Drei Stufen Modell: Wachstumspfade bei der Digitalisierung von Geschäftsmodellen

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Die Möglichkeiten der Digitalisierung eröffnen Unternehmen neue Wachstumspfade. Denn angepasste Geschäftsmodelle können eine erhöhte Produktivität und Flexibilität sowie neue Märkte mit sich bringen. Das Bundesministerium für Wirtschaft hat in einem Impulspapier ein Drei-Stufen-Modell entwickelt. Stufe eins lautet Konnektivität. 

Chance und Herausforderung zugleich – dies ist eine treffende Beschreibung für die Digitalisierung von kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Klassische Geschäftsmodelle können zurückgedrängt oder optimiert, neue Geschäftsmodelle entwickelt und erfolgreich umgesetzt werden. Die Arbeitsgruppe “Digitale Geschäftsmodelle” der Plattform Industrie 4.0 hat am Beispiel des Technologieunternehmens Voith die digitale Transformation untersucht und ihre Erkenntnisse in einem Impulspapier zusammengefasst.

Die ersten beiden Stufen im Rahmen der Digitalisierung

Es ist die Konnektivität von digitalen Elementen, die im Rahmen von sogenannten Applikationen einen Grundbaustein bilden. Denn durch digitale Elemente können Kundenerlebnisse personalisiert, durch Konnektivität die Verfügbarkeit und damit die Kundenzufriedenheit erhöht werden. Beides greift perfekt ineinander, erreicht im Rahmen einer Applikation seine Perfektion, da Prozesse ausgewertet und optimiert werden können.

Doch nicht nur für das eigene Unternehmen sind diese Daten wertvoll. Auch für andere können Sie von Nutzen sein. So lassen sich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn digitale Elemente und Konnektivität sind lediglich die erste Stufe im Rahmen der Digitalisierung von Geschäftsmodellen. Applikationen gehören zu der zweiten Stufe, teilen sich diese mit dem Begriff “Produkt als Service” und meint damit die Anpassung des Produktes an den Kunden im Hinblick auf den Mehrwert, den der Kunde mit dem Produkt erwirbt. So verliert ein vom Kunden wenig genutztes Produkt nicht gleich seine Attraktivität, wird trotzdem gekauft – wenn auch nur in einer geringeren Ausführung bzw. Preisklasse, was wiederum durch die Anpassung der Features im Rahmen der Digitalen Elemente möglich ist.

Plattformökonomie als dritte Stufe

Der Begriff der Plattformökonomie scheint abstrakt, dennoch ist diese allgegenwärtig: Amazon ist das beste und bekannteste Beispiel einer erfolgreichen Plattformökonomie. Der Kunde kauft gar kein direktes Produkt mehr, nimmt stattdessen eine Dienstleistung in Anspruch, beispielsweise durch ein Abo. Damit wird kooperative Wertschöpfung im Rahmen der Plattform möglich. Einfacher gesagt bietet Amazon auf seiner Verkaufsplattform die Produkte verschiedener Marken und Hersteller an, macht seinen Umsatz dabei weniger mit dem Verkauf von Waren, stattdessen mit der Optimierung des Verkaufsprozesses für die Partner. Personalisierte Werbung ist ein Beispiel von vielen.

Somit vereint die Plattform verschiedene Applikationen. Sie bietet diese Applikationen auf den Kunden zugeschnitten an und erreicht somit ein höchstes Maß an digitalen Elementen und Konnektivität. Die auf diese Weise erzielten Umsätze basieren nahezu vollständig auf dem ‘Produkt als Service’ Prinzip. Somit verbessert sich das Nutzungserlebnis für den Kunden im Rahmen von Qualität und Preis. Aber auch Unternehmen und Partner der Plattform profitieren gemeinsam. Und bekanntlich sind es datenbasierte Geschäftsmodelle, welche ein hohes Potential für Automatisierung und damit hocheffiziente Produktivität bieten, ihre Grenzen durch Big Data und Künstliche Intelligenz immer weiter ausdehnen können. (bmwi/iovolution)

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