AI, AR, VR - diese und weitere Begriffe beschreiben die vielversprechenden Werkzeuge der Industrie 4.0. Nur scheinen Vorträge zu diesen Themen aktuell mehr Konjunktur als die Technologien selbst zu haben.

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Mein Name ist Michael Vetter und ich bin der Geschäftsführer der Iodata GmbH. Ich freue mich auf Ihre Fragen und Anliegen zum Unternehmen Iodata GmbH, zur Digitalisierung und zu datengetriebenen Geschäftsmodellen.  

AI, AR, VR – diese und weitere Begriffe beschreiben die vielversprechenden Werkzeuge der Industrie 4.0. Nur scheinen Vorträge zu diesen Themen aktuell mehr Konjunktur als die Technologien selbst zu haben.

Wenn es ums Thema Digitalisierung geht, dann fliegen schnell jede Menge Fachbegriffe durch den Raum. Von denen haben die meisten Menschen schon mal gehört, kennen aber die genaue Bedeutung nicht. Entsprechend sinnvoll ist die Auseinandersetzung, wobei man mit diesen zehn eine gute Grundlage gewinnt.

Marketing-Allzweckwaffe

Buzzwords benennen neu auftretende, oft noch unbestimmte Vorgänge. Dabei sind die nicht exakten Bedeutungszuweisungen ihre Stärke. Phänomene wie Filterblase und Fake News haben so einen Namen und lassen sich diskutieren. Dies führt zu neuen Ideen und ihrer Ausdifferenzierung. Das Maß dieser Weiterentwicklung entscheidet über ihre Sinnigkeit, wobei es letztlich die Systematik der Theorie ist, die entscheidet.

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Genauer: Viel zu häufig sind Use Cases nicht mit den betrieblichen Abläufen und der technischen Umgebung verzahnt. Vor allem die Menschen, die sie implementieren und zukünftig mit ihnen zusammenarbeiten sollen, bleiben außen vor. Meist entstehen Mehraufwände, die durch zusätzlich eingestellte Arbeitskräfte kompensiert werden müssen. Die isolierten Einzeloptimierungen wirken wie Mosaiksteinchen, die nicht in ein übergeordnetes Muster eingebettet sind.

Aufklärung als Erfolgsschlüssel

Dabei ist dies der Industrie 4.0 Kern: die Verzahnung von Informationstechnologie und Produktion. Und auch wenn diese Ideen im Rahmen der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft Fahrt aufgenommen hat, so entfaltet sie ihr volles Potential erst durch den Einsatz künstlicher Intelligenz. Agilität, Effizienzsteigerungen und eine bessere Befriedigung von Kundenbedürfnissen gehen mit ihr einher – so das Versprechen.

Dabei vergessen viele, dass diese Entwicklung noch am Anfang steht. Zwar liegt das Optimierungspotenzial teilweise im zweistelligen Prozentbereich, doch trotzdem ist der ganzheitliche Mehrwert begrenzt, weil die Anbindung an bestehende Prozesse und Infrastrukturen fehlt. Dies verschafft der Theorie den entscheidenden Vorsprung vor der Umsetzung – doch auch diese ist lediglich eine Frage der Zeit. Entsprechend wichtig ist die Diskussion der Themen, sodass die Weichen der Zukunft rechtzeitig gestellt werden können. (hvb/fhi/ndw/kuka/iovolution)

(Credit: Von Prautec - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0)

In diesem Blogbeitrag erzählen Entscheider und Ingenieure des Roboterherstellers und Technologieunternehmens KUKA AG, wie sie aus einem Buzzword „Industrie 4.0“ eine Strategie entwickelt haben.