Gerade mal sechs Astronauten befinden sich im Weltall. Mit ihren Experimenten und technischen Equipments produzieren sie aber große Mengen an Daten. Was man mit diesen Daten alles machen kann, haben 650 Forscher und Ingenieure auf der "Big Data from Space"-Konferenz diskutiert. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt eingeladen.

Big Data im Weltall: So viele Daten wie Sterne am Himmel

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Gerade mal sechs Astronauten befinden sich im Weltall. Mit ihren Experimenten und technischen Equipments produzieren sie aber große Mengen an Daten. Was man mit diesen Daten alles machen kann, haben 650 Forscher und Ingenieure auf der “Big Data from Space”-Konferenz diskutiert. Dazu hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt eingeladen. 

Erdbeobachtungssatelliten liefern uns wichtige und umfassende Daten, was mit einer großen Menge von diesen einhergeht. Diverse nationale und internationale Missionen gelten als Paradebeispiel für zukünftige Herausforderung unserer digitalen Gesellschaft im Hinblick auf Big Data. Entsprechend organisierte das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in München die “Big Data from Space”-Konferenz, um nach Lösungen für diese Aufgaben zu suchen. Dazu hat es knapp 650 Akteure eingeladen.

Effiziente Infrastruktur zur Verarbeitung durch KI

“Für Analysen dieser großen Datenmengen ist ein effizienter Zugriff entscheidend, etwa über Online-Plattformen. Die Entwicklung solcher Zugriffsmöglichkeiten und entsprechender Verarbeitungsmodelle wird daher vom DLR Raumfahrtmanagement gefördert. Neben innovativen wissenschaftlichen Anwendungen ermöglicht dies auch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im wachsenden Downstream-Sektor innerhalb der Erdbeobachtung”, erklärt Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand zuständig für das Raumfahrtmanagement.

Eine Möglichkeit dieser großen Datenmengen Herr zu werden, sei die Künstliche Intelligenz (KI). So erforscht DLR-Wissenschaftlerin Prof. Zhu an der TU München zum Beispiel den Einsatz solcher Methoden. Zusammen mit ihrem Team entwickelt Zhu explorative Algorithmen aus Signalverarbeitung und der künstlichen Intelligenz (KI). Im Fokus steht das maschinelle Lernen, um die Gewinnung globaler Geoinformationen aus Satellitendaten wesentlich zu verbessern. Das Forscherteam möchte auf diese Weise Durchbrüche in Geo- und Umweltwissenschaften erzielen. Die Ergebnisse haben das Potential, bisher nicht lösbare große Herausforderungen anzugehen, wie die Erfassung und Kartierung der weltweiten Urbanisierung – einem der wichtigsten Megatrends des globalen Wandels.

Suchmaschine für wissenschaftliche Fragen

“Auf welchem Himmelskörper ist wahrscheinlich Wasser vorhanden?”oder “Welche Gebiete sind in Deutschland im Sommer besonders von Dürre betroffen?” Solche Suchanfragen sollen modernen Portalen die richtigen Datensätze als Antwort liefern. Von hoher Bedeutung ist auch der langfristige Bestand dieser globalen Informationen. Ähnlich einer Bibliothek muss sichergestellt werden, dass Satellitendaten über einen langen Zeitraum erhalten bleiben, gefunden werden können und abrufbar sind.

Vor wenigen Jahren undenkbar, zeigt folgendes Beispiel das Potential, dass die heute verfügbaren großen Datenmengen in Kombination mit maschinellen Verfahren bieten: In der modernen Erdbeobachtung lassen sich Zeitreihen erstellen, mit denen der Vergleich verschiedener Dynamiken des Planeten möglich wird. Produkte des DLR wie der World Settlement Footprint (WFS Evolution), eine globale hochauflösende Kartierung des Städtewachstums über die letzten 30 Jahre, geben so beispielsweise Aufschluss über das Phänomen der Urbanisierung oder den Klimawandel. Beides sind Megatrends des 21ten Jahrhunderts, deren Erfassung schwer ist, hiermit jedoch möglich wird. (dlr/iovolution)

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Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

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Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

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