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Beste Grüße Elke Gensicke

Immer mehr Tätigkeiten finden im Sitzen und vor einem Bildschirm statt. Der Mangel an Bewegung führt oft zu Erkrankungen. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat eine Branchenregel für betroffene Unternehmen mit Ratschlägen herausgegeben. Außerdem hat iovolution.de neun Tipps für jeden Digitalarbeiter aufgestellt.

Nahezu die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland arbeitet in einem Büro. Das entspricht fast 17 Millionen Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen – Tendenz steigend. Für viele dieser Menschen bedeutet das: Sie bewegen sich wenig bei der Arbeit. Daher ist es wenig überraschend, dass Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems bei den Fehltagestatistiken weit vorn liegen. Aber das ist nur ein Aspekt, den der Arbeitsschutz im Büro berücksichtigen muss. Wichtige Faktoren für gesundes Arbeiten im Büro stellen Führungskräfte, Arbeitsplatzgestaltung oder Beleuchtung dar. Dabei geht es vor allem, Belastungen am Arbeitsplatz zu reduzieren.

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Wie können Führungskräfte die Arbeitsorganisation so gestalten, dass ein möglichst gutes psychosoziales Arbeitsumfeld für die Beschäftigten entsteht? Wie sieht ein ergonomischer Büroarbeitsplatz aus? Was ist bei Beleuchtung und Lärmschutz im Büro zu beachten? Die neue Branchenregel der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gibt Antworten auf diese und zahlreiche weitere Fragen bei der Organisation des betrieblichen Arbeitsschutzes. Im Fokus steht die Prävention potenzieller Belastungen am Arbeitsplatz.

INHALT:

 

Praxistipps und Arbeitsschutz-Maßnahmen

Die Leserinnen und Leser der Branchenregel erhalten die wichtigsten Informationen zu jedem Aspekt des Arbeitsschutzes auf einen Blick. Die einzelnen Kapitel sind übersichtlich in rechtliche Grundlagen und weiterführende Informationen, potenzielle Gefährdungen und mögliche Präventionsmaßnahmen gegliedert. Praxistipps, Übersichten und grafische Darstellungen erleichtern die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben.

 

Interessierte können die DGUV Regel 115-401 „Branche Bürobetriebe“ in der DGUV Publikationsdatenbank kostenfrei herunterladen.

 

Die Branchenregeln der gesetzlichen Unfallversicherung sind ein neues Informationsformat. Sie setzen kein eigenes Recht, sondern fassen das vorhandene komplexe Arbeitsschutzrecht für die Unternehmen einer bestimmten Branche verständlich zusammen. An der Ausarbeitung der DGUV-Regel für Bürobetriebe waren neben den Experten der Unfallversicherungsträger auch Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertreter beteiligt.

Die DGUV-Branchenregel betrachtet dabei verschiedene Arbeitsbereiche in Bürobetrieben. Nicht nur das Büro selbst, sondern zum Beispiel auch den Technikbereich, den Empfang und die mobil arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Unternehmerinnen und Unternehmer sowie die Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes finden hier wertvolle Hinweise zur praxisgerechten Lösungen im Büro“, sagt Andreas Stephan, Leiter des DGUV-Sachgebiets Büro und Präventionsexperte der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft. (dguv/iovolution)

9 Tipps für Digitalarbeiter, wie sie ihre Gesundheit schützen können

Optimale Büromöbel

Handwerker benötigen gute Werkzeuge, Chemikanten Präzisionsinstrumente und Feuerwehrleute auf sie zugeschnittene Schutzausrüstung, damit sie ihre Gesundheit schützen und ihre Arbeit optimal erledigen können. Dies gilt auch für Büroarbeiter. Geeignete Bürodrehstühle, Arbeitstische und Tischbeleuchtung sind einige Ausstattungen, die zum ergonomischen Büroarbeitsplatz gehören.

Richtig sitzen

Wer viel sitzt, sollte richtig sitzen. Dabei müssen die Füße flach auf dem Boden liegen können, während die Oberschenkel im 90 Grad angelegt sind. Dies gilt ebenso für die auf der Armlehne abgelegten Arme. Ein keilförmiges Sitzkissen kann die Haltung des Rückens zusätzlich unterstützen. Wer richtig sitzt, vermeidet Verspannungen und Rückenschmerzen.

Bewegung vor der Arbeit

Experten empfehlen, dass der Kreislauf schon auf dem Weg zur Arbeit zum Schwung gebracht wird: statt Auto und Nahverkehrsmittel lieber das Fahrrad nutzen oder zumindest einen Fußweg zum Arbeitsplatz einplanen. Dies gilt auch für die Treppe. Wer die Möglichkeit hat, auf den Fahrstuhl zu verzichten, sollte die Gelegenheit nutzen. Denn mit der Bewegung wird der Körper mit Sauerstoff versorgt.

Bewegung während der Arbeit

Was für den Arbeitsbeginn gilt, ist umso wichtiger für die Arbeitszeit. Meetings im Stehen abhalten, ist nicht nur eine effektive und zeitsparende Methode, um Sitzungsmarathons zu vermeiden. Und Zweier-Gespräche lassen sich am besten mit einem kleinen Spaziergang verbinden. Netter Tipp: den Mülleimer an das andere Ende des Büros platzieren, so dass man zwischendurch aufstehen muss.

Auf freundliches Raumklima achten

Damit ist nicht nur die Zimmertemperatur gemeint. Die sollte zwischen 20 Grad bis 22 Grad liegen. Eine freundliche Umgebung schafft Entspannung. Dabei helfen Bilder von geliebten Personen oder geeignete Zimmerpflanzen. Letztere spenden Sauerstoff und Feuchtigkeit, wodurch Müdigkeit vorgebeugt wird. Ganz wichtig: regelmäßig das Büro lüften. Ein schlechtes Raumklima kann Auslöser für Krankheiten sein.

Zwischendurch Augen ausruhen

Ständig auf den Bildschirm starren und Papierkram erledigen, kann die Augen stark ermüden. Da ist es legitim, die Augen für einige Minuten zu schließen und sie auf diese Weise zu entlasten. Sanfte Massagen des knöchrigen Augenrands unterstützen die Durchblutung.

Gesunde Ernährung

Eine gesunde Ernährung bedeutet nicht, auf Schokolade oder auf einen saftigen Burger zu verzichten. Vielmehr geht es um Regelmäßigkeit und Balance. Dies bedeutet: keine Mahlzeit ausfallen lassen. Vor allem das Frühstück ist der erste Grundstein für einen erfolgreichen Arbeitstag. Experten empfehlen mehrere kleine Essensportionen über den Tag verteilt. Auf diese Weise bekommt der Körper regelmäßig Energie, um die Anforderungen des Tages bewältigen zu können.

Stress vermeiden

Keine Frage, das ist leichter gesagt als getan. Optimalerweise sind die Führungskräfte für das Thema gesunder Arbeitsplatz sensibilisiert. Eine geeignete Arbeitsorganisation schafft zudem die Grundlage unnötige Belastungen zu vermeiden. Man muss nicht aber darauf warten. Atemübungen, ritualisierte Arbeitspausen oder eine offene Kommunikation mit dem Umfeld bauen Stressfaktoren ab.

Viel trinken

Der Körper benötigt im Durchschnitt zwei bis drei Liter Flüssigkeit, idealerweise als Wasser oder ungesüßtem Tee. Wer das Trinken vergisst oder es vernachlässigt, weil die Arbeit drängt, dann empfiehlt es sich, eine Flasche Wasser sichtbar auf den Tisch zu platzieren. Wer ausreichend trinkt, der vermeidet Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten oder Müdigkeit.