Automatisierung: Werden Roboter Menschen ersetzen?

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Die Frage, ob und zu welchen Jobverlusten die Digitalisierung führt, gleicht mittlerweile einem Damokles-Schwert, der über den Köpfen der Erwerbstätigen schwebt. Digitalisierung ist inzwischen keine bloße Vision mehr. Sie hält immer stärker Einzug in den unmittelbaren Lebens- und Berufsalltag der Menschen. Dass “smarte” Maschinen die Arbeit von Menschen übernehmen können, hört sich für sie nicht mehr nach einer fantastischen Science Fiction-Geschichte an.

Bereits 2013 haben zwei Wissenschaftler an der Oxford University mit ihrer Studie weltweit eine große Aufmerksamkeit genossen. Darin haben die beiden Wissenschaftler die Zukunftsfestigkeit von 702 Berufen untersucht. Das Ergebnis: Rund 47% gehören der Risiko-Berufsgruppen, die durch eine Maschine bzw. einem Roboter ersetzt werden könnten.

OECD kommt zu einem etwas anderen Ergebnis

Dabei sind – entgegen der ersten Annahme – nicht nur Berufe in der Fertigung betroffen, sondern verstärkt Dienstleistungsberufe. Callcenter-Agenten sind mit einer geschätzten Wahrscheinlichkeit zu 99% von der Digitalisierung, Buchhalter zu 98% oder Angestellte am Bankschalter zu 97% betroffen.    

Die internationale Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit (engl. OECD) kommt in ihrer jüngsten Untersuchung zu einem etwas anderen, differenzierten Ergebnis über die Folgen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt. Hier haben die Forscher nicht Berufsgruppen sondern die Heterogenität der Aufgaben untersucht. Selbst in solchen Risiko-Berufsgruppen, wie sie in der Oxford-Studie genannt werden, existieren Aufgaben, die nicht oder höchstens teilweise automatisiert werden können.

12% der Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet

Trotzdem gibt die OECD-Studie keine Entwarnung und bietet beeindruckende Erkenntnisse. Während in Korea rund 6% der Arbeitsplätze durch Maschinen und Roboter ersetzt werden können, beträgt dieser Anteil in den USA 9%, Italien 10% und in Deutschland 12%. Diese Unterschiede ergeben sich aus der Wirtschaftsstruktur eines Landes.

Routinetätigkeiten sind leichter zu automatisiere als komplexe Tätigkeiten. Und je höher die Bildung, die für die Tätigkeit vorausgesetzt werden, umso geringer die Wahrscheinlichkeit durch eine Maschine ersetzt zu werden. In Deutschland arbeiten relativ viele Menschen in der klassischen Industrie, die von der Digitalisierung und Automatisierung stärker gefährdet sind. Im exklusiven iovolution-Interview macht Prof. Dr. Heike Simmet darauf aufmerksam, dass im Lichte der Industrie 4.0 nicht um “Substitution menschlicher Arbeit durch Roboterisierung, sondern auch um ein neues Zusammenwirken von Mensch und Maschine” handelt.  

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Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

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