Der Stress der Deutschen

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

In 22 Ländern wurden rund 27.000 Menschen befragt, unter welchen Stressfaktoren sie am stärksten Leiden. Das Stressbild der Deutschen unterscheidet sich im internationalen Vergleich zum Teil sehr stark. Während in den meisten Ländern das Geld, das einem zur Verfügung steht, am häufigsten als Stressfaktor genannt wird, kommt dieser Grund bei den deutschen Befragten mit 22% erst an zweiter Stelle. Mit 23% ist der am häufigsten genannte Stressverursacher unter Deutschen der Druck, den sie sich selbst machen.

Der selbstgemachte Druck

Neben Brasilien (39%) und China (23%) wurde in keinem anderen Land, dieser Stressfaktor am häufigsten genannt. Die Türken geben zwar mit 51% an, dass sie sich ebenfalls einem selbstgemachten Druck aussetzen, doch mit 59% ist das verfügbare Geld der Stressfaktor Nummer eins bei den Menschen in der Türkei. Hier führen die Türken die Liste mit Abstand an. Nur Argentinien (53%), Mexiko (47%), Spanien (44%) und Frankreich (42%) weisen bei diesem Stressgrund ein ähnlich hohes Niveau auf. Nur 19% der Deutschen haben angegeben, dass das verfügbare Geld ihnen Sorge bereitet.

[su_note note_color=”#fbfbfb” text_color=”#000000″]“Was die Deutschen am häufigsten stresst”

23% – Druck, dem man sich selbst aussetzt
19% – Geld, das man verfügt
15% – Arbeitsbelastung
15% – Schlafmangel
14% – Zeit, die für Dinge fehlt, die man machen will[/su_note]

Es gibt geschlechtsspezifische Unterschiede im Stressbild. So stehen Frauen unter weit stärkerem Stress als Männer.

Stressfaktor Nummer eins bei Senioren ist weder der selbstgemachte Druck noch die Gesundheit sondern das verfügbare Geld.

Wenig Schlaf und die tägliche Arbeitsbelastung werden von rund 15% der befragten Deutschen als Stress angeführt. Unterscheidet man die Antworten nach Geschlechtern, so zeigt sich, dass die deutschen Männer wesentlich gelassener sind als die deutschen Frauen. Machen 31% der Frauen sich selbst den Druck, ist dieser Wert bei den Männern nur 16%. Bei 23% der Frauen verursacht der Blick auf das verfügbare Geld Stress. Dies trifft nur bei 15% der Männer zu. Auch beim Thema Schlafmangel und Zeit für Dinge, die man wirklich machen will übertreffen die deutschen Frauen die Männer. Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede sind offensichtlich ein globales Phänomen, auf das man in allen Ländern trifft.

Ursache: Altersarmut?

Auch bei der Betrachtung nach Altersgruppen ergeben sich interessante Unterschiede. Nahezu in allen Altersklassen ab 15 Jahren bis 59 Jahren ist der selbstgemachte Druck auf Platz eins der Stressfaktoren. Bei den Senioren ab 60 Jahren ist das verfügbare Einkommen (14%) der am häufigsten genannte Stressgrund. Nur 9% der deutschen Senioren, die an der Umfrage teilgenommen haben, geben an, dass ihre Gesundheit Stress bereitet.  

[su_box title=”MEHR INFORMATIONEN ZUM THEMA” box_color=”#fd5f00″]

Weitere Leseempfehlungen:

[/su_box]

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU