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Digitalisierung: Re-Industrialisierung nach der De-Industrialisierung?

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Jobkiller Digitalisierung? Mitnichten! Eine VDI-Studie mit Beteiligung der Hochschule Karlsruhe zeigt, dass in Digitalisierung fortgeschrittene Unternehmen ihre Produktion nach Deutschland zurückverlagern.

De-Industrialisierung. Ein Begriff, der vor allem in den 70er des vergangenen Jahrhunderts den Menschen in den westlichen Industrienationen Schrecken eingejagt hat. Damals gab es höchstens Japan. Am Horizont zeichneten sich andere Wirtschaftsmächte der Zukunft ab, die sich als kostenalternative Produktionsstandorte anboten. Korea warf seine über Jahrhunderte andauernde Traditionen ab, die seinen Aufstieg zum “Tigerstaat” hemmte.

Deng Xiaoping, Nachfolger des legendären Republik-Gründers Mao Tse-tung, verfolgte eine vorsichtige aber konsequente Öffnung der chinesischen Wirtschaft. Zuerst Bauern und anschließend alle Bürger erhielten weiträumige Freiheiten, sich unternehmerisch zu betätigen. Wirtschaftsregionen in den Küstengebieten öffneten sich für ausländische Investoren, so dass Devisen ins Land gespült wurden. Großunternehmen durften Joint Ventures mit ausländischen Unternehmen eingehen. Mit diesen Maßnahmen erzielte China beachtliches Wirtschaftswachstum.

Gegentrend: Re-Industrialisierung

Was vor gut 40 Jahren ein Schreckgespenst war, nennen Experten heute komparative Arbeitsteilung in der globalisierten Wirtschaft. In diesem Rahmen haben Unternehmen Arbeitsplätze und Teile der Produktion in diese Länder verlagert. Das Alptraum-Szenario hat sich nicht bewahrheitet. Zum einen ist die gefürchtete De-Industrialisierung in Deutschland nicht eingetreten. Wissensintensive Tätigkeiten sind hiergeblieben. Zum anderen scheint es jetzt – dank Digitalisierung – einen gegenläufigen Trend zu geben: eine Rückverlagerung der Industrie.

Zu diesem Schluss gelangt eine Studie der Hochschule Karlsruhe in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung. Auftraggeber der Studie war der Verband Deutscher Ingenieure (VDI). In der breit angelegten Studie haben 2015 rund drei Prozent der Unternehmen angegeben, dass sie Rückverlagerungen durchführen. „Drei Prozent klingt im ersten Moment nicht viel allerdings sind dies bezogen auf das gesamte deutsche verarbeitende Gewerbe immerhin 500 bis 550 Rückverlagerungen pro Jahr“, erklärt VDI-Direktor Ralph Appel.

Digitalisierte Unternehmen kommen zurück

Gleichzeitig bleiben die Verlagerungen mit ca. neun Prozent der befragten Industriebetriebe seit 2009 auf einem sehr gleichbleibenden Niveau. Deutlich gewandelt hat sich das Bild bezüglich der Herkunftsregionen von Rückverlagerungen. Die meisten Rückverlagerungen kommen nun zu 32 Prozent aus den „alten“ EU-Kernstaaten (EU 15). Dies ist ein Anstieg um immerhin 23 Prozentpunkte seit 2009. Auch der Trend zur Rückverlagerung aus Nordamerika hat mit 16 Prozent einen Höchststand erreicht. Einen Zusammenhang zum Brexit oder zur Wahl von Donald Trump schließen die Autoren der Studie aus.

Die wohl interessante Erkenntnis der Studie betrifft die “digitalisierten” Unternehmen. In der Digitalisierung „fortgeschrittene“ Betriebe verlagern zehnmal häufiger Teile ihrer Produktion wieder an den deutschen Standort zurück als Betriebe, die in der Produktion keine Digitalisierungstechnologien nutzen. Prof. Dr. Steffen Kinkel von der Hochschule Karlsruhe und Autor der Studie sieht hierfür zwei Erklärungen: „Erstens bietet der Einsatz von Digitalisierungstechnologien eine erhöhte Flexibilität und Fähigkeit für eine individualisierte, kundenorientierte Produktion. Zweitens führt ihr Einsatz zu einer erhöhten Automatisierung und Produktivität des deutschen Produktionsstandorts, so dass der Lohnkostenanteil niedriger wird.“

Digitalisierte Unternehmen um 27 Prozent produktiver

Damit sind geringere Lohnkosten im Ausland weniger attraktiv und relevant und zusätzlich werden Skaleneffekte 0wichtiger. Dies begünstigt Rückverlagerungen – und damit Beschäftigung in Deutschland. Deutlich wird dies auch, wenn man die Arbeitsproduktivität von Betrieben mit unterschiedlichen Nutzungsgraden von Digitalisierungstechnologien miteinander vergleicht: In der Digitalisierung fortgeschrittene Unternehmen weisen eine um 27 Prozent höhere Arbeitsproduktivität auf als Nichtnutzer. „Wenn alle Industrieunternehmen in Deutschland mindestens zwei oder drei Digitalisierungstechnologien einsetzen, würden wir Produktivitätssteigerungen in Höhe von etwa acht Milliarden Euro erzielen“, erklärt Appel.

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