Sie haben Interesse an einer Kooperation?

Hallo und guten Tag! Ich freue mich auf Ihre Fragen, wenn es um Netzwerke, Kooperationen, Ideen und den Blick über den Tellerrand geht. Ich begleite bei der Iodata GmbH die Öffentlichkeitsarbeit und das (Social-Media)-Marketing.

Beste Grüße Elke Gensicke

Ob zur Sicherung von Anlagen oder Behebung von Schäden – auch maritime Einrichtungen profitieren von den Technologien der Industrie 4.0. Wie eine sinnvolle Gestaltung im Detail aussehen kann ist Gegenstand der Arbeit des Verbundprojektes Mare-IT.

Der Einsatz von Robotern und IT-Systemen ist ein wesentlicher Faktor für die zukünftige Nutzung maritimer Potentiale. Insbesondere die Offshore-Industrie setzt bei der Wartung ihrer Infrastruktur, z.B. von Windenergieanlagen oder Öl- und Gasförderungsanlagen, vermehrt auf Roboter, um Schäden an Anlagen, kostenintensive Ausfälle, aber auch Umweltschäden zu vermeiden. Dabei geht der Trend weg von rein ferngesteuerten Systemen, hin zu Unterwasserfahrzeugen, die über lange Zeiträume Unterwasser verbleiben, dort autonom operieren und zugleich im Bedarfsfall ferngesteuert werden können.

Die Infrastruktur ist entscheidend

Für einen dauerhaften und reibungslosen Einsatz von Robotern in tiefen Gewässern braucht es allerdings ganzheitliche Lösungen, die neben einem robusten AUV, intuitiven Teleoperationstechnologien, auch die notwendige IT-Infrastruktur bereitstellen, um einen effektiven Informationsfluss mit den Anlagenbetreibern zu ermöglichen. Hier setzt das vom DFKI Robotics Innovation Center geleitete Verbundprojekt Mare-IT an, das führende Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Branchen IT, Robotik, Antriebstechnik und Offshore vereint.

Lade...

Zum Projektkonsortium gehören zudem die DFKI-Forschungsbereiche Kognitive Assistenzsysteme (vormals Intelligente Benutzerschnittstellen) und Eingebettete Intelligenz sowie die WITTENSTEIN cyber motor GmbH, SAP SE, die IMPaC Offshore Engineering GmbH und die ROSEN Technology and Research Center GmbH.

Gemeinsame Lösungen durch Mare-IT

Im Zentrum von Mare-IT steht die Entwicklung einer IT-Infrastruktur, die den bidirektionalen Informationsfluss und die Einbindung in bestehende Geschäftsprozesse ermöglicht. Um eine ganzheitliche Lösung zu erreichen, liegt der Fokus des Projekts insbesondere auf der Kompatibilität der Einzelkomponenten, der intuitiven Bedienbarkeit sowie der visuell ansprechenden Darstellung aller in den Informationsfluss eingespeisten Daten, z.B. auf einem Tablet oder Smartphone.

Darüber hinaus kommen in Mare-IT auch Techniken aus dem Bereich Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge zur Anwendung, etwa die vorausschauende Wartung (Predictive Maintenance), die zusätzliche Informationen über den Zustand von Unterwasserstrukturen und Anlagen liefern können. Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts liegt im Bau und der Konzeption eines neuartigen zweiarmigen AUVs, das in die IT-Infrastruktur eingebettet und als mobile Plattform zur Inspektion und Wartung von Unterwasserstrukturen einsetzbar ist. (DFKI/Iovolution)