Allzeitverfügbarkeit von Datenanalyse

Die meisten Anbieter von Business Intelligence arbeiten an diesem Ziel, ebenso Qlik. Dennis Jaskowiak, Senior Solution Architekt für QlikTech GmbH, stellte auf dem BI-Symposium der Iodata GmbH drei Maßnahmen vor, die von Qlik angeführt werden: Democratization of Data, Augmented Reality und Embedded Everywhere. Diese Maßnahmen ermöglichen die Allzeitverfügbarkeit von Datenanalysen an jedem Ort und zu jeder Zeit. Auch auf der Anwenderseite wird dieser Trend bestätigt: Bernd Probst von MEKRA Lang und Martin Kraus von THIELMANN UCON nutzen QlikView bzw. Qlik Sense ebenfalls mit dem Ziel, möglichst vielen Beschäftigten im eigenen Betrieb den Zugang zur Datenanalyse erheblich zu erleichtern. Beide hielten ebenfalls Vorträge auf dem Iodata BI-Symposium.

Impressionen aus dem Iodata Business Intelligence-Symposium, 28. März 2019 in Karlsruhe

Der Vortrag von Dr. Andreas Bihlmaier, mit dem das BI-Symposium eröffnet wurde, offenbarte den Kern des Trends, den ich hier darstelle. Bihlmaier selbst ist Mitgründer von robodev, ein Tech-Unternehmen, das intelligente und beliebig kombinierbare Mechatronikmodule für die Produktion von kleinen Stückzahlen anbietet. Herzstück des Systems bildet der innovative Softwareassistent. Damit können Mitarbeiter eines Unternehmens quasi mit “Drag & Drop” eine Automatisierungslösung zusammenstellen – ohne dass hierfür Experten- oder Programmierkenntnisse erforderlich sind, um die Mechatronikmodule zu betreiben. Genau wie beim Self-Service BI sind die Mitarbeiter unabhängig von dritten Experten im Betrieb.

Expertenwissen keine zwingende Voraussetzung

Vor dem Hintergrund der bisherigen Ausführungen besteht der Trend in Business Intelligence aus drei Komponenten:

Das Bedürfnis nach präzisen Marktinformationen zur Minimierung von Risiken ist der erste Bestandteil des Trends. Die führenden Business Intelligence-Lösungen, bedienen dieses Bedürfnis immer perfekter.

 

Der Abbau von Zugangsbarrieren für die Beschäftigten eines Unternehmens, damit sie in der Lage sind, von überall und zu jederzeit Daten abrufen und analysieren können, ist ein aktuelles Ziel, an dem unterschiedliche Anbieter, darunter Qlik, mit erheblichen Anstrengungen arbeiten.

 

Die Digitalisierung dynamisiert die Flexibilitätsansprüche an die Betriebe extrem. Hierdurch erwächst der Bedarf nach Kompetenzen, die entweder nicht existieren oder erst ausgebildet werden müssen. Durch Abbau von Zugangsbarrieren in der Anwendung komplexer technischer Systeme – sei es eine Business Intelligence-Anwendung oder die Software zur Programmierung von Maschinen – können personale, fachliche und organisatorische Ressourcen im Betrieb besser ausgeschöpft werden. (iovolution)  

Der Trend in Business Intelligence: Keine Technologie, sondern ein Bedürfnis

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Jede neue Technologie wird fälschlicherweise als Trend ausgewiesen. Dabei sind sie nur Signale, die auf einen Trend hinweisen. Was aber ist der Trend in Business Intelligence? Ein Nachbericht über das Iodata BI-Symposium.  

Ist Predictive Analytics, der Einsatz Künstlicher Intelligenz oder Visual Analytics der große Trend in Business Intelligence? Oder liegt der Trend eher bei den Themen Data Governance, in der Cloud-Technologie oder im Self-Service BI? Fälschlicherweise werden technologische Entwicklungen oft als Trends gedeutet. So ist das Auto ein technologischer Fortschritt. Das bestreitet niemand. Allerdings war es nie ein Trend, genauso wenig wie das E-Auto heute ein Trend ist.

Technologien sind in der Regel nur Signale, die auf einen Trend hindeuten. Hinter dem Auto beispielsweise verbirgt sich das soziale und ökonomische Bedürfnis von Menschen, Waren und Personen in möglichst großer Menge und hoher Geschwindigkeit sicher und kosteneffizient zu transportieren.

Extreme Flexibilitätsansprüche

Die vermeintlichen Trends in Business Intelligence, die ich eingangs aufgezählt habe, weisen auf einen Trend hin. Aber auf welchen? Eine Antwort hierauf habe ich auf dem Business Intelligence-Symposium der Iodata GmbH am 28. März in Karlsruhe gefunden. Die Digitalisierung stellt an Unternehmen extreme Flexibilitätsansprüche, in kurzer Zeit auf massive, zum Teil disruptive Veränderungen zu reagieren. Diese Flexibilitätsansprüche können Unternehmen nicht mehr in den gewohnten Hierarchien bewältigen. Hieraus erwächst der Bedarf, dass die Beschäftigten ihre Arbeit selbst organisieren und strukturieren müssen. Dies allerdings erfordert den uneingeschränkten Zugang zu relevanten Daten. Dies ist der entscheidende Trend in Business Intelligence.

Dass Unternehmen ein natürliches Interesse an möglichst präzisen Informationen über den Markt haben, um die Risiken einer Fehlentscheidung zu minimieren, ist seit jeher ihr grundlegendes Bedürfnis; Business Intelligence bedient dieses Bedürfnis wirkungsvoll. Betrachtet man die einzelnen technischen Entwicklungen auf diesem Gebiet, dann fällt auf, dass die mit Business Intelligence verbundene Datenanalyse nicht mehr Experten mit Spezialwissen vorbehalten sind. Self Service-BI, Mobile BI und intelligente Assistenzsysteme in der Applikation erleichtern nicht nur den Zugang zu den notwendigen Daten, sie helfen auch bei der Auswertung und Interpretation. Mehr noch: die neuen BI-Systeme lernen vom Verhalten des Anwenders und bieten ihm Daten an, auf die der Anwender wahrscheinlich nicht alleine gekommen wäre.

Allzeitverfügbarkeit von Datenanalyse

Die meisten Anbieter von Business Intelligence arbeiten an diesem Ziel, ebenso Qlik. Dennis Jaskowiak, Senior Solution Architekt für QlikTech GmbH, stellte auf dem BI-Symposium der Iodata GmbH drei Maßnahmen vor, die von Qlik angeführt werden: Democratization of Data, Augmented Reality und Embedded Everywhere. Diese Maßnahmen ermöglichen die Allzeitverfügbarkeit von Datenanalysen an jedem Ort und zu jeder Zeit. Auch auf der Anwenderseite wird dieser Trend bestätigt: Bernd Probst von MEKRA Lang und Martin Kraus von THIELMANN UCON nutzen QlikView bzw. Qlik Sense ebenfalls mit dem Ziel, möglichst vielen Beschäftigten im eigenen Betrieb den Zugang zur Datenanalyse erheblich zu erleichtern. Beide hielten ebenfalls Vorträge auf dem Iodata BI-Symposium.

Der Vortrag von Dr. Andreas Bihlmaier, mit dem das BI-Symposium eröffnet wurde, offenbarte den Kern des Trends, den ich hier darstelle. Bihlmaier selbst ist Mitgründer von robodev, ein Tech-Unternehmen, das intelligente und beliebig kombinierbare Mechatronikmodule für die Produktion von kleinen Stückzahlen anbietet. Herzstück des Systems bildet der innovative Softwareassistent. Damit können Mitarbeiter eines Unternehmens quasi mit “Drag & Drop” eine Automatisierungslösung zusammenstellen – ohne dass hierfür Experten- oder Programmierkenntnisse erforderlich sind, um die Mechatronikmodule zu betreiben. Genau wie beim Self-Service BI sind die Mitarbeiter unabhängig von dritten Experten im Betrieb.

Expertenwissen keine zwingende Voraussetzung

Vor dem Hintergrund der bisherigen Ausführungen besteht der Trend in Business Intelligence aus drei Komponenten:

Das Bedürfnis nach präzisen Marktinformationen zur Minimierung von Risiken ist der erste Bestandteil des Trends. Die führenden Business Intelligence-Lösungen, bedienen dieses Bedürfnis immer perfekter.

Der Abbau von Zugangsbarrieren für die Beschäftigten eines Unternehmens, damit sie in der Lage sind, von überall und zu jederzeit Daten abrufen und analysieren können, ist ein aktuelles Ziel, an dem unterschiedliche Anbieter, darunter Qlik, mit erheblichen Anstrengungen arbeiten.

Die Digitalisierung dynamisiert die Flexibilitätsansprüche an die Betriebe extrem. Hierdurch erwächst der Bedarf nach Kompetenzen, die entweder nicht existieren oder erst ausgebildet werden müssen. Durch Abbau von Zugangsbarrieren in der Anwendung komplexer technischer Systeme – sei es eine Business Intelligence-Anwendung oder die Software zur Programmierung von Maschinen – können personale, fachliche und organisatorische Ressourcen im Betrieb besser ausgeschöpft werden. (iovolution)  

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Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

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