Sie haben Fragen zum IO-Reifegradmodell?

Mein Name ist Kamuran Sezer. Bei der Iodata GmbH verantworte ich die Bereiche Forschung und Kommunikation. Ich bin Ihr Ansprechpartner für folgende Themen: Studien, digitale Transformation und IO-Reifegradmodell.

Die konjunkturelle Stimmung insgesamt fällt bei den Unternehmen der Informationswirtschaft zur Mitte des Jahres positiv aus, ebenso wie die Erwartungen für das dritte Quartal 2018. Dieses Ergebnis ist am ZEW Stimmungsindikator Informationswirtschaft abzulesen. Der Stimmungsindikator ist das Ergebnis einer Umfrage bei Unternehmen der Informationswirtschaft, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) durchgeführt hat. 

Der Anstieg des Stimmungsindikators ist auf die positive Entwicklung der Umsatzlage im zweiten Quartal zurückzuführen. Fast 46 Prozent der Unternehmen konnten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorquartal erhöhen. Nur knapp 13 Prozent verbuchten sinkende Umsätze. Hinsichtlich der Nachfragelage zeigt sich die überwiegende Zahl der Unternehmen ebenfalls zufrieden. Als Konsequenz ist der Teilindikator für die Geschäftslage um 4,6 Punkte auf einen Stand von 66,3 Punkten gestiegen. Die Erwartungen bezüglich der künftigen konjunkturellen Entwicklung sind auf einem hohen Niveau leicht um 1,8 Punkte zurückgegangen. Insgesamt erwarten rund 38 Prozent der befragten Unternehmen steigende Umsätze und 30 Prozent steigende Nachfrage nach eigenen Produkten und Dienstleistungen im dritten Quartal dieses Jahres.

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Der Wirtschaftszweig Informationswirtschaft setzt sich aus den Teilbranchen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Mediendienstleister und wissensintensive Dienstleister zusammen. Bei den IKT-Unternehmen hat sich die gute konjunkturelle Stimmung kaum verändert. Mit einer minimalen Steigerung des Stimmungsindikators um 0,1 Punkte auf 72,3 Punkte zeigt sich die Mehrzahl der IKT-Unternehmen weiterhin optimistisch bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Situation. Der Seitwärtsbewegung des Stimmungsindikators liegt allerdings eine entgegengesetzte Entwicklung: die Geschäftslage hat sich im zweiten Quartal 2018 verbessert, während sich die Geschäftserwartungen für das dritte Quartal 2018 verschlechtert haben. Demzufolge blickt die Mehrzahl der Unternehmen optimistisch auf die künftige Wirtschaftsentwicklung. 

INHALT:

 

Die Unternehmen im Wirtschaftszweig Informationswirtschaft setzen häufig auf die Entwicklung und das Angebot neuer Produkte oder Dienstleistungen um ihren Geschäftserfolg zu sichern. Fast 70 Prozent der Unternehmen forcieren diese Form der Innovationstätigkeit als Garant für einen langfristigen Erfolg. Bei den IKTDienstleistern sind Entwicklung und Angebot neuer Produkte oder Dienstleistungen sogar für 92 Prozent der Unternehmen bedeutsam.

 

 

Branchenreport „Informationswirtschaft“ kostenlos herunterladen (pdf): http://kurzelinks.de/wod8

Die wirtschaftliche Stimmung bei den Mediendienstleistern hat sich seit dem Vorquartal kaum verändert. Der Stimmungsindikator verliert im Vergleich zum Vorquartal 0,7 Punkte und überspringt mit einem Stand von jetzt 50,7 Punkten die kritische 50-Punkte-Marke weiterhin nur sehr knapp. Somit schätzt lediglich eine geringe Mehrheit der Mediendienstleister die konjunkturelle Stimmung positiv ein. Bei der Einschätzung der Geschäftslage zeigen sich die Mediendienstleister hingegen überwiegend pessimistisch. Der Teilindikator für die Geschäftslage erreicht lediglich einen Stand von 43,9 Punkten. Das konjunkturelle Klima bei den wissensintensiven Dienstleistern hat sich im zweiten Quartal 2018 etwas verbessert. Im Vergleich zum Vorquartal haben sich sowohl die Geschäftslage als auch die Geschäftserwartungen verbessert. Die beiden Teilindikatoren liegen aktuell gleichauf und erreichen wie auch der Stimmungsindikator einen Stand von rund 65 Punkten. (zew/iovolution)