Reifegradmodelle im Vergleich: Orientierung in der Digitalisierung

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Um sich zu orientieren ist das Erkennen des eigenen Standes essentiell. Dies gilt besonders für Unternehmen, da die Entwicklungen der Digitalisierung rasant und vielfältig sind, Richtungsentscheidungen daher schnell und fundiert getroffen werden müssen. Reifegradmodelle helfen dabei.

Kaum spricht man von Digitalisierung, schon schwingen viele weitere Begriffe mit: Industrie 4.0, Big Data, Künstliche Intelligenz – diese und viele mehr helfen nicht unbedingt bei der Orientierung, stehen sie doch für viele, komplexe Themenfelder. Entsprechend schwer kann die Bestandsanalyse für ein Unternehmen sein: Wo steht es, wie weit ist die Digitalisierung der eigenen Prozesse im Vergleich zu anderen Vorangeschritten? Wo sind Potenziale, welche Maßnahmen sind zur Ausschöpfung dieser sinnvoll? Auf diese Fragen geben Reifegradmodelle antworten.

Kernressource: Daten

Reifegradmodelle funktionieren im Kern nach demselben Schema. Zur Erörterung und Bewertung der jeweiligen Prozesse werden Daten herangezogen und eine Skala zur klassifizierung/Einordnung bzw. Bewertung von diesen angelegt. Anschließend werden diese Matrizen zueinander in Bezug gesetzt, um so einen Gesamtpunktestand – einen Reifegrad – ermitteln zu können. Dazu ist eine adäquate Datengrundlage genauso wichtig wie umfassende Kenntnisse zu Potentialen. Ein Reifegradmodell muss mit der Zeit gehen, entwickelt sich ständig weiter.

Die Ergebnisse des Bitkom Digital Analytics & Optimization Maturity Index (DAOMI) des Jahres 2017 lieferten verschiedene Kernergebnisse. So sprächen gut 96% der Unternehmen ihre Kunden auf einem digitalen Weg an. Allerdings würden nur knapp zwei Drittel versuchen ihre Kunden durch Analyse von Nutzerdaten besser zu verstehen. Auch fehle es an Know How, da weniger als die Hälfte der Unternehmen, die Analyse Tools nutzen, die gewonnenen Daten gewinnbringend für das Unternehmen einsetzten. Von der Nichtnutzung derartiger Tools seien vor allem kleine und mittelständische Unternehmen betroffen. Doch selbst große Unternehmen haben noch große Potenziale, da diese – gemäß DAOMI – nur knapp die Hälfte der möglichen Punkte des Reifegradmodell erreichen. KMU dagegen bewegen sich durchschnittlich um das erste Viertel bis Drittel.

Michael Vetter: "Daten machen Digitalisierung"

Das IO-Reifegradmodell der Iodata GmbH ist ebenfalls ein Werkzeug, durch das Unternehmen ihren Standort in der Digitalisierung ermitteln und mit Mitbewerbern vergleichen können. „In unserem Analyse-Werkzeug stehen allerdings die Daten im Mittelpunkt“, führt Kamuran Sezer an. Bei der Iodata GmbH ist er für die Forschung verantwortlich. „Je besser ein Unternehmen Daten generieren, speichern, verteilen und diese für die Wertschöpfung verwenden kann, umso höher ist sein Reifegrad in der Digitalisierung. Eine solche Fokussierung auf Daten bietet viele Vorteile: der Analyseprozess ist extrem schlank und die Ergebnisse können einfacher miteinander verglichen werden, wodurch die Aussagekraft der Erkenntnisse verbessert wird.“

Beim IO-Reifegradmodell werden diese Fähigkeiten eines Unternehmens auf allen Ebenen – von der Vision über Prozesse bis zu den Menschen – erhoben und in das Reifegradmodell eingeordnet. Mit den ermittelten Kennzahlen kennt das Unternehmen nicht nur seinen Standort in der Digitalisierung, sondern bieten wertvolle Erkenntnisse für Entwicklung einer die Digital-Strategie. Zudem können die Ergebnisse nach Unternehmensgröße, Regionen und Branchen einfach verglichen werden, wodurch Wege und Aufwände in der Strategiefindung verkürzt werden.

„Die Digitalisierung verursacht auf der einen Seite Buzzwords und Moden, die den Blick der Führungskräfte auf das Wesentliche verzerren. Auf der anderen Seite trennt sie die Spreu vom Weizen und bestraft Unternehmen, die nicht aktiv genug sind“, erklärt Michael Vetter, Geschäftsführer der Iodata GmbH überzeugt. „Hier geht es nicht nur um Schnelligkeit, sondern darum die Übersicht in der Transformation nicht zu verlieren. Das IO-Reifegradmodell ist daher wie eine Landkarte ausgelegt, durch die Unternehmen unter Beachtung von Zeit, Kosten und Personalkapazitäten sich Schritt für Schritt in der Digitalisierung fortbewegen können.“

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Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

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