Bezahlen ohne Scheine und Münzen bietet nicht nur die EC-Karte oder Kreditkarte an. Immer mehr Startups im Bereich Finanztechnologie bieten Peer-to-Peer-Lösungen an. Der Digitalverband Bitkom hat dazu Bundesbürger befragt.

Digitales Geld: Bundesbürger zunehmend aufgeschlossener

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Bezahlen ohne Scheine und Münzen bietet nicht nur die EC-Karte oder Kreditkarte an. Immer mehr Startups im Bereich Finanztechnologie bieten Peer-to-Peer-Lösungen an. Der Digitalverband Bitkom hat dazu Bundesbürger befragt.   

Mit Freunden im Restaurant sitzen, gemeinsam essen und trinken und sich gut unterhalten. Eigentlich unbezahlbar. Doch es bleibt nicht aus: am Ende des Tages kommt die Rechnung. Was macht man, wenn man sein Portmonee zu Hause vergessen hat? Ein Freund oder ein Bekannter springt für dich ein. Selbstverständlich gibst du dir Mühe, dass er sein Geld zeitnah bekommt.

Normalerweise überweist man dem Freund den Betrag oder übergibt ihm das Geld beim nächsten Wiedersehen. Bei guten Freunden ist man Quitt, wenn man die nächste Rechnung übernimmt. Dank Smartphone besitzt man eine Möglichkeit mehr: das so genannte Peer-to-Peer-Payment. Dank einer App kannst du deinem Freund den geschuldeten Betrag per E-Mail oder SMS direkt überweisen.

Taschengeld, personennahe Dienste, Einkäufe

Es gibt viele Anlässe, bei denen eine solche Bezahllösung Sinn macht: das Taschengeld in der Familie verteilen, den Einkauf einer Wohngemeinschaft sofort begleichen, kleine Dienstleistungen wie Babysitting oder Putzhilfe bargeldlos bezahlen.

Verschiedene Anbieter bieten solche sogenannten Peer-to-Peer-Bezahllösungen an, bei denen der fällige Betrag auf den Cent genau einfach vom eigenen Konto abgebucht wird, ohne dass auch nur eine Münze den Besitzer wechselt. Jeder siebte Bundesbürger (15 Prozent) kann sich vorstellen, einen solchen digitalen Geldboten zu nutzen oder hat dies schon einmal getan.

Jeder Zweite würde diese Bezahllösung auf keinen Fall nutzen

Neun Prozent haben sich dazu noch keine Meinung gebildet. 21 Prozent glauben, dass sie auf einen solchen Dienst eher nicht zurückgreifen werden. Mehr als jeder Zweite sagt aktuell, er würde ihn auf keinen Fall nutzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.009 Bundesbürgern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

„Das Hantieren mit Kleingeld ist lästig und darüber hinaus auch sehr teuer – in Italien werden aus diesem Grund die Ein- und Zwei-Cent-Münzen abgeschafft“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Die Finanzbranche setzt schon heute stark auf digitale Innovationen. Die Finanzbranche ist Vorreiter in der Kooperation mit Start-ups. Gleichzeitig gibt es im Finanzsektor besonders viele innovative Gründungen, die traditionelle Geschäftsmodelle mit digitalen Alternativen ersetzen wollen.“

Aber: gute Aussichten für P2P-Payments

Schon heute sieht fast jeder dritte Deutsche deutliche Vorteile darin, Geld bargeldlos per Smartphone zu transferieren. So sagen 31 Prozent, dass digitale Geldboten eine Alternative zu Bargeld sein können. Für 38 Prozent erleichtern sie den Austausch von Kleinbeträgen mit Familie, Freunden oder Kollegen.

Künftig dürften noch mehr Bundesbürger mit dem Smartphone nicht nur Kurznachrichten an Freunde schicken, sondern genauso schnell und bequem auch Bargeld. Denn bislang sind 80 Prozent der Befragten die Anbieter solcher Peer-to-Peer-Bezahllösungen noch unbekannt. 59 Prozent geben zudem an, dass Ihnen das Vertrauen in die Sicherheit der Anwendung fehlt.

Die Ergebnisse der Bitkom-Befragung sind kein Anlass für Euphorie. Dafür sind die Bundesbürger skeptisch gegenüber der neuen Bezahlform. Sie zeigen allerdings das Wachstumspotenzials von Peer-to-Peer-Payments auf, wenn es den Anbietern denn gelingt, vorhandene Einwände zu Anwender zu überwinden. (bitkom/iovolution)

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU

Verwendung von Cookies

Um die Website optimal zu gestalten und fortlaufend weiterentwickeln zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.