Künstliche Intelligenz: Vier Milliarden Euro Förderung

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Künstliche Intelligenz kommt bei Internetsuchen, in Online-Shops oder bei Sprachassistenten längst zum Einsatz. Trotz aller Fortschritte steht die Technologie noch am Anfang. Daher hat Bitkom gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz eine interessante Publikation herausgegeben.    

Mark Zuckerberg und Elon Musk sind sich uneinig: ist die Künstliche Intelligenz für die Menschen eine Gefahr oder ein Segen? Musk sieht es pessimistisch. Er geht davon aus, dass diese Technologie den Menschen überholt und verdrängt. Zuckerberg hingegen ist der Optimist in der Debatte. Künstliche Intelligenz ist für ihn eine Chance. Die Unternehmen beider Vordenker arbeiten sehr intensiv an der Entwicklung von Künstliche Intelligenz. Wie sieht es in Deutschland aus?

Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, die sich maßgeblich auf die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wirtschaft, die öffentliche Hand und das tägliche Leben auswirken wird. Vor diesem Hintergrund fordert der Digitalverband Bitkom eine Strategie zu Entwicklung und Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf Bundesebene. Ziel sollte aus Bitkom-Sicht sein, Deutschland nicht nur bei der KI-Forschung weiterhin international wettbewerbsfähig zu halten, sondern die Überführung der Forschungsergebnisse in marktgängige Produkte zu fördern.

Vier Milliarden Euro staatliche Förderung

So sollten unter anderem mindestens vier Milliarden Euro an staatlicher Förderung für die Forschung bereitgestellt und 40 zusätzliche Professuren an den Hochschulen geschaffen werden, um dem künftigen Bedarf an Fachkräften Rechnung zu tragen. „Künstliche Intelligenz ist eine Schlüsseltechnologie, deren Bedeutung man gar nicht hoch genug einschätzen kann. Es ist eine Basisinnovation, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft tiefgreifend verändern wird“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Deutschland habe sich hier in den vergangenen Jahren eine sehr gute Position erarbeitet, insbesondere in Forschung und Lehre, führt der Bitkom-Präsident weiter aus. Für die kommende Legislaturperiode brauche Deutschland eine Strategie, um die Stärke in der Forschung in eine Stärke in der Wirtschaft zu übersetzen.

Innovationen des Geschäftsmodells durch KI

Gemeinsam mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) hat Bitkom die Publikation „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz – Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderung, menschliche Verantwortung“ veröffentlicht. Auf mehr als 200 Seiten wird gezeigt, in welchen Unternehmensbereichen heute schon KI-Anwendungen eingesetzt werden und welche Rolle der Mensch auch beim automatisierten Entscheiden noch spielt.

Dabei widmet sich ein eigenes Kapitel ethischen Fragen des automatisierten Entscheidens, aber auch rechtliche und regulatorische Fragen sowie die Diskussion über Algorithmen als Wirtschaftsgut werden in eigenen Kapiteln behandelt. Eine ausführliche Darstellung von konkreten Innovationen des Geschäftsmodells anhand von Beispielen aus Unternehmen schließt das Papier ab. „Mit den ethischen und rechtlichen Fragen rund um KI müssen wir uns intensiv auseinandersetzen“, so Berg. Der Bitkom-Präsident erwartet, dass die Lebenssituation der Menschen verbessert, ihre Autonomie gestärkt und ihre Handlungsmöglichkeiten erweitert wird, wenn ein gesellschaftlicher Konsens in dieser Frage hergestellt wird. (bitkom/iovolution)

Die Publikation „Entscheidungsunterstützung mit Künstlicher Intelligenz – Wirtschaftliche Bedeutung, gesellschaftliche Herausforderung, menschliche Verantwortung“ steht zum kostenlosen Download bereit unter: https://www.bitkom.org/Bitkom/Publikationen/Entscheidungsunterstuetzung-mit-Kuenstlicher-Intelligenz.html

Das Bitkom-Policy-Paper „Künstliche Intelligenz: Schaffung intelligenter Systeme bei Einhaltung ethischer Standards“ ist abrufbar unter: https://www.bitkom.org/Digitalwahl/Positionen-Was-zu-tun-ist/Positionen/Kuenstliche-Intelligenz.html

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