Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Manifest: Slow Media als digitale Kultur

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Ihr Smartphone vibriert. Eines der großen Medienhäuser hat eine Eilmeldung über ein aktuelles Ereignis auf das Smartphone gepusht. Dabei entdecken Sie, dass Sie Mails erhalten haben, die Sie gleich nach den Facebook-Alerts lesen werden. Prompt kommt ein Anruf, durch den Sie sich wieder in Bewegung setzen werden. Eine dringende Angelegenheit lässt sich nicht mehr auf sich warten. Hoffentlich gibt es unterwegs schnelles Internet. Sie müssen noch an einer Präsentation arbeiten.

Doch das wird nicht einfach. In der WhatsApp-Gruppe, die Ihre Mutter gegründet hat, wird das nächste Familientreffen besprochen. Das kann dauern… Während dessen alarmiert der Tinder-Radar, dass in der Nähe ein potenzieller Partner sich befindet. Sie schauen sich neugierig um. Doch das Foto von Ihrem Chef auf dem Call-Screen erinnert Sie, dass Sie ja noch an der Präsentation arbeiten müssen.

Fast Food – Slow Food & Fast Media – Slow Media

Der Untersuchung einer internationalen Forschergruppe zufolge, schaut jeder Smartphone-Nutzer alle 12 Minuten auf sein Hightech-Endgerät. Ein Zustand, der hinweist, wie sehr Smartphones das Leben der Menschen dominieren. Apps, die helfen, mit dem Stress nicht nur im digitalen Alltag umzugehen und zwischendurch abzuschalten, findet man inzwischen auf nahezu jedem Smartphone. Doch das ist nicht alles… Zur digitalen Beschleunigung baut sich ein umfassender Gegentrend auf: Slow Media.

“Ebenso wie sich als Gegenreaktion auf das Fast Food ein Slow Food etabliert hat, gibt es bereits eine Gegenbewegung in Richtung Slow Media. Analog zur Fast Food oder zur Slow Travel Bewegung im Bereich der Touristik geht es nicht um Langsamkeit, sondern um einen reflektierten und bewussten Umgang mit Medien, der auf qualitativ hochwertigen Content und zum Teil auch auf eine ausgesprochen regionale bzw. lokale Ausrichtung setzt.”, fasst Heike Simmet, unsere Expertin für Digitales, diese Gegenbewegung zusammen.

Das Manifest

Das Slow Media-Institut hat bereits 2010 ein Manifest zur digitalen Entschleunigung verfasst, das immer mehr Kreise zieht. In 12 Punkten erklären die Autoren “Slow Media” und bieten zudem Handlungsempfehlungen.

Im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts haben sich die technologischen Grundlagen der Medienlandschaft tiefgreifend verändert. Nun wird es darum gehen, angemessene Reaktionen auf diese Medienrevolution zu entwickeln – sie politisch, kulturell und gesellschaftlich zu integrieren und konstruktiv zu nutzen. Das Konzept “Slow” ist ein wichtiger Schlüssel hierfür. Analog zu Slow Food geht es bei Slow Media nicht um schnelle Konsumierbarkeit, sondern um Aufmerksamkeit bei der Wahl der Zutaten und um Konzentration in der Zubereitung. Slow Media sind auch einladend und gastfreundlich. Sie teilen gerne.

  1. Slow Media sind und wirken nachhaltig
    Sie zielen auf Nachwirkung, werden fair und umweltgerecht herstellt. Nutzer kommen gerne zu ihnen zurück.
  1. Slow Media fördern Monotasking
    Sie laden die Nutzer ein, sich ihnen aufmerksam und konzentriert zu widmen. Nutzer vertiefen sich gerne in sie.
  1. Slow Media zielen auf Perfektionierung
    Sie verstehen sich als lernenden Organismus, tauschen sich mit der Außenwelt aus und wollen sich kontinuierlich verbessern.
  1. Slow Media machen Qualität spürbar
    Sie sind gut gemacht und ihre Nutzer suchen diese Qualität gezielt auf.
  1. Slow Media fördern Prosumenten
    Prosumenten entscheiden bewusst, wie sie Medien rezipieren und produzieren und beteiligen sich aktiv.
  1. Slow Media sind diskursiv und dialogisch
    Sie suchen und ermöglichen das Gespräch, sprechen und hören zu.
  1. Slow Media sind soziale Medien
    Sie aktivieren die Entstehung von offenen Deutungs- und Interessengemeinschaften.
  1. Slow Media nehmen ihre Nutzer ernst
    Sie kommunizieren aufrecht, hierarchiefrei, freundschaftlich einvernehmlich und auf respektvolle Art kontrovers.
  1. Slow Media werden empfohlen
    Sie rufen danach, zitiert, weitererzählt, verschenkt, geteilt und mitgeteilt zu werden.
  1. Slow Media sind zeitlos
    Sie sind vielschichtig und können auch Jahre später immer wieder neu rezipiert werden.
  1. Slow Media sind auratisch
    Sie leben und strahlen eine Präsenz aus, die über das Material, auf dem sie dargereicht werden, hinausweist.
  1. Slow Media sind progressiv
    Sie bauen auf den Errungenschaften der Netzwerkgesellschaft auf und begegnen neuen Medienmöglichkeiten offen und interessiert.
  1. Slow Media zielen auf Verantwortung bei Rezeption und Produktion
    Sie fördern einen mündigen Umgang mit Medien und suchen die Kontexte hinter den Informationen.
  1. Slow Media werben um Vertrauen und nehmen sich Zeit, glaubwürdig zu sein.
    Hinter Slow Media stehen echte Menschen. Und das merkt man auch.

Stockdorf und Bonn, im Jahr 2010

Benedikt Köhler
Jörg Blumtritt
Sabria David

Die Langfassung des Manifests finden Sie hier. 

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU