Seit Startups die Gründerlandschaft dominieren, hinterlässt Existenzgründung nicht mehr den faden Beigeschmack, wie einst die “Ich AG” es getan hat, die mehr ein Hoffnungsschimmer für jene war, die durch den Strukturwandel in ihrer Region arbeitslos geworden sind. Startup ist vielmehr der Inbegriff für Innovation, Hippness und digitale Wirtschaft. Sie sind die jungen Hoffnungsträger einer traditionellen Industrie und eines exportorientierten Mittelstands, die in der Digitalisierung nach Orientierung suchen. Doch wo stehen die Startups in Deutschland? Wo benötigen Sie Hilfe? Wie blicken sie in die Zukunft?

Startup-Studie: weiblicher, internationaler und kapitalintensiver

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Seit Startups die Gründerlandschaft dominieren, hinterlässt Existenzgründung nicht mehr den faden Beigeschmack, wie einst die “Ich AG” es getan hat, die mehr ein Hoffnungsschimmer für jene war, die durch den Strukturwandel in ihrer Region arbeitslos geworden sind. Startup ist vielmehr der Inbegriff für Innovation, Hippness und digitale Wirtschaft. Sie sind die jungen Hoffnungsträger einer traditionellen Industrie und eines exportorientierten Mittelstands, die in der Digitalisierung nach Orientierung suchen. Doch wo stehen die Startups in Deutschland? Wo benötigen Sie Hilfe? Wie blicken sie in die Zukunft?

Dank Monitoring Entwicklungen im Zeitverlauf beobachten

Diese und weitere Fragen werden im Deutschen Startup Monitor (kurz: DSM) beantwortet. Seit 2013 führt der Bundesverband Deutsche Startups (BVDS) gemeinsam mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG jedes Jahr eine Befragung unter Startups durch, um ihre Situation, Bedarfe und Ausblicke zu ermitteln. Durch den Charakter einer Panelbefragung können so Entwicklungen und Veränderungen im Zeitverlauf beobachtet werden. Im dritten DSM, der vor einigen Tagen vorgestellt wurde, resümiert Florian Nöll, Vorsitzender des BVDS, dass die Startup in Deutschland auf drei Gebieten sich wesentlich verändert haben: Immer mehr Frauen gründen ein Startup. Immer mehr Mitarbeiter von Startups haben eine ausländische Staatsangehörigkeit. Der Bedarf an externem Kapital ist gestiegen und wird weiter ansteigen, so die Erwartung der Startups.

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Doch das sind nicht die einzigen Erkenntnisse aus der Studie. Rund 70% der Startups kooperieren mit etablierten Unternehmen zusammen, um ihre Reputation, Markterfahrungen und -zugänge zu nutzen. Jeder dritte Startup arbeitet mit mehr als fünf Unternehmen zusammen. Bei den meisten Kooperationen handelt es mit 59,4% um Marketing-Kooperationen. Gleich an zweiter Stelle folgt mit 44,8% Kooperationen im Rahmen von Forschung und Entwicklungs-Programmen der Unternehmen. 42,7% haben Rahmenlieferverträge geschlossen. Nur 15,5% gibt an, in sogenannten Inkubatoren und Accelatoren, die insbesondere von Großunternehmen ins Leben gerufen, zusammenarbeiten.

In dieser Zusammenarbeit profitieren Startups und etablierte Unternehmen gleichermaßen voneinander. Die Expertise und etablierten Vertriebswege sind ein wichtiges Fundament für den Erfolg der Startups. Davon machen acht von zehn Startups im Rahmen der Zusammenarbeit Gebrauch. 43,7% arbeiten mit etablierten Unternehmen zusammen, weil sie ein Nutzen durch die Reputation und das Image der Etablierten erwarten. 42,7% sind am Technologiewissen der Unternehmen interessiert.

Startups schaffen Jobs

Neben dem Mittelstand scheinen die Startups Job-Motoren dieser Nation sein. Im Durchschnitt schaffen die Startups 14,4 Arbeitsstellen. Zwar haben die Startups die geplante Neueinstellung im Vergleich zum DSM 2015 von 8,3 Neueinstellungen auf 6,6 neu einzustellende Mitarbeiter verringert. Allerdings planen Berliner Startups im Durchschnitt 11,8 Mitarbeiter einzustellen. Die Herkunft der Mitarbeiter in den Startup lässt zudem vermuten, dass die neu geschaffenen Arbeitsplätze hochqualifiziert sein müssen, da ein wachsender Teil der Kompetenzträger aus dem Ausland rekrutiert werden. Im DSM 2015 haben die Startups angegeben, dass rund 20% ihrer Belegschaft ausländische Staatsangehörige sind. Dieser Anteil ist inzwischen auf über 30% angestiegen. Etwa zwei Drittel der ausländischen Mitarbeiter stammen aus dem EU-Ländern. Auch in diesem Fall nimmt der Berliner Startup-Standort einen Spitzenplatz ein. Dort hat über 40% der Belegschaft hat keinen deutschen Pass.

Ebenso spannend sind die Erkenntnisse zu den Gründungsregionen. Der BVDS-Vorsitzender Nöll schreibt dazu im Vorwort der Studie: “Die größte positive Überraschung des vierten DSM ist wohl der Erfolg der Regionen. Wir konnten nicht nur mit der Region Hannover/Oldenburg ein zusätzliches Startup-Hub zu den fünf bestehenden identifizieren, sondern auch feststellen, dass die anderen Regionen neben der Startup-Hauptstadt Berlin an Relevanz gewinnen.” So gehört die Metropolregion Rhein-Ruhr zu den Top-Standorten für Startups. Rund 14,1% von diesen sind in dieser Region angesiedelt.

Am Anfang einer spannenden Entwicklung

Der DSM 2016 zeigt: Die Startup-Szene in Deutschland ist dynamisch und vielfältig, zieht die klugen Köpfe aus dem Ausland an und belebt Regionen, die lange Phase des Strukturwandels absolvieren mussten. Und vor allem zeigt die Studie, dass wir am Anfang einer spannenden Entwicklung stehen.    

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