Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Mit der zunehmenden Verbreitung von digitalen Technologien in deutschen Unternehmen steigt auch die Menge der digitalen Daten rasant an. Um die gesamten Möglichkeiten der Data Economy effektiv nutzen zu können, gehen die Anforderungen an die Unternehmen aber über die reine Erfassung und Verarbeitung von Daten hinaus. 

Für die effektive Teilhabe an der Data Economy, welche datengetriebene Geschäftsmodelle umschreibt, bei denen ein Teil oder die gesamte Wertschöpfung auf der Monetarisierung von Daten basiert, muss in Unternehmen sowohl technisches als auch organisatorisches Know-how in Bezug auf digitale Daten vorhanden sein. Um diese Kompetenzen messbar zu machen, wurde von der IW Consult, dem Institut der deutschen Wirtschaft und dem Fraunhofer ISST ein Reifegradmodell entwickelt. Dieses bildet den Status quo der deutschen Unternehmen in Bezug auf ihre Fähigkeit zur Teilhabe an der Data Economy ab. Unternehmen werden hierzu drei zentralen Entwicklungsstufen zugeordnet: „Einsteiger“, „Fortgeschrittene“ und „Pioniere“.

Potenzial von Daten wird selten ausgeschöpft

Die meisten Unternehmen stehen noch relativ am Anfang: Rund 84 Prozent der Unternehmen in Deutschland fallen in die Kategorie „Einsteiger“. Zu den „Fortgeschrittenen“ zählen knapp 14 Prozent der deutschen Unternehmen. „Pioniere“ sind in Deutschland noch selten. Nur rund 2 Prozent der Unternehmen sind bereits so organisiert, dass Daten gezielt für den Erfolg des Unternehmens genutzt werden. Vor allem kleine Unternehmen und Industrieunternehmen stehen vielfach noch am Anfang der strukturierten Arbeit mit digitalen Daten.  

Steigende Relevanz von Daten

Rund 88 Prozent der Unternehmen erwarten, dass ihre internen Prozesse in fünf Jahren datengetriebener sein werden. Und rund 66 Prozent der Unternehmen geben an, dass sie stärker externe Daten in ihre internen Prozesse integrieren werden.

Datenaustausch und Datenhandel stehen zukünftig jedoch nicht im Fokus. 41 Prozent der befragten Unternehmen erwarten in den nächsten fünf Jahren einen verstärkten beidseitigen Austausch von Daten mit externen Partnern. 13 Prozent der Unternehmen rechnen in diesem Zeitraum damit, häufiger Daten zuzukaufen. Nur 7 Prozent erwarten, dass ihr Unternehmen Daten auch verstärkt verkaufen wird.

Politische Handlungsfelder

Die Unsicherheiten bezüglich des Datenschutzes, der Eigentumsrechte an Daten und anderer Rechtsfragen sind die häufigsten Hemmnisse für die Entwicklung der Data Economy der Unternehmen. Auch fehlende Standards und ein unklarer Nutzen des Austauschs von Daten werden von rund drei Viertel der Unternehmen als problematisch wahrgenommen. Dazu kommen fehlende Expertise, fehlende Datenmarktplätze sowie fehlende Infrastruktur. Die Beseitigung der Rechtsunsicherheiten sowie die Etablierung einheitlicher Standards für Daten und die Bereitstellung der geeigneten Infrastruktur für einen reibungslosen Datenaustausch sind somit wichtige Handlungsfelder für die deutsche Politik.  

Online-Selbst-Check – Das Data Economy Benchmark-Portal

Das Reifegradmodell dient auch als Grundlage für ein Benchmark-Portal. Der Online-Selbst-Check bietet Unternehmen die Möglichkeit, den eigenen Entwicklungsstand in puncto Data Economy in den Dimensionen Data Resource Management, Data Valuation und Data Business selbstständig zu bestimmen. Auf dieser Basis wird auch eine Einordnung in die Entwicklungsstufen „Einsteiger“, „Fortgeschrittene“ und „Pioniere“ möglich. Der Online-Selbst-Check steht unter www.data-economy-benchmark.de zur Verfügung. 

Steigende wirtschaftliche Bedeutung von Daten

Daten werden zunehmend als eigenständiges Wirtschaftsgut wahrgenommen, die in bestehenden Märkten an Bedeutung gewinnen und die Grundlage für die Erschaffung ganz neuer Märkte bilden. Gerade bei Neugründungen spielen datenbasierte Geschäftsmodelle eine große Rolle. So entfielen nämlich rund 65 Prozent der Risikokapitalinvestitionen 2018 in Deutschland auf Start-ups aus den Bereichen E-Commerce, Software & Analytics sowie Fintechs. Auch im Mobilitätssektor entstehen durch autonome Fahrzeuge Datenökosysteme mit neuartigen Geschäftsmodellen. Bereits jetzt schätzt die Europäische Kommission den Wert des europäischen Datenmarkts auf über 65 Mrd. Euro. Bis zum Jahr 2025 soll der Wert Schätzungen zufolge sogar auf 110 Mrd. Euro ansteigen. 

(iwkoeln.de / iovolution) 

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU