In der Künstlichen Intelligenz liegt ein riesiges Potenzial für die Wissenschaft, die Forschung und vor allem die Wirtschaft. Jedoch lässt Europa große Teile des KI-Potenzials ungenutzt. Und das ist eine gute Nachricht für externe IT-Spezialisten und Projektdienstleister.

Ohne Hilfe, kein Fortkommen: IT-Spezialisten und Freelancer gewinnen an Bedeutung

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In der Künstlichen Intelligenz liegt ein riesiges Potenzial für die Wissenschaft, die Forschung und vor allem die Wirtschaft. Jedoch lässt Europa große Teile des KI-Potenzials ungenutzt. Und das ist eine gute Nachricht für externe IT-Spezialisten und Projektdienstleister.

Damit Europa zu den globalen KI-Vorreitern USA und China aufschließen kann, muss ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden. Nach Prognosen des McKinsey Global Institute (MGI) kann die EU-28 ihre Wirtschaftsleistung (BIP) durch eine konsequente Fokussierung auf künstliche Intelligenz (KI) bis 2030 um rund 2,7 Billionen Euro oder 19 Prozentpunkte steigern, ohne negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Voraussetzung für eine Aufholjagd ist, dass Europa die aktuellen Digital- und KI-Fähigkeiten weiterentwickelt und verbreitert.

Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz setzt die Wirtschaft oft auf externe Spezialisten. Genau sind es sogar vier von zehn Großunternehmern (44 Prozent), die bereits KI-Projekte realisieren und dafür IT-Projektdienstleister beauftragen oder darüber diskutieren. Der Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken.

Das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die von Bitkom Research im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo durchgeführt wurde, ergab bei einer Befragung von über 300 Unternehmen ab 500 Mitarbeitern, dass 95 Prozent der Großunternehmer sagen, dass im Zusammenhang mit KI-Anwendungen die Nachfrage nach IT-Dienstleistungsunternehmen und IT-Freelancern in den kommenden ein bis zwei Jahren steigen wird. Auf Basis der Ergebnisse wurde erstmals der Etengo-Projektmarkt-Index (EPX) erstellt.

Arbeitsmarkt und Künstliche Intelligenz – Nachfrage bei IT-Projektdienstleistern durch KI

Je nach Projektphase messen die Großunternehmen IT-Projektdienstleistern unterschiedliche Stärken zu: In den ersten Projektphasen würden die Unternehmen aktuell eher IT-Dienstleistungsunternehmen einsetzen, etwa für Konzeption (66 Prozent), Umsetzung (60 Prozent) und Implementierung (54 Prozent). Für die Betriebsphase stehen dagegen IT-Freelancer (57 Prozent) hoch im Kurs. Grundsätzlich ist externes IT-Knowhow also eine wichtige Säule in allen Projektphasen. Grundsätzlich bevorzugen die Unternehmen aber interne Lösungen bei KI-Projekten.

Fast alle Unternehmen (97 Prozent) greifen dafür auf die eigenen Mitarbeiter zurück. An zweiter Stelle steht erst die Zusammenarbeit mit Freelancern (66 Prozent), an dritter die Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen (29 Prozent). Von den Unternehmen, für die der Einsatz von IT-Projektdienstleistern im Rahmen von KI-Projekten bislang kein Thema ist, wissen zwei Drittel (66 Prozent) noch nicht, welche Leistung sie extern einkaufen wollen und geben dies auch als Hauptgrund an.

Externe Projektdienstleister gewinnen an Bedeutung für Unternehmen

Externe Projektdienstleister (IT-Dienstleistungsunternehmen und Freelancer) gewinnen weiter an Bedeutung für die Unternehmen und werden unverzichtbar für einen reibungslosen Ablauf und die effiziente Umsetzung von IT-Projekten.

Zusammenfassend wird etwas mehr als ein Drittel der Leistung in den Unternehmen heute schon mit Hilfe externer Unterstützung erbracht. Diese Anteile werden in Zukunft wahrscheinlich steigen: „Die digitale Transformation treibt die Nachfrage nach spezialisierten Freelancern und Dienstleistungsunternehmen. Das gilt besonders für den Einsatz von Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder Blockchain“, sagt Dr. Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research. „Auch beim Thema IT-Sicherheit setzen Unternehmen häufig auf externe Spezialisten. Diese Experten sind heute schon stark gefragt – und werden es künftig noch mehr sein.“

Was kann Europa tun, um die KI-Entwicklung zu beschleunigen?

Viele Unternehmen setzen jetzt schon auf KI und externe IT-Projektdienstleister. Dieser Trend wird sich in Zukunft verstärken. Doch für eine gesellschaftlich akzeptierte KI-Entwicklung und eine Annäherung an die globalen KI-Vorreiter muss Europa noch einiges tun. Am wichtigsten sind folgende fünf Punkte:

1. Europa muss ein lebendiges Ökosystem aus Deep-Tech- und KI-Startup-Unternehmen aufbauen, die neue KI-basierte Geschäftsmodelle entwickeln

2. Europas etablierte Unternehmen müssen ihre digitale Transformation beschleunigen und KI-Innovationen annehmen

3. Der digitale Binnenmarkt schreitet weiter voran, ist aber noch nicht ausgereift und muss gemeinsam gestärkt werden

4. Unternehmen müssen die richtigen Talente und Kompetenzen aufbauen, um das Potenzial ausschöpfen zu können

5. Mutige Ansätze, um die Gesellschaft durch die potenziell schwierige Übergangsphase zu lenken

Die Umsetzung und Schaffung von KI in den europäischen Unternehmen wird über die Wettbewerbsfähigkeit entschieden, insbesondere im B2B-Sektor. KI-Technologien müssen etabliert werden – es braucht Experten sowohl unter Managern als auch unter Technologie-Fachleuten. (bitkom/mckinsey/iovolution)

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Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

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