IBM gab im September dieses Jahres die Eröffnung seines IBM Quanten-Rechenzentrums in Poughkeepsie im US-Bundesstaat New York bekannt. Das neue Zentrum beheimatet aktuell die weltweit größte Anzahl kommerzieller Quantensysteme, die außerhalb eines Forschungslabors betrieben werden.

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

IBM gab im September dieses Jahres die Eröffnung seines IBM Quanten-Rechenzentrums in Poughkeepsie im US-Bundesstaat New York bekannt. Das neue Zentrum beheimatet aktuell die weltweit größte Anzahl kommerzieller Quantensysteme, die außerhalb eines Forschungslabors betrieben werden.

Nutzer der verschiedenen Angebote von IBM zum Thema Quantencomputer haben seit deren Einführung im Jahr 2016 mehr als 14 Millionen Experimente mit IBM supraleitender Quantencomputer-Hardware über die Cloud durchgeführt und mehr als 200 wissenschaftliche Arbeiten zu ihren Experimenten veröffentlicht. Das IBM Q-Programm fördert weltweit Partnerschaften mit mehr als 80 kommerziellen Kunden, akademischen Institutionen und Forschungslabors, um insbesondere Quantencomputer-Algorithmen für reale Geschäftsanwendungen zu erforschen und zu entwickeln.

Wachsende Nachfrage

Um der wachsenden Nachfrage nach Zugang zu Quanten-Hardware gerecht zu werden, hat IBM das Rechenzentrum in Poughkeepsie eröffnet. Die dort installierten zehn Quantencomputer stehen Unternehmen, Start-ups, akademischen Institutionen und Forschungslabors zur Verfügung, die daran arbeiten, Quantencomputer-Technologien voranzutreiben und praktische Anwendungen zu erforschen.

Ein Quantencomputer arbeitet im Unterschied zum klassischen Computer nicht auf Basis der Gesetze klassischer Informatik, sondern auf der Basis quantenmechanischer Zustände. Die Verarbeitung dieser Zustände erfolgt nach quantenmechanischen Prinzipien und kann hilfreich sein, komplexe mathematische Probleme leichter zu lösen.

In den nächsten Wochen wird die Zahl dieser installierten Systeme auf 14 ansteigen – darunter ein 53-Qubit-System, dem größten kommerziell verfügbaren Rechner seiner Art.

Große Fortschritte in der Quanteninformatik

Fortschritte in der Quanteninformatik könnten Wege zu zukünftigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ebnen – seien es neue Medikamente und Materialien, erhebliche Verbesserungen von Lieferketten oder neue Möglichkeiten zur Modellierung von Finanzdaten.

“Seit wir 2016 den allerersten Quantencomputer in die Cloud gebracht haben, hat das Thema eine unglaubliche Dynamik entfaltet. Unser Ziel war und ist es, Quantencomputer über isolierte Laborexperimente hinaus – die zudem nur wenige Unternehmen und Institutionen durchführen konnten – der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen”, sagte Dario Gil, Director IBM Research.”

Kunden und Partner von IBM

J.P. Morgan Chase und IBM haben auf arXiv das sogenannte ‘Option Pricing using Quantum Computers’, einer Methodik zur Bewertung von Finanzoptionen und Portfolios, auf einem torbasierten Quantencomputer veröffentlicht. Daraus resultierte ein Algorithmus, der es Finanzanalysten ermöglichen kann, die Optionspreis- und Risikoanalyse nahezu in Echtzeit durchzuführen. Die Implementierung ist als Open Source in Qiskit Finance verfügbar.

Mitsubishi Chemical, Keio University und IBM simulierten die ersten Teile der Reaktionsabläufe zwischen Lithium und Sauerstoff in Lithium-Luft-Batterien. Ein besseres Verständnis über diese chemische Reaktionskette könnte zu effizienteren Batterien für mobile Geräte oder Kraftfahrzeuge führen. (ibm/iovolution)

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU