Smart Home: Luxus, Fortschritt oder Notwendigkeit?

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Lars Hinrichs ist den meisten als Gründer des Business-Netzwerks XING bekannt. Inzwischen ist er auch in den Immobilienmarkt eingestiegen, wie das Nachrichtenportal gruenderszene.de berichtet. In Hamburg baut Hinrichs das “ultimative Smart-Home-Luxusapartment”, heißt es dort, das von wohlhabenden Interessenten für sechs Monate bis drei Jahre gemietet werden kann.

Der Xing-Gründer hingegen setzt bei seinen künftigen Mietern etwas anders voraus: “Jeder, der ein Smartphone bedienen kann, ist für mich ein geeigneter Mieter”, wird er in der Süddeutschen Zeitung zitiert. Denn das Smartphone ist tatsächlich notwendig, wer in einem der Luxus-Apartments leben möchte.

Wird der Briefkasten vom Briefträger mit Post gefüttert, bekommt dessen Inhaber eine Nachricht auf seinem Handy. Will die Managerin den stressigen Tag mit einem heißen Bad abschließen, dann kann sie mithilfe einer App, der Wohnung anweisen, heißes Wasser in die Badewanne zur gewünschten Zeit einzulassen. Doch das ist nicht alles: Schlösser, die mit Bluetooth sich öffnen lassen, Kühlschränke, die Einkaufslisten erstellen und an seinen Bewohner schicken, Fahrstühle, die mit einem Klick auf dem Handy gerufen werden können.

Smart Home ist kein Luxus sondern eine notwendig

Auch wenn das Beispiel vom Xing-Gründer einen solchen Eindruck vermittelt, so ist “intelligentes Wohnen”, wie es im Deutschen oft benutzt wird, kein Luxus-Projekt. Insbesondere im Bereich der Nutzimmobilien kommen seit Jahren Technologien zum Einsatz, die dem intelligenten Wohnen zugerechnet werden können. Zentrale Licht-, Lüftungs- und Heizungssteuerung sind auch in Häusern mit gehobener Ausstattung längst wichtiger Bestandteil. Der Weg in die durchschnittliche Privathaushalte ebnet sich langsam aber sicher.

Die Gründe dafür lassen sich nicht nur darin finden, den Wohn- und Lebenskomfort zu steigern. Technologien rund ums intelligente Wohnen sind in Anbetracht der demografischen Entwicklung geradezu eine Notwendigkeit geworden. Sie hilft, die Sicherheit und Lebensqualität von Senioren und Kindern zu verbessern. Intelligentes Wohnen kann auch helfen, den steigenden Energiebedarf in den Städten besser zu bewältigen, in dem Energie nicht nur sparsam sondern auch vorausschauend und effizient eingesetzt wird. Auch individualisierte Lebensstile, multilokale Haushalte oder gestiegene Pendlerzahlen verstärken das Kundenbedürfnis nach smart home.

Breites Engagement von Verbänden und Forschungseinrichtungen

Kein Wunder also, dass unter “Smarthome Deutschland” sich Akteure aus Forschung, Verbänden und Wirtschaft zu einer Initiative zusammengeschlossen haben. “Das SmartHome bzw. SmartBuilding passt nicht so recht in die Schablonen der in Deutschland traditionell etablierten Gewerke, Verbände und Ordnungen. Im Gründungsjahr gab es weder für Endkunden noch für Fachhandel oder Handwerk ‘den richtigen Ansprechpartner’, wenn man sich als Kunde oder Unternehmen auf den Weg zum SmartHome machen wollte.”, heißt es auf der Website der Initiative.

Ideen, Produkte und Services rund um smart home verschränken sich zunehmend mit dem smart office, Altenpflege und Gesundheit zu einem Gesamtkonzept, das möglichst alle Lebens- und Arbeitsbereiche der Menschen einschließen möchte.

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