Die Entwicklungen der Digitalisierungen verändern die Märkte und damit auch Unternehmen. Sofern der Anspruch besteht, ganz vornbe dabei zu sein, sind Digitalisierungs-Teams unausweichlich - doch davon gibt es zu wenige.

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Mein Name ist Andreas Schwarz. Ich bin Ihr Ansprechpartner, wenn es um Informationen zu den Qlik-Produkten von IODATA geht. Darüber hinaus verantworte ich als Projektmanager die Themen Industrie 4.0 und IO-Reifegradmodell. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen! Beste Grüße, Andreas Schwarz

Die Entwicklungen der Digitalisierung verändern die Märkte und damit auch Unternehmen. Sofern der Anspruch besteht, ganz vorne dabei zu sein, sind Digitalisierungs-Teams unausweichlich – doch davon gibt es zu wenige.

Unternehmen schaffen verstärkt eigene Abteilungen oder Teams, die sich ausschließlich mit der Digitalisierung beschäftigen. Allerdings sagen in Deutschland immer noch rund zwei Drittel der Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern, dass sie keine solche organisatorische Einheit geschaffen haben. Im vergangenen Jahr lag der Anteil mit drei Viertel noch höher. So gibt jedes vierte Unternehmen an, eine Digitalisierungseinheit innerhalb der IT-Abteilung etabliert zu haben. Lediglich weitere vier Prozent haben eine eigenständige Einheit außerhalb der IT-Abteilung aufgebaut, so eine Bitkom Umfrage.

Steigender Bedarf, steigende Möglichkeiten

„Digitalisierung bedeutet in erster Linie die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Unternehmen sollten das nicht nebenbei versuchen, sondern die nötigen personellen und finanziellen Ressourcen bereitstellen“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „So wie die Entwicklung einer Digitalstrategie Chefsache sein sollte, so darf die Umsetzung nicht einzelnen Fachabteilungen alleine überlassen werden, sie muss von einem Digitalisierungsteam begleitet werden.

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Aktuell besteht die Gefahr, dass vor allem kleine und mittelständische Unternehmen Chancen verspielen und gegenüber größeren Wettbewerbern weiter zurückfallen. So geben 74 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern und 61 Prozent derjenigen mit 100 bis 499 Mitarbeitern an, über keine Digitalisierungseinheit zu verfügen. Bei den Unternehmen mit 500 und mehr Beschäftigten beträgt der Anteil dagegen nur 24 Prozent. Umgekehrt haben 22 Prozent der Großunternehmen eine eigenständige Digitalisierungseinheit außerhalb der IT-Abteilung geschaffen. Unter den mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern sind es gerade einmal sechs Prozent, unter den kleineren mit 20 bis 99 Mitarbeitern sogar nur 2 Prozent.

IO-REIFEGRADMODELL - Das Planungswerkzeug für die digitale Transformation

Das Reifegradmodell unterstützt Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung, erleichtert die Strategiefindung und hilft, eine individuelle Digitalisierungsstrategie zu entwickeln.

Die große Mehrheit der deutschen Unternehmen verzichtet zudem darauf, die Position eines Chief Digital Officer (CDO) oder eines Leiters Digitalisierung zu schaffen. Nur in jedem zehnten Unternehmen existiert eine entsprechende Stelle. Auch hier gibt es gravierende Unterschiede je nach Unternehmensgröße. Unter den Unternehmen mit 500 und mehr Mitarbeitern beträgt der Anteil 44 Prozent, unter den mittelständischen Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern aber lediglich 24 Prozent und bei den kleineren Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern sogar nur 6 Prozent. (bitkom/iovolution)