenglück!