Logistik: Wie eine Branche durch Digitalisierung verändert wird

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Disruption ist ein Begriff, den man in Verbindung mit Digitalisierung immer hört. Sie meint, dass ein bestehendes Geschäftsmodell oder gleich ein ganzer Markt durch eine in der Regel technische Innovation abgelöst wird. Der Begriff wurde 2014 als “Unwort des Jahres” gehandelt. Im Jahr darauf wurde er zum Wirtschaftswort des Jahres gewählt. Die “disruptive Technologie”, eine Präzisierung des Begriffs, steht dabei in enger Verbindung mit digitalen Technologien.

Digitalisierung ist ein radikaler Gamechanger

Davon mussten sich Branchen für Zeitungen, Verlage, Bücher oder Musik in frühen Jahren des Internets überzeugen lassen. Aktuell stehen die Folgen der Digitalisierung auf den Handel und die Produktion im Mittelpunkt. Dabei ist allen bewusst: Die Digitalisierung wird jene Branchen und Märkte wie eine Lawine überrollen, die noch nicht davon betroffen sind. Die Banken rüsten sich, der Handel erprobt neue Geschäftsmodelle und die Produktion richtet mit Hilfe der Wissenschaft Lernplattformen und Modellfabriken ein, um Digitalstrategien in der Praxis zu testen.

Dass diese Lawine eher früher als später die Logistik-Branche erreichen wird, ist schon absehbar. Im Gegensatz zu anderen Branchen erreichen die Technologien, die die Logistik betreffen, erst allmählich eine Markt- und Praxisreife. Autonom fahrende Autos bzw. LKWs, 3D-Drucker oder Internet der Dinge (IoT) sind einige Technologien, die die Logistik-Branche disruptiv erschüttern werden. In seinem spannenden wie informativen Beitrag beschreibt der Digital-Experte und Journalist Dr. Holger Schmidt, wie Amazon, Uber und Co. die Logistik digitalisieren.

Auszug aus dem Beitrag von Dr. Holger Schmidt: “Die Digitalisierung erreicht die Logistik. Amazon arbeitet an einer Vermittlungsplattform für Transporte, least Schiffe und Flugzeuge. Uber kauft Otto, einen Hersteller selbstfahrender LKW, und startet die Plattform „Uber für Trucks “, um das Transportgewerbe ähnlich wie den Taxi-Markt zu disrupten. Maersk verbündet sich mit Alibaba, um freie Kapazitäten auf seinen Containerschiffen zu vermarkten. Und Risikokapitalgeber investierten in den vergangenen Jahren etwa elf Milliarden Dollar in junge Logistik-Startups.”

Quelle: Wie Amazon, Uber & Co. die Logistik digitalisieren

Die Digitalbranche habe dabei viele Gründe sich für die Logistik-Branche zu interessieren. “Der Logistik-Markt ist groß, vergleichsweise ineffizient, bisher kaum digitalisiert und hoch fragmentiert.”, schreibt Schmidt in seinem Beitrag. Hieraus stehen sich Anbieter und Nachfrager gegenüber, die durch die digitale Plattformen zusammengeführt werden können. Vor allem Startups arbeiten an webbasierten Plattformen oder entwickeln kundenfreundliche Systeme, um Versand von Waren besser nachzuverfolgen.

Hier finden Sie interessante Listen von Logistik-Startups

Ein interessantes Fallbeispiel aus der Welt der Startups ist das bulgarische Jungunternehmen “Transmetrics”. Sein Geschäftsmodell ist es, mit predictive analytics leere Transportkapazitäten zu reduzieren. Ein weiteres interessantes Fallbeispiel ist “clickApoint”. Es versteht sich als globales Netzwerk der Mobilität und umfasst eine dynamische Plattform, auf der Unternehmen wie Privatpersonen Transporte, Fracht, Sitzplätze oder Mitfahrgelegenheiten weltweit anbieten und suchen können. Diese Beispiele bilden nur die Spitze des Eisbergs und zeigen, welche Bedeutung die Digitalisierung auf die Logistik schon heute hat.

Vorteil der Logistik-Branche: von Startups und anderen Branchen lernen

Eine aufschlussreiche Studie zur Digitalisierung der Logistikbranche bietet das Beratungshaus “Roland Berger”. Der Ergebnisbericht “2016 logistic study on digital business models” stellt Ergebnisse sowohl einer umfassenden Online-Befragung als auch einer Trendanalyse vor. Diese Studie zeigt, was von anderen Studie bereits bekannt ist: Zwar sind 95% der Befragten der Auffassung, dass Digitalisierung die Branche umkrempeln wird. Wenn es um die Umsetzung von Maßnahmen der Digitalisierung geht, fehlt es den Unternehmen an Know-How und die Unterstützung durch die Stakeholder.

Trotz aller Unsicherheit, mit der Logistikunternehmen heute oder später konfrontiert sein könnten, hat die Branche einen wichtigen Vorteil: Sie kann von den Branchen lernen, die die Herausforderungen der Digitalisierung erfolgreich genommen haben.

Studie “2016 logistic study on digital business models” von Roland Berger kann hier heruntergeladen werden.

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Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

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