Digitalisierung und Automatisierung durchdringen den Alltag der Menschen. Sie kann nicht mehr nur auf die Wirtschaft reduziert werden. Neue Technologie ermöglichen soziale Inklusion - Thema des neuen Buches aus dem Gruyter Verlag.

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Beste Grüße Elke Gensicke

Digitalisierung und Automatisierung durchdringen den Alltag der Menschen. Sie kann nicht mehr nur auf die Wirtschaft reduziert werden. Neue Technologie ermöglichen soziale Inklusion – Thema des neuen Buches aus dem Gruyter Verlag.

Ob die Integrations- oder Pflegedebatte: nach dem Titel „IT für soziale Inklusion“ kann bei diesen Fragen Abhilfe durch die Einbindung der Industrie 4.0 geschaffen werden. So betont der Autor das Potential der immer klüger werdenden IT, die neue Möglichkeiten für soziale Inklusion schafft.

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Längst haben Entwickler die soziale Robotik als neues Arbeitsfeld aufgetan. Die Maschinen lernen Mimik und Körpersprache des Menschen zu lesen, seine Alltagssprache zu verstehen und vor allem: sinnvoll zu reagieren. Soziale Roboter sollen Leben ins Altenheim bringen, Kinder beim Spracherwerb unterstützen, den Haushalt schmeißen. Sie sollen Gefährten des Menschen werden, Partner, nicht Werkzeuge, und dazu selbst Erfahrungen machen, Emotionen erlernen – eine Persönlichkeit entwickeln.

Was ist Inklusion?

Man kann unter dem Begriff vereinfacht die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in allen Bereichen verstehen. [..] Soziale Inklusion ist dann vollständig erfüllt, wenn jedes Individuum in der Gesellschaft vollständig akzeptiert wird.

 

Mehr Definition unter behinderung.org

Soziale Roboter

Dafür steht Forschungsgeld bereit. Wenn Roboter nach den industriellen Arbeitsfeldern nun auch das Soziale erobern, bieten diese Technologie viele Vorteile, nicht nur ein gigantisches Einsparpotenzial. In England etwa arbeiten Wissenschaftler an Robotern für die Therapie autistischer Kinder. In Japan ist Roboter-Seehund Paro im Einsatz. Dank seines Airbag-Innenlebens ist er recht knuffig und animiert Bewohner im Altenheim nachweislich zu mehr Kommunikation, so in einem Artikel von RP Online.

Allerdings können große Bevölkerungsgruppen die digitale Informationsvielfalt und Kommunikationsmöglichkeiten nicht nutzen. Einerseits sind es fehlende Kenntnisse im Umgang mit der Technologie, andererseits sind es motorische oder kognitive Einschränkungen. Ihnen, genauso anderen mit viel grundlegenderen Problemen muss beigekommen werden, damit sie am gesellschaftlichen Leben vollumfassend teilhaben können.

Digitale Kompetenz als Zugang

Wie dies funktionieren kann, ist Thema des Buches. Es legt den Zugang der Bevölkerung zu IT-gestützten Dienstleistungen und Informationen in einer Mischung aus wissenschaftlichen Artikeln, Produktvorstellungen und Positionspapieren dar. Dabei kommen Wissenschaftler und Gründer von Startups neben Akteuren aus Stiftungen und Vereinen zu Wort kommen. Das Buch spricht eine breite Zielgruppe an und will Ansporn zur Lösungsentwicklung geben. (dfki/rpo/iovolution)

INHALT:

 

  • > Leitthema in allen Gesellschaftsbereichen
  • > Wissenschaftliche Thesen
  • > Tools und Anwendungshilfen für die Praxis
  • > Hochkarätige Herausgeber von bedeutendstem Institut für KI in Deutschland

 

Soziale Inklusion ist ein Thema mit wachsender Bedeutung in allen Gesellschaftsbereichen. Deren Durchsetzung ist ohne Informationstechnologie oftmals nicht möglich. Das Buch beschreibt den Stand der Forschung. Schwerpunkt sind aber Tools und Anwendungen aus den Bereichen Bildung, Gesundheit, Mobilität, Migration u.a.. Themen und Autoren stammen aus dem gleichnamigen Workshop, den das DFKI im Rahmen des VISION SUMMIT 2016 gestaltet hat.

 

Mehr Informationen: Buchvorstellung und Bestellung