In der Künstlichen Intelligenz liegt ein riesiges Potenzial für die Wissenschaft, die Forschung und vor allem die Wirtschaft. Jedoch lässt Europa große Teile des KI-Potenzials ungenutzt. Und das ist eine gute Nachricht für externe IT-Spezialisten und Projektdienstleister.

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Vielen Dank für Ihr Interesse!

Mein Name ist Michael Vetter und ich bin der Geschäftsführer der Iodata GmbH. Ich freue mich auf Ihre Fragen und Anliegen zum Unternehmen Iodata GmbH, zur Digitalisierung und zu datengetriebenen Geschäftsmodellen.  

In der Künstlichen Intelligenz liegt ein riesiges Potenzial für die Wissenschaft, die Forschung und vor allem die Wirtschaft. Jedoch lässt Europa große Teile des KI-Potenzials ungenutzt. Und das ist eine gute Nachricht für externe IT-Spezialisten und Projektdienstleister.

Damit Europa zu den globalen KI-Vorreitern USA und China aufschließen kann, muss ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden. Nach Prognosen des McKinsey Global Institute (MGI) kann die EU-28 ihre Wirtschaftsleistung (BIP) durch eine konsequente Fokussierung auf künstliche Intelligenz (KI) bis 2030 um rund 2,7 Billionen Euro oder 19 Prozentpunkte steigern, ohne negative Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Voraussetzung für eine Aufholjagd ist, dass Europa die aktuellen Digital- und KI-Fähigkeiten weiterentwickelt und verbreitert.

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Beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz setzt die Wirtschaft oft auf externe Spezialisten. Genau sind es sogar vier von zehn Großunternehmern (44 Prozent), die bereits KI-Projekte realisieren und dafür IT-Projektdienstleister beauftragen oder darüber diskutieren. Der Trend wird sich in Zukunft weiter verstärken.

Das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, die von Bitkom Research im Auftrag des Personaldienstleisters Etengo durchgeführt wurde, ergab bei einer Befragung von über 300 Unternehmen ab 500 Mitarbeitern, dass 95 Prozent der Großunternehmer sagen, dass im Zusammenhang mit KI-Anwendungen die Nachfrage nach IT-Dienstleistungsunternehmen und IT-Freelancern in den kommenden ein bis zwei Jahren steigen wird. Auf Basis der Ergebnisse wurde erstmals der Etengo-Projektmarkt-Index (EPX) erstellt.

Arbeitsmarkt und Künstliche Intelligenz – Nachfrage bei IT-Projektdienstleistern durch KI

Je nach Projektphase messen die Großunternehmen IT-Projektdienstleistern unterschiedliche Stärken zu: In den ersten Projektphasen würden die Unternehmen aktuell eher IT-Dienstleistungsunternehmen einsetzen, etwa für Konzeption (66 Prozent), Umsetzung (60 Prozent) und Implementierung (54 Prozent). Für die Betriebsphase stehen dagegen IT-Freelancer (57 Prozent) hoch im Kurs. Grundsätzlich ist externes IT-Knowhow also eine wichtige Säule in allen Projektphasen. Grundsätzlich bevorzugen die Unternehmen aber interne Lösungen bei KI-Projekten.

Fast alle Unternehmen (97 Prozent) greifen dafür auf die eigenen Mitarbeiter zurück. An zweiter Stelle steht erst die Zusammenarbeit mit Freelancern (66 Prozent), an dritter die Zusammenarbeit mit Verbänden und Institutionen (29 Prozent). Von den Unternehmen, für die der Einsatz von IT-Projektdienstleistern im Rahmen von KI-Projekten bislang kein Thema ist, wissen zwei Drittel (66 Prozent) noch nicht, welche Leistung sie extern einkaufen wollen und geben dies auch als Hauptgrund an.

Externe Projektdienstleister gewinnen an Bedeutung für Unternehmen

Externe Projektdienstleister (IT-Dienstleistungsunternehmen und Freelancer) gewinnen weiter an Bedeutung für die Unternehmen und werden unverzichtbar für einen reibungslosen Ablauf und die effiziente Umsetzung von IT-Projekten.

Zusammenfassend wird etwas mehr als ein Drittel der Leistung in den Unternehmen heute schon mit Hilfe externer Unterstützung erbracht. Diese Anteile werden in Zukunft wahrscheinlich steigen: „Die digitale Transformation treibt die Nachfrage nach spezialisierten Freelancern und Dienstleistungsunternehmen. Das gilt besonders für den Einsatz von Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data oder Blockchain“, sagt Dr. Axel Pols, Geschäftsführer der Bitkom Research. „Auch beim Thema IT-Sicherheit setzen Unternehmen häufig auf externe Spezialisten. Diese Experten sind heute schon stark gefragt – und werden es künftig noch mehr sein.“

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Was kann Europa tun, um die KI-Entwicklung zu beschleunigen?

Viele Unternehmen setzen jetzt schon auf KI und externe IT-Projektdienstleister. Dieser Trend wird sich in Zukunft verstärken. Doch für eine gesellschaftlich akzeptierte KI-Entwicklung und eine Annäherung an die globalen KI-Vorreiter muss Europa noch einiges tun. Am wichtigsten sind folgende fünf Punkte:

1. Europa muss ein lebendiges Ökosystem aus Deep-Tech- und KI-Startup-Unternehmen aufbauen, die neue KI-basierte Geschäftsmodelle entwickeln

2. Europas etablierte Unternehmen müssen ihre digitale Transformation beschleunigen und KI-Innovationen annehmen

3. Der digitale Binnenmarkt schreitet weiter voran, ist aber noch nicht ausgereift und muss gemeinsam gestärkt werden

4. Unternehmen müssen die richtigen Talente und Kompetenzen aufbauen, um das Potenzial ausschöpfen zu können

5. Mutige Ansätze, um die Gesellschaft durch die potenziell schwierige Übergangsphase zu lenken

Die Umsetzung und Schaffung von KI in den europäischen Unternehmen wird über die Wettbewerbsfähigkeit entschieden, insbesondere im B2B-Sektor. KI-Technologien müssen etabliert werden – es braucht Experten sowohl unter Managern als auch unter Technologie-Fachleuten. (bitkom/mckinsey/iovolution)