Die Diskussion rund um den Klimawandel und seine Folgen ist allgegenwärtig, bildet der Sachverhalt doch eine der größten Herausforderungen des 21ten Jahrhunderts. Dass die Digitalisierung bei ihrer Bewältigung helfen kann war Thema auf dem UN-Klimagipfel in Kattowitz.

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Beste Grüße Elke Gensicke

Die Diskussion rund um den Klimawandel und seine Folgen ist allgegenwärtig, bildet der Sachverhalt doch eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Dass die Digitalisierung bei ihrer Bewältigung helfen kann, war Thema auf dem UN-Klimagipfel in Kattowitz.

Es ist wärmer geworden, binnen der vergangenen 130 Jahre durchschnittlich um 1,3 Grad. Die Dauer der Hitzewellen hat sich verdreifacht. Chronisch Kranke, alte Menschen und Allergiker müssen mit gesundheitlichen Folgen rechnen. Auch die zunehmenden Niederschläge, die aller Voraussicht nach mit mehr Gewittern, Stürmen und Orkanen einhergehen, werden eine Reihe Bereiche treffen; allen voran die Landwirtschaft und die Urbanhydrologie. Verschonen wird der Klimawandel keinen Sektor. Und im Besonderen: Deutschland, wie eine Studie nun zeigt.

Digitalisierung schwächt Klimawandel

Entsprechend verwundert es nicht, dass fast die Hälfte der Bundesbürger den Klimawandel für das drängendste Problem unserer Zeit hält – und jeder Zweite ist sich sicher, dass die Digitalisierung einen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. 43 Prozent der Befragten geben an, der Klimawandel sei das größte und drängendste Menschheitsproblem, 35 Prozent halten ihn für eines der wichtigsten Probleme. Und jeder zweite Bundesbürger sagt, dass die Digitalisierung beim Kampf gegen den Klimawandel helfen kann. Jeder Vierte geht davon aus, dass die Digitalisierung keinen Einfluss auf die Veränderung des Klimas hat. Umgekehrt meint knapp jeder Fünfte, dass die Digitalisierung den Klimawandel verschärft.

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„Die Digitalisierung gehört in den Mittelpunkt der Energiewende. Sie hilft den Energieverbrauch zu flexibilisieren und ermöglicht den Einsatz regenerativer Energien. Zugleich sorgen digitale Technologien für eine Stabilisierung der Netze“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg zum Beginn der entscheidenden Verhandlungsphase des UN-Klimagipfels im polnischen Kattowitz. „Wir müssen im Kampf gegen den Klimawandel noch stärker als bisher digitale Innovationen nutzen.“ Konkrete Vorschläge an die Adresse der Bundesregierung hat der Bitkom in einem aktuellen Positionspapier „Flexibilisierung im Stromsystem“ zusammengefasst.

Konkrete Vorschläge bedürfen Umsetzung

Die Bundesbürger haben dabei klare Vorstellungen, wie die digitalen Technologien dem Klimaschutz dienen können. So sagen 4 von 5 Befragten, dass intelligente Stromnetze die Nutzung von regenerativen Energien wie Solar- und Windkraft fördern. Drei Viertel geben an, dass eine intelligente digitale Heizungssteuerung dafür sorgen kann, in Privatwohnungen den Energieverbrauch deutlich zu reduzieren. Zudem sind zwei Drittel der Meinung, dass eine intelligente digitale Verkehrssteuerung Staus vermeiden kann und so der CO2-Ausstoß reduziert wird.

Nur etwas weniger (59 Prozent) gehen davon aus, dass der sich CO2-Ausstoß zudem durch autonom fahrende Autos senken lässt. Berg: „Die Bundesbürger wissen sehr gut, dass Digitalisierung beim Klimaschutz helfen kann. Jetzt gilt es, dieses Bewusstsein und die Bereitschaft in konkretes Handeln umzusetzen. Dabei sind Politik, Wirtschaft und Verbraucher gleichermaßen gefordert.“ (bitkom/helmholtz/iovolution)