Ressourceneffizienz: Hilft Digitalisierung beim Umweltschutz?

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Eine Studie des VDI Zentrum für Ressourceneffizienz kommt zum Schluss, dass Digitalisierung Industrieunternehmen beim Umweltschutz und bei der Energieeinsparung helfen kann. In einer Videoreportage zeigt der Verband wie Apps dabei helfen können.  

In einem Fertigungsbetrieb kann es schon mal unübersichtlich zugehen. Maschinen und Werkzeuge, die man nicht abstellt, weil man sie in wenigen Augenblicken wieder nutzen wird. Unsortierte Lagerräume, in denen das Licht lange brennt, weil die Suche nach den Ersatzteilen ewig dauert. Das sind noch harmlose Beispiele, wenn man sich die Größe und die Länge der Prozesskette in Industriebetrieben vor Augen führt. Kann Digitalisierung kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen, wertvolle Ressourcen im Betrieb zu sparen?

Erstmals hat eine Studie die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Ressourceneffizienz im verarbeitenden Gewerbe systematisch untersucht. Die Ergebnisse stellten der Staatssekretär im Bundesbauministerium, Gunther Adler, Dr. Martin Vogt, Geschäftsführer des VDI Zentrum für Ressourceneffizienz und Prof. Liselotte Schebek von der TU Darmstadt heute in einer Online-Pressekonferenz vor.

Einsparungen von bis zu 25 Prozent

Die Studie „Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des verarbeitenden Gewerbes“ beleuchtet Maßnahmen der digitalen Transformation anhand von zehn Unternehmensbeispielen. Dabei wurden nach Selbsteinschätzung der befragten Unternehmen Einsparungen von Material und Energie von bis zu 25 Prozent erreicht. Aus den Ergebnissen leiten die Macher der Studie Handlungsempfehlungen für KMU, Politik und Wissenschaft ab.

Herausgekommen ist ein Plädoyer für die digitale Transformation der klein- und mittelständischen Industrie für den internationalen Wettbewerb mit mehr Klima- und Umweltschutz. „Die digitale Transformation der Industrie in Deutschland wird nur dann zur erfolgreichen Innovations- und Exportgeschichte, wenn sie auch dem Umwelt- und Klimaschutz dient. Auch dafür bietet die Digitalisierung enormes Potenzial.”, ist Gunther Adler überzeugt, der als Staatssekretär im Bundesbauministerium die Studienergebnisse kommentierte.

12 Handlungsempfehlungen für KMU und Politik

“Ziel der vorliegenden Studie war es, die Zusammenhänge zwischen digitaler Transformation und Ressourceneffizienz zu untersuchen”, so Prof. Dr. Prof. Liselotte Schebek vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). “Die Studie stellt den aktuellen Entwicklungsstand dar und untersucht Fallstudien in Unternehmen. Insgesamt haben wir daraus zwölf Handlungsempfehlungen für KMU, Politik und Wissenschaft abgeleitet. Unternehmen empfehlen wir beispielsweise die konsequente Erfassung und Auswertung von Daten zu betrieblichen Ressourcenverbräuchen, um Ressourceneffizienzpotenziale zu identifizieren.  

Passend dazu hat der VDI Zentrum für Ressourceneffizienz (VDI ZRE) ein Video gedreht, wie kleine und mittelständische Industrieunternehmen mithilfe von Apps, Smartphones und Tablets die Ressourceneffizienz in ihren Produktionsabläufen steigern können. In „Industrie 4.0 leicht gemacht – Material- und Energiesparen durch Apps“ wird eine Eisengießerei und ein Zulieferer der Automobilindustrie vorgestellt. (bmub/vdizre/iovolution)

Das VDI Zentrum Ressourceneffizienz (VDI ZRE) hatte als Kompetenzzentrum und im Auftrag des Bundesumweltministeriums gemeinsam mit vier Bundesländern die Studie “Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0 – Potenziale für KMU des verarbeitenden Gewerbes” beauftragt. Sie wurde durch die TU Darmstadt, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung sowie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erarbeitet. Die Vollstudie “Ressourceneffizienz durch Industrie 4.0” (pdf) kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU