Hochschule Karlsruhe: “Gläsernes Labor” als Wegweiser für Industrie 4.0 ausgezeichnet

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Forschung, Lehre und Praxistransfer im Kontext von Industrie 4.0. Dafür wurde das “Gläserne Labor” an der Hochschule Karlsruhe ausgezeichnet. “Wir helfen Unternehmen, ihr Wertschöpfungspotenzial und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten oder sogar zu steigern.” beschreibt Prof. Dr. Rüdiger Haas seine Arbeit, Direktor des Institute of Materials and Processes.

Im Stuttgarter Schloss zeichnete Staatssekretärin Katrin Schütz 16 baden-württembergische Leuchtturmprojekte für die Produktion der Zukunft aus. Die Verleihung erfolgte im Rahmen des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“. Zu den Ausgezeichneten gehört das „Gläserne Labor“ der Abteilung Wissens- und Technologietransfer des Institute of Materials and Processes (IMP) der Hochschule Karlsruhe – Technik und Wirtschaft. Den Preis nahm der Institutsdirektor Prof. Dr. Rüdiger Haas entgegen.

Mit dem Wettbewerb sucht die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg nach innovativen Konzepten aus der Wirtschaft, die mit der intelligenten Vernetzung von Produktions- und Wertschöpfungsprozessen erfolgreich sind. Die Expertenjury bewertet neben dem Innovationsgrad auch die konkrete Praxisrelevanz für Industrie 4.0. „Industrie, Mittelstand und Startups in Baden-Württemberg sind bei der Umsetzung von Industrie 4.0 führend, wie die heute prämierten Lösungen eindrucksvoll zeigen“, so Staatssekretärin Katrin Schütz.

Gläsernes Labor ist keine idealtypische Abbildung einer Modell-Fabrik

Mit der Preisverleihung wolle man anfassbare Lösungen aus dem Land bekannt machen, die für kleine und mittelständische Unternehmen Mehrwerte schaffen und sie motivieren, aktiv an der Industrie 4.0 mitzuwirken, führte Staatssekretärin Schütz auf der feierlichen Preisverleihung weiter an. Ein solches Beispiel ist das “Gläserne Labor”. Es sitzt am IMP, das eine von zwei zentralen Forschungsinstituten der Hochschule Karlsruhe ist. Unter Berücksichtigung wirtschaftswissenschaftlicher Aspekte können hier Wissenschaftler und Studierende nach umsetzungsstarken und anwendungsorientierten Lösungen für fertigungstechnische Fragestellungen suchen.

Ziel des Gläsernen Labors ist nicht die idealtypische Abbildung einer Modell-Fabrik und der dazugehörigen Fertigungsprozesse, sondern die Fokussierung auf spezifische Fragestellungen, die innerhalb des Produktentstehungsprozesses auftreten und deren Lösung die Voraussetzungen für die Digitalisierung der Produktion und die Vernetzung der Produktionsanlagen schafft.

Entwicklung von technikdidaktischen Konzepten für Wissenstransfer

Das Labor ist ein Ort der Forschung: Auf ca. 700 m2 stehen den interdisziplinären Forschungsteams modernste Maschinen zu Verfügung. Neben klassischen Forschungsvorhaben in den Fertigungstechnologien werden aktuell auch zwei Promotionsverfahren zur Umsetzung von Industrie 4.0-Vorhaben durchgeführt. Das Labor ist aber auch ein Ort des Wissenstransfers.

Dort, wo neue Erkenntnisse gewonnen werden, findet also auch der Transfer des Wissens statt. Unter Federführung von Dr. habil. Maja Jeretin-Kopf werden gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft technikdidaktische Konzepte für den Wissenstransfer entwickelt und erprobt, die insbesondere im Kontext von Industrie 4.0 in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) Anwendung finden können.

Prof. Dr. Rüdiger Haas: “steigender Weiterbildungsbedarf”

“Die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt führt dabei zu einem steigendem Weiterbildungsbedarfs innerhalb der Belegschaften“, so Prof. Dr. Rüdiger Haas, Direktor des IMP, „vor dem Hintergrund des aktuellen Fachkräftemangels und der demografischen Entwicklung können wir hier den Unternehmen helfen, ihr Wertschöpfungspotenzial und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten oder sogar zu steigern.“

Außerdem ist das Gläserne Labor eine Praxiswerkstatt, in der Studierende praxisbezogene Einblicke in die Welt der Fertigungstechnologien und aktuelle Forschungsprojekte erhalten. „Bachelor- und Masterstudierende können so während ihres Studiums frühzeitig in Forschungs- und Entwicklungsprojekte eingebunden werden“, so Prof. Dr. Markus Stöckner, Prorektor für Forschung, Technologietransfer und Qualitätsmanagement der Hochschule Karlsruhe, „was selbstverständlich Aktualität und Qualität ihrer Hochschulausbildung weiter steigert.“

Qualität in angewandter Forschung, Technologietransfer und Lehre

Neben der Auszeichnung als einer von 100 Orten für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg verbindet sich dies für die Hochschule Karlsruhe auch mit der Aufnahme in den Kompetenzatlas der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg. „Damit wird auch nach außen einmal mehr sichtbar“, so Prof. Dr. Markus Stöckner, „welche Qualität wir in angewandter Forschung, Technologietransfer, Hochschullehre und Weiterbildung erreicht haben und warum wir diese Felder auch in unserer strategischen Zielsetzung immer weiterentwickeln.“

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