“Bitte” und “Danke” gehören zum selbstverständlichen Umgangston mit anderen Personen. Doch wie sieht es beim Smartphone aus? Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung hat Bundesbürger zu Manieren im Umgang mit dem Smartphone befragt.

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Mein Name ist Andreas Schwarz. Ich bin Ihr Ansprechpartner, wenn es um Informationen zu den Qlik-Produkten von IODATA geht. Darüber hinaus verantworte ich als Projektmanager die Themen Industrie 4.0 und IO-Reifegradmodell. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen! Beste Grüße, Andreas Schwarz

IT-Abteilungen von Finanzdienstleistern gehen in der Flut von Anfragen unter. Stellt sich die Frage, ob klassische Reports überhaupt zur optimalen Lösung von Geschäftsproblemen beitragen können? Dabei helfen drei Kriterien, um ein perfektes Berichtswesen einzurichten.

Wenn es darum geht, Antworten auf Geschäftsfragen zu bekommen, rufen die meisten Entscheider in Unternehmen nach Informationen in Form von Berichten oder Dashboards. Diese Formate haben sich bisher auch als die effizienten Werkzeuge im Umgang mit numerischen Daten erwiesen. Aber: vor allem IT-Abteilungen versinken im eigenen Berichtswesen.

Weltweit nutzen innovative und kundenorientierte Finanzdienstleister bereits ThoughtSpot. Damit ermöglichen sie jedem Mitarbeiter im Unternehmen datengetriebene Detailkenntnisse schnell abzurufen, egal ob Führungskräfte oder ob Mitarbeiter an der „Front“.

 
Für Bankmanager können ad hoc alle granularen Kundeninformationen zusammengestellt werden in den Dashboards, um den eigenen Portfoliomix zu optimieren, neue Up-Selling- und Cross-Selling-Strategien zu entwickeln, genauso wie alle Supportdienste zu optimieren.

IT-Abteilungen werden permanent mit Wünschen nach neuen Berichten angefragt. Dazu kommt, dass neben der Quantität auch die Qualität der angefragten Berichte ein Problem darstellt und nicht zuletzt, die Aktualität der Berichte. Oftmals beziehen sich die meisten Berichte auf die immer gleichen Daten, mit leichten Abwandlungen und nur dem wesentlichen Unterschied, dass andere Begriffe verwendet werden. Die Folge ist, nicht selten wird nach einem “besseren” Bericht gerufen. Dabei hat die IT-Abteilung andere wichtige Aufgaben im Tagesgeschäft.

Was sind die richtigen Anforderung an ein Berichtswesen?

Bei manchen kunstvollen Berichten wird schon mal vergessen, dass es bei jeglicher Daten- oder Analyse-Initiative eigentlich vor allem auf eine Wirkung ankommt: nämlich ein Geschäftsproblem zu lösen. Echte Wertschöpfung gelingt dann, wenn die richtigen Informationen zur richtigen Zeit den richtigen Personen zur Verfügung stehen. Berichte und Dashboards sind dabei die Mittel zur Darstellung der Daten oder der komplexen Datensätze. 

Stellt sich die Frage, ist Reporting nötig? – Die Anforderung einer Berichtserstellung wird nur selten in Frage gestellt. Dabei ist es so einfach herauszufinden, ob ein Report tatsächlich benötigt wird und in welcher Form.

Drei Kriterien helfen dabei: der Zeitwert einer Information | die Einmaligkeit einer Fragestellung das Einsatzgebiet einer Information

Der Wert einer Information kann sich im Laufe der Zeit verringern, wie beispielsweise bei Kreditscores, Immobilienstandorten und Zinssätze, die von einer Kreditanstalt überwacht wird. Der Wert einer Information verringert sich allerdings nicht, wenn sie in regelmäßigen Intervallen überprüft wird. Tägliche oder monatliche Berichte sind eine wichtige Voraussetzung. Doch manchmal muss es schneller – und noch schneller gehen. 

 

Eine Wertpapierfirma muss beispielsweise in der Lage sein, bei überraschenden Ereignissen, die große Wirkungen zur Folge haben, alle relevanten Informationen innerhalb von Sekunden aufzuarbeiten. Das Brexit ist ein solches Fallbeispiel: Noch ist Großbritannien aus der EU nicht ausgetreten, aber ebenso wenig ist klar, unter welchen Bedingungen das Exit der Insel-Nation stattfinden wird. Für eine Wertpapierfirma sind datengestützte Szenarien unerlässlich, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. In so einem Fall müssen alle wichtige Entscheidungsträger Zugriff auf alle relevanten Information haben, um ein „knowledge gap“ in der Entscheidungsfindung und Umsetzungsplan zu vermeiden – um unnötige Kosten zu vermeiden.

 

Search-basierte BI-Lösungen – wie die ThoughtSpot-Analyseplattform mit künstlicher Intelligence – stellen dafür eine ideale Alternative zu klassischen Berichten dar: sie ermöglichen den Anwendern, jede datenbezogene Frage einfach in die Suchleiste der Anwendung einzugeben oder per Spracheingabe stichwortartig zu formulieren. Es werden dazu nicht einmal Analyse-Kenntnisse vorausgesetzt!

Klassisches Berichtswesen lieben Struktur, Ordnung und vorallem Vorhersehbarkeit. Sie bauen oft standardisierte Berichte auf, deren Inhalte aktualisiert werden. Was aber, wenn ein unerwartetes Ereignis auftritt, oder in einem Meeting mit Kunden neue Fragen aufkommen? Technologien ändern sich, Märkte ändern sich, Kunden ändern sich. Ein Umstand, der gut für das Geschäft genau für jene Unternehmen ist, das in der Lage ist, auf diese Veränderungen schnell und schneller zu reagieren. Hier werden einmalige Fragen gestellt. 

 

 

Eine Leasinggesellschaft beispielsweise verfügt über verschiedene Finanzierungsmodelle, viele Niederlassungen, sehr viele Leasingobjekte und Tausende von Kunden. Verknüpft man diese Elemente, ergeben sich daraus eine Vielzahl an Permutationen. Knüpft man diesen Permutationen wiederum Zeitdimensionen an, wird schnell klar, wie viele Berichte diese Leasingsgesellschaft in einem Geschäftsjahr erstellen müsste, um alle absehbaren Fragen und Informationsbedarfe der Mitarbeiter wirkungsvoll bedienen zu können. 

 

Noch besser wäre eine Search-basierte Business Intelligence-Lösungen. Die ThoughtSpot-Analyseplattform mit künstlicher Intelligence beispielsweise können die Mitarbeiter der Leasinggesellschaft alle Informationen abrufen, die sie benötigen. Vorteil: die IT-Abteilung wird nicht mit “banalen” Fragen überladen, die auf diese Weise sich auf Qualitätssicherung und Technologiemanagement beispielsweise konzentrieren, wodurch das Gesamtunternehmen wiederum profitiert. Ein Gebietsleiter kann auf diese Weise eigenständig alle Informationen abfragen, ohne die IT-Abteilung mit einmaligen und kleinteiligen Fragen zu belasten. 

 

Wo sitzt der Mitarbeiter, der nach bestimmten Informationen fragt? Und was macht er genau? Sitzt er im Büro und geht er seine E-Mails durch? Arbeitet er im Call-Center und unterstützt er die Kunden? Oder ist er im Außendienst tätig? Für die Büroarbeit eignet sich eine klassische Reporting-Lösung ideal. Beim Call-Center sieht das etwas anders aus, dort müssen die Mitarbeiter ad hoc auf Kundenfragen reagieren und stehen unter enormen Zeitdruck. Mit „Push“-Mitteilungen werden diese Büro-Arbeiter perfekt bedient.

 

Was sich einfach anfühlt, heißt aber, dass permanent Daten im Hintergrund abgerufen werden müssen. Alle Mitteilungen führen den Call-Center-Mitarbeiter aktiv durch den “Daten-Dschungel” und zeigen gleichzeitig ihm, wenn gewünscht, Auffälligkeiten in den Daten auf. Nur so kann sich der Mitarbeiter auf seine Kernarbeit konzentrieren und trotzdem datenbasierte Entscheidungen treffen. Auch der Außendienstmitarbeiter braucht akkurate Antworten auf einfache Fragen nach Produkten und Kosten, die ad hoc auf dem Smartphone oder dem Tablet angezeigt werden müssen.

Das Fazit: Berichtswesen kritisch überprüfen

Genauso, wie sich der Arbeitsalltag der letzten fünf Jahre geändert hat, so ändert sich die Arbeitsorganisation gepaart mit immer neuen Technologien. Und damit verändert sich die Arbeitswelt der Mitarbeiter. Also auch, wie die Mitarbeiter betriebliche Daten in Gestalt von Business Intelligence nutzen, verändert sich! Wir wissen inzwischen, dass nicht für jedes Problem der klassische Bericht die richtige Lösung ist. Search-BI und Push-Mitteilungen sind für viele Szenarien die bessere Alternative. Das Reporting sollte nicht zum Selbstzweck verkommen, sondern den Finanzdienstleistern Mehrwert bringen. Es ist also an der Zeit, das Berichtswesen kritisch zu überprüfen.

ThoughtSpot-Demo für Financial Services