Entwicklungshilfe: Mit Daten Krisen vorbeugen und Wohlfahrt möglich machen

Foto: RudolfSimon (CC BY-SA 3.0)

Wenn “Tue Gutes und rede darüber!” über Jahrzehnte der Leitsatz der Öffentlichkeitsarbeit und Public Relations war, dann dürfte sich er im Zeitalter von Big Data und Business Intelligence in “Erhebe Daten und tue Gutes!” grundlegend verändern. Die Entwicklungshilfe benötigt heute mehr denn je Daten, um ihren Aufgaben gerecht zu werden. Denn der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings in Südamerika, der einen Sturm in Hamburg auslöst, ist in der Entwicklungshilfe längst angekommen.

UN-Generalsekretariat: “Ein Absturz in einem Markt kann Krise auf der Welt auslösen”

Der Klimawandel oder dauernde Konflikte an einem Ort der Erde können Wirtschaftskrisen, Dürren oder Hunger an einem Ort auslösen. Gerade Europa hat in den vergangenen beiden Jahren erlebt, wie Bürgerkriege, politische Unruhen, hohe Jugendarbeitslosigkeit oder wirtschaftliche Aussichtslosigkeit in anderen Weltregionen gravierende Konsequenzen vor Ort nach sich ziehen können. Frühwarnsignal ist daher das Schlüsselwort, um Maßnahmen zur Entwicklungshilfe dort einzusetzen, bevor die Not dazu ein großes, sogar katastrophales Ausmaß erreicht.

Aus diesem Grund sind die Vereinten Nationen eine strategische Partnerschaft mit Qlik, dem führenden Anbieter von Datenvisualisierung eingegangen. „Ein Absturz in einem Markt kann eine Krise auf der ganzen Welt auslösen. Deshalb ist es so wichtig, das Beste aus gemeinsamen Stärken zu machen. Wir müssen zusammenarbeiten – und zwar in allen Branchen, seien es Finanzen, Investitionen, Handel oder Technologie. Es gibt viele Beispiele dafür, wie durch geteiltes Wissen und das Nutzen gemeinsamer Ressourcen schnell und effektiv Lösungen zu finden sind.“, begründet das Generalsekretariat der Vereinten Nationen diese strategische Partnerschaft.

Indikatoren aus internationalen Datenbeständen aufbereitet

Dazu werden nun Indikatoren aus großen, internationalen Daten- und Statistikbeständen zusammengetragen und aufbereitet, um Hindernisse für die Wohlfahrt der Bevölkerung und in der Entwicklungshilfe zu beseitigen. Hierzu werden unterschiedliche Datenportale angesteuert.  Im “Data Portal für Minimum Set of Gender Indicators” existieren geschlechtsspezifische Statistiken über die Lage von Frauen und Männern im Bildungssystem, am Arbeitsmarkt oder in der Gesundheit. Im “UN Comtrade Analytics” hingegen sind weltweite Handelsdaten zusammengefasst. Dabei können nach einzelnen oder mehreren Ländern, Regionen, Rohstoffen oder Zeiträumen Daten zusammengestellt werden.     

„Es ist spannend zu sehen, wie nicht nur die Vereinten Nationen verfügbare Daten am besten nutzen können. Sondern auch, wie Daten den Menschen der Welt zugänglich und verständlich gemacht werden, damit sie selbst neue Erkenntnisse gewinnen. Ich bin stolz darauf, dass Qlik dabei hilft, datengetriebene Möglichkeiten für die UN zu erschließen – und dass wir gemeinsam Daten verwenden, die weltweit Regierungen, Regionen und Menschen in Not helfen.”, fasst Lars Björk, CEO von Qlik, die Motive für das von ihm angeführte Unternehmen.

Lars Björk, CEO von Qlik: “Daten der Welt zugänglich machen”

Die Bedeutung von Datenvisualisierung und Business Intelligence liege nicht allein in den Daten, sondern in dem, was die Daten für die Menschen tun können, so Björk weiter. Qlik ist führender Anbieter von Visual Analytics und Self-Service Business Intelligence. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Radnor, Pennsylvania, blickt auf 40.000 Kunden weltweit, die von 1.700 Partnern in über 100 Ländern betreut werden. In Deutschland ist Iodata GmbH, Herausgeber von iovolution.de, Elite Solution Partner von Qlik.      

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