Welche Potenziale die Integration von Internet der Dinge und Business Intelligence aufbieten, zeigten zwei Unternehmen aus Karlsruhe auf dem 10. IndustrieTag SüdWest. Am Beispiel einer Popcorn-Maschine führten sie vor, welchen Nutzen Unternehmen haben, wenn sie Daten aus Maschinen mit Daten aus anderen betrieblichen Systemen verknüpfen.

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Welche Potenziale die Integration von Internet der Dinge und Business Intelligence aufbieten, zeigten zwei Unternehmen aus Karlsruhe auf dem 10. IndustrieTag SüdWest. Am Beispiel einer Popcorn-Maschine führten sie vor, welchen Nutzen Unternehmen haben, wenn sie Daten aus Maschinen mit Daten aus anderen betrieblichen Systemen verknüpfen.

Beim Anblick eines karamellisiertem, goldbraunem Popcorns dürften bei Vielen das Wasser im Mund zusammenlaufen – und Erinnerungen an schöne Kino- und Jahrmarkterlebnisse wecken. Techies und Experten für Business Intelligence verbinden mit der Popcorn-Maschine offensichtlich etwas anderes. Zumindest gilt dies für die Teams von der Iodata GmbH und der Rock 5 GmbH.

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Beide Unternehmen haben auf dem 10. IndustrieTag SüdWest in Karlsruhe einen Gemeinschaftsstand geteilt. Prominenter Gast am gemeinsamen Stand bildete eine Popcorn-Maschine. Ihr Zweck war es nicht, Besucher satt zu machen. Vielmehr haben die beiden Unternehmen an ihrem Beispiel erklärt, wie “Internet of Things” (IoT) und Business Intelligence (BI) Hand in Hand funktionieren.

Dafür wurden der Stromverbrauch, die Temperatur und der Output gemessen, um zu demonstrieren, wie man hieraus Zusammenhänge und Störungen erkennen kann. Auf der Grundlage der ermittelten Daten konnte man nicht nur Störfaktoren identifizieren und eliminieren. Mehr noch: die Erkenntnisse ermöglichten, eine ganzheitliche BI-Strategie zu entwickeln. Wenn eine simple, strombetriebene mechanische Popcorn-Maschine – dank IoT und BI – solche Erkenntnisse bietet, dann sind die Möglichkeiten bei einer Industrieanlage enorm: Ausfälle minimieren, Verbrauch optimieren und Output maximieren, können die Amortisierung von schweren Investitionen beschleunigen.

Benjamin Meißner von Rock 5 GmbH führte in seinem Vortrag vor, dass Digitalisierung ein fortlaufender Prozess ist, der von realen Messwerten lebt. Dabei zeigte er, wie Unternehmen Messdaten aus der Produktion gewinnen und diese schnell und für sich nutzbar machen können.

Über den Vortrag von Rock 5 GmbH berichten wir in einem gesonderten Beitrag.

“Popcorn 4.0” blieb nicht nur am Gemeinschaftsstand ein Thema. Benjamin Meißner von Rock 5 GmbH und Michael Vetter von Iodata GmbH hatten auf dem IndustrieTag SüdWest zudem die Möglichkeit, in zwei Impulsvorträgen auf die Integration von IoT und BI einzugehen. Anknüpfend an den Vortrag von Benjamin Meißner (siehe Fotos) zeigte Michael Vetter in seinem anschließenden Vortrag auf, welches Potenzial ausbrechen kann, wenn Maschinendaten mit Daten aus anderen Systemen im Betrieb verknüpft werden.s

“Sensoren und zugehörige Gateways in Anlagen lesen immer mehr Daten in der Produktion aus und speichern sie”, erinnert Michael Vetter im Vorfeld seines Vortrags. “Wir zeigen, welchen Nutzen Sie haben, wenn Sie diese Daten aus anderen Systemen in Ihrem Unternehmen verbinden – so beispielsweise mit Ihrem ERP, QMS oder CRM.”

Der Vortrag von Michael Vetter wurde in drei kurzen Videos zusammengefasst. Erfahren Sie dabei, wie ein Unternehmen von der Dateninventur über Dashboards zu kundenindividuellen Lösungen gelangen kann.

TEIL 1

„Warum steht die Maschine? Wenn diese Frage auftaucht, dann wird es spannend für das Reich der Analyse,“ so Michael Vetter. Mehr zu Fertigungsdaten, Auftragsdaten und Fehlerkennung… 

TEIL 2

In diesem Teil erläutert Michael Vetter, wie Iodata GmbH Business Intelligence versteht und warum eine Dateninventur der Beginn von jedem guten BI-Projekt markiert. Von der Dateniventur zu den Dashboards…

TEIL 3

Im letzten Teil seines Vortrags erklärt Michael Vetter an konkreten Beispiele, wie wichtig Overall Equipment Effectiveness OEE-Dashboards sind. Dashboards als individuelle Lösung für jeden Kunden…