Share Economy ist ein heißes Trendthema. Allerdings ist ihre Aussicht, sich in der Zukunft durchzusetzen eher ungewiss. Einerseits ist das Prinzip des Teilens keineswegs neu. Angefangen von den Solidargemeinschaften in Agrargesellschaften über Genossenschaften bis hin zu Unternehmensmodellen, in denen Filme, Werkzeuge oder Kostüme verliehen werden, bauen auf dieses Prinzip auf.

Studie: Hat Share Economy eine Zukunft?

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Share Economy ist ein heißes Trendthema. Allerdings ist ihre Aussicht, sich in der Zukunft durchzusetzen eher ungewiss. Einerseits ist das Prinzip des Teilens keineswegs neu. Angefangen von den Solidargemeinschaften in Agrargesellschaften über Genossenschaften bis hin zu Unternehmensmodellen, in denen Filme, Werkzeuge oder Kostüme verliehen werden, bauen auf dieses Prinzip auf.

Prinzip Teilen eigentlich nichts Neues

Andererseits eröffnet das Internet und die sozialen Netzwerke ganz neue Möglichkeiten: Menschen, die sich einander fremd sind und sich im realen Leben womöglich nicht antreffen würden, helfen mit Gegenständen einander aus. Im Mittelpunkt steht nicht das Eigentum einer Gemeinschaft, wie im Falle einer Genossenschaft, sondern das private Eigentum eines sonst unbekannten Menschen. Bereits in einem früheren Beitrag wurde die Frage nach einem funktionierenden Geschäftsmodell für Share Economy gestellt:

Viele Start Ups aus USA und Deutschland haben den Versuch unternommen, Share Economy zu einem profitablen Geschäftsmodell zu entwickeln. Entweder sind sie gescheitert oder die Umsätze sind so niedrig, dass sich das Geschäftsmodell sich nicht selbst finanziert. Stellt sich also die Frage: Kann Share Economy zu einem Geschäftsmodell entwickelt werden, das in einer Marktwirtschaft wie wir sie kennen, funktionieren kann? Oder müssen wir eine neue Wirtschaftsform finden, damit Share Economy gelingen kann?

GfK Verein-Studie: 9% nutzen Sharing

In der Studie “Sharing Economy” hat der GfK Verein erstmals das Nutzungs- und Nutzerpotenzial der Share Economy in Deutschland ermittelt. Sie zeigt, dass eine überragende Mehrheit von 72% der Befragten, den Begriff “Sharing” nicht kennen oder ihn nicht eindeutig einordnen können. Nur 9% der Befragten hat angegeben, dass sie es auch tatsächlich nutzen.

Die Befragung zeigt zudem ein Nutzungspotenzial von weiteren 14%. Denn so viele erachten es als möglich, Sharing mal zu nutzen. Während 0,5% Sharing einmal genutzt und danach enttäuscht wurden, sind 5% überhaupt nicht interessiert, es überhaupt in Erwägung zu ziehen.

17% der jüngeren Internetnutzer im Alter von 14 bis 29 Jahren nutzen Sharing deutlich häufiger als Ältere (60+, 2%). Dies deutet darauf hin, dass in der Zukunft das Prinzip “Teilen” auf mehr Akzeptanz stoßen könnte. Allerdings zeigt die Studie, dass eine große Mehrheit in allen Altersgruppen dem Sharing-Geschäftsmodell gute Chancen geben, sich in der Zukunft durchzusetzen.

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU

Verwendung von Cookies

Um die Website optimal zu gestalten und fortlaufend weiterentwickeln zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.