Das Data Literacy Projekt klärt gemeinsam mit Qlik auf: Während der aktuellen Corona-Pandemie werden wir mit Daten regelrecht überschüttet. Doch sind wir in der Lage, diese Daten tatsächlich zu verstehen?

Corona-Krise: Wie datenkompetent sind Sie bereits?

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Das Data Literacy Projekt klärt gemeinsam mit Qlik auf: Während der aktuellen Corona-Pandemie werden wir mit Daten regelrecht überschüttet. Doch sind wir in der Lage, diese Daten tatsächlich zu verstehen?

Die Visualisierung von Daten hat in der Corona-Krise eine enorme Bedeutung, um die Bevölkerung für das Ausmaß der Krise, aber auch für die erforderlichen Maßnahmen zu sensibilisieren. Dabei beziehen sich PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen auf Kennzahlen, mathematische Konzepte sowie Fachbegriffe, die aber für die meisten in der Bevölkerung völlig unbekannt sind.

Als gutes Beispiel, um diese Idee zu veranschaulichen, dient die Arbeit der Max Planck-Gesellschaft. Eine Forschergruppe des Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation simuliert schon seit Mitte März den Verlauf der Corona-Epidemie in Deutschland. Der Beitrag “Die Kontaktsperre bringt die Wende” bietet einen Einblick in die Arbeit der ForscherInnen, die sich mit jenen Zahlen auseinandersetzen. Sie fertigten eine Modellrechnung an, welche besagt, dass die Kontaktsperre, die seit dem 22. März gilt, die erwartete exponentielle Ausbreitung von Covid-19 gebrochen habe. Doch die zugrundeliegenden Daten sind für die Meisten nur schwer zu entschlüsseln.

Aufklärung durch das Data Literacy Project

Dass ein Großteil der  Bevölkerung von Data Literacy, zu Deutsch Datenkompetenz, überfordert ist, stellt ein Problem dar – besonders während der aktuellen Corona-Krise. Durch die andauernde Pandemie  sind wir Daten mehr denn je ausgesetzt. Ohne Data Literacy ist es schier unmöglich, Daten zu lesen, schreiben, interpretieren, hinterfragen und kritisch zu betrachten.

Das Data Literacy Project hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen dieses Problem vorzugehen, um aufzuklären und zu bilden. Daher werden Lernmaterialien und Tests rund um das Thema Data Literacy zur Verfügung gestellt.

Buchempfehlung

Für die LeserInnen, die Zugang zu Statistik und statistischen Kennzahlen erreichen möchten, empfehlen wir folgendes Buch: Statistik verstehen. Eine Gebrauchsanweisung. Campus-Verlag, Frankfurt/New York 1992, ISBN 3-593-34719-9; 3. aktualisierte Auflage 1998, ISBN 3-593-36149-3; Piper, München/Zürich 2001, ISBN 3-492-23039-3.]

"Do You Know Your Data?"

Gemeinsam dem Data Literacy Project hat Kevin Hanegan, Chief Learning Officer bei Qlik, die Videocast-Initiative “Do You Know Your Data?” gestartet. Dabei geht es nicht darum, Sie mit Updates zum Corona-Virus zu versorgen. Vielmehr geht es in der Serie darum, zu lernen, die Sprache zu entschlüsseln, welche für Diagramme, Daten und Tabellen benutzt wird.

  1. Episode: “Flattening The Curve”
    In der ersten Folge der Serie berichtet Kevin Hanegan gemeinsam mit Alan Schwarz, Mitglied des Data Literacy Project Advisory Board und Pulitzer Preis-nominierter Autor, über zwei besonders aktuelle Begriffe: “flattening the curve” and “exponential”. In dem Video werden die Begriffe leicht verständlich und effektiv erklärt – für Sie und alle um Sie herum.
  2. Episode: “What does ‘enough tests’ mean?”
    In der zweiten Folge der Serie geht es um die Sprache rund um das Testen. Man sieht überall Überschriften zu der Thematik, doch oft ohne Erklärungen, was die Begriffe rund um das Thema tatsächlich bedeuten. Ohne diesen Kontext ist es nahezu unmöglich, die Tragweite der Situation zu begreifen und zu einem sachgemäßen Urteil der  präsentierten Daten zu kommen.
    Das Video verfolgt das Ziel, Ihnen zu helfen, die Frage zu beantworten: “Warum ist das Testen von Daten wichtig?” und  “Woher weiß ich, ob die Daten gute oder schlechte Nachrichten sind”?
  3. Episode: “Incubation Period”
    Wir alle kennen die Überschriften rund um die “Incubation Period”, also die Inkubationszeit. Aber verstehen Sie wirklich, was der Begriff bedeutet? In dieser Folge geht es darum, zu verstehen, warum vor allem dieser Begriff momentan für das Verständnis von Daten, Diagrammen und Grafiken so essentiell ist.

Die Bedeutung von Datenkompetenz

Datenkompetenz ist der erste Schritt beim Verständnis von Daten- beispielsweise in Medien und sozialen Netzwerken. Ohne Datenkompetenz können wir die Sprache rund um die Berichterstattung über das Corona-Virus nicht entschlüsseln.

Das Verständnis dieser Sprache ist in der aktuellen Situation also einer der wesentlichsten Aspekte, um das Ausmaß der Situation zu begreifen – und gegen das Virus anzukämpfen. So verfügen Sie nun über eine verbesserte Fähigkeit, solche oder ähnliche Krisen zu meistern.

(mpg/qlik/IOD)

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Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

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