Eine bahnbrechende Business Intelligence-Applikation aus den USA schwappt nach Europa über: ThoughtSpot hat das Zeug, Business Intelligence auf eine neue Stufe zu stellen, sind die beiden Iodata-Mitarbeiter, Andreas Schwarz und Florian Schumacher, überzeugt. Dafür sind sie extra in die USA gereist, um an einer Konferenz teilzunehmen. Über ihre Erkenntnisse berichten sie exklusiv auf iovolution. 

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Mein Name ist Andreas Schwarz. Ich bin Ihr Ansprechpartner bei Iodata, wenn es um Informationen zu der Plattform von ThoughtSpot  geht. Darüber hinaus verantworte ich als Projektmanager die Themen Industrie 4.0 und IO-Reifegradmodell. Ich freue mich auf das Gespräch mit Ihnen! Beste Grüße, Andreas Schwarz

Eine bahnbrechende Business Intelligence-Applikation aus den USA schwappt nach Europa über: ThoughtSpot hat das Zeug, Business Intelligence auf eine neue Stufe zu stellen, sind die beiden Iodata-Mitarbeiter, Andreas Schwarz und Florian Schuhmacher, überzeugt. Dafür sind sie extra in die USA gereist, um an einer Konferenz teilzunehmen. Über ihre Erkenntnisse berichten sie exklusiv auf iovolution. 

Kennen Sie ThoughtSpot? Nein! Das ist nicht schlimm. Denn das in Palo Alto, USA, ansässige Technologieunternehmen hat erst im vergangenen Jahr erste Schritte auf dem europäischen Markt realisiert. In den USA hingegen sorgt es seit Jahren für Aufsehen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner bezeichnete ThoughtSpot 2016 gar als “coolen Anbieter” für Analytics. Kein Wunder also, dass es als Unicorn mit über einer Milliarde US-Dollar bewertet wird. Und brandaktuell, im Februar 2019 benennt Gartner ThoughtSpot als “Leader”. Stellt sich nur noch die Frage: Ist ThoughtSpot tatsächlich die bahnbrechende Erfindung, wie viele Experten behaupten?

Mit ThoughtSpot beschäftigten wir uns schon seit einigen Monaten. Wir, das sind Andreas und Florian: während Andreas bei der Iodata GmbH Sales Consultant ist und als Projektleiter Business Intelligence (BI) Projekte prominent anführt, ist Florian BI Consultant und als Absolvent des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) prädestiniert, um Trends informations- und betriebswirtschaftlich zu beurteilen. Gemeinsam hatten wir die Aufgabe, die Brille unserer Kunden aufzusetzen und diese neue Wunder-Applikation, über die alle reden, zu bewerten. Und ja, ThoughtSpot ist tatsächlich die bahnbrechende Erfindung, wie andere Experten behaupten.

 

Um mehr über ThoughtSpot und seine Hintergründe zu erfahren sowie seine Entwicklungspotenziale besser einzuschätzen, haben wir uns beide im November 2018 auf den Weg zur Konferenz “ThoughtSpot Beyond” gemacht. Dort gaben sich nicht nur Business Intelligence-Experten als aller Welt die Türklinke in die Hand, es wurde zudem die neue Version der „Voice Search-Technologie“ vorgestellt, die im Programm eingesetzt wird. 

von links: Andreas Schwarz, Sales Consultant, und Florian Schuhmacher, Business Intelligence-Consultant bei der Iodata GmbH

Das grundsätzliche Versprechen der ThoughtSpot-Gründer ist einfach – und hochgesteckt: ihre Analytics-Software verwendet eine Google-ähnliche Suche, analysiert Daten selbständig, um Auffälligkeiten und relevante Muster zu erkennen. Auf diese Weise soll – so das Versprechen – allen Mitarbeitern im Unternehmen der Zugang zum betrieblichen Datenhaushalt erleichtert werden. Mehr noch: der Trainingsaufwand verringert sich radikal, da Datenbankabfragen so einfach werden wie “googeln”.

“Unser erster Eindruck: Wow, das System kann wirklich viel”

Die Atmosphäre war beeindruckend. Die Konferenz selbst fand ganz in der Nähe von Washington statt. Gleich am Empfang wurde uns vermittelt, was in den nächsten Tagen auf uns wartet. Hunderte Teilnehmer hatten sich am Veranstaltungsort eingefunden. Kunden, Partner und Interessenten aus aller Welt reihten sich ein, um in die Konferenzräume einzutreten. Hiernach warteten auf die Fachbesucher – also auch auf uns – eine Reihe von Trainings, die technisches Hintergrundwissen zu ThoughtSpot vermittelten. Und unser erster Eindruck war: Wow, das System kann wirklich viel. Auch wenn wir schnell von der Vielzahl der Eindrücke überwältigt waren, fanden wir die Gelegenheit den neuen CEO, Suheesh Nair, kennenzulernen. Ein besonderer Augenblick für uns.

Haben Sie schon Ihre Datenanalyse für mehr Automatisierung, Agilität und neue Geschäftsmodelle erweitert?

Der Wow-Effekt setzte sich am Folgetag fort, denn zum ersten Mal wurde die neue Voice Search-Technologie demonstriert. Bereits im ersten Keynote lieferte Ajeet Singh, einer der Gründer, höchstpersönlich diesen „Knaller“: Benutzer von ThoughtSpot können ihre Abfrage nicht nur so einfach wie bei Google eingeben, sondern auch direkt mit dem System kommunizieren. “What was our revenue last year for our top product?” (Welche Einnahmen haben wir letztes Jahr mit unserem Top-Produkt erzielt?), fragte Ajeet live ins Mikrofon –  und das System lieferte ihm das Ergebnis direkt auf sein Smartphone. Ein tolles Feature für einen Geschäftsführer, der vor dem nächsten Meeting detaillierte wie begründete Zahlen braucht.

Mitarbeiter-Trainings werden minimiert

Das Portfolio an Vorträgen war so vielfältig, wie „amerikanisch“ und enthielt viel Wissenschaft und Sport. Tom Davenport, ein Wissenschaftler, der auf Analytik, Geschäftsprozessinnovation und Wissensmanagement spezialisiert ist, hielt einen spannenden Vortrag, wie sich der Umgang der Menschen mit Daten in der Zukunft verändern wird. In anderen Vorträgen ging es um die typisch-amerikanischen Sportarten wie Football oder Baseball. Denn spätestens seit dem Hollywood-Blockbuster “Die Kunst zu gewinnen – Moneyball”, ist für uns Europäer bekannt, dass amerikanische Sportvereine Daten nutzen, um Spielertransaktionen zu steuern oder sich auf das nächste Match vorzubereiten. Alex Smith, Quaterback und damit der Stratege im Team der Washington Redskins, machte deutlich, wie wichtig Daten für seine Vorbereitungen sind.  

Am dritten Tag standen dann Kundenvorträge im Mittelpunkt: Unternehmen, die ThoughtSpot einsetzen und so aus erster Hand über ihre Erfahrungen berichten konnten. Aus unserer eigenen Berater-Erfahrung wissen wir sehr gut, dass neben der technischen Implementierung, das Training und die Schulung der Mitarbeiter eine besondere Herausforderung darstellen. Die Einführung eines neuen BI-Systems berührt gewohnte Arbeitsprozesse am Arbeitsplatz des Mitarbeiters. Die Kundenberichte führten eindrucksvoll vor, dass ThoughtSpot den Mitarbeitern niedrigschwellig an die betrieblichen Daten heranführt, so dass die Einarbeitung stark minimiert wird. 

 

Mehr noch: neue Mitarbeiter werden mithilfe von ThoughtSpot im Zuge des Onboardings in ihre Tätigkeiten eingeführt, damit sie von Beginn an die Bedeutung der Daten verstehen und den Umgang damit zügig im Arbeitseinsatz anwenden. Sie finden sich durch die detaillierten Frage- und Antwortmöglichkeiten, die ThoughtSpot den neuen Mitarbeitern anbietet, schnell im gesamten Unternehmen zurecht.

 

Und der Mehrwert für das Management besteht vor allem darin, dass die Abhängigkeit des Unternehmens von “Daten-Experten” stark abnimmt. Meetings planen, Geschäftsmodelle simulieren oder Prognosen erstellen, funktioniert mit ThoughtSpot wirklich einfach.

Im Ergebnis: eine spannende Ergänzung zu BI-Systemen

Keine Frage! In diesen drei Tagen haben wir jede Menge Energie getankt und den “american Spirit” eingeatmet. Unser erster Eindruck lange vor der Konferenz, dass ThoughtSpot definitiv eine bahnbrechende Erfindung ist, wurde dort gefestigt. Ja, ThoughtSpot ist eine neue Stufe in Business Intelligence. Wir würden sogar sagen, dass es das Potenzial hat, eine Branche zu revolutionieren. Im Gegensatz zu anderen Revolutionen, die tiefgreifende Umwälzungen und Disruptionen zur Folge haben, ist diese Revolution jedoch eine harmonische, weil sie versöhnt. ThoughtSpot verdrängt auch keine bestehenden Systeme, sondern setzt auf vorhandenen Systemen auf. Unser Fazit: ThoughtSpot steht für die super schnelle, einfache und sichere Analyse per One-click oder per Spracheingabe, mit der Jeder im Unternehmen effektiv arbeiten kann.