Wie die digitale Zukunft im Zusammenspiel mit Nachhaltigkeit aussehen könnte, wurde bereits vielfach überlegt. Doch nicht nur die Wissenschaft versucht das neue digitale Zeitalter vorauszudenken. Seit Jahrzehnten kreieren Technology Forecasting, Science Vision und Science-Fiction filmische und literarische Zukunftsentwürfe und landen damit immer wieder Verkaufsschlager. Aber was ist Dystopie, was Utopie? Wie könnte unser digitales Zeitalter wirklich aussehen?

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Wie die digitale Zukunft im Zusammenspiel mit Nachhaltigkeit aussehen könnte, wurde bereits vielfach überlegt. Doch nicht nur die Wissenschaft versucht das neue digitale Zeitalter vorauszudenken. Seit Jahrzehnten kreieren Technology Forecasting, Science Vision und Science-Fiction filmische und literarische Zukunftsentwürfe und landen damit immer wieder Verkaufsschlager. Aber was ist Dystopie, was Utopie? Wie könnte unser digitales Zeitalter wirklich aussehen?

Egal ob von Wissenschaft, in der Literatur oder der Filmindustrie – die Zukunftsentwürfe greifen unterschiedliche Facetten der Digitalisierung auf und versuchen diese spekulativ mit den Bereichen der Nachhaltigkeit zu verbinden. In dem Hauptgutachten des WBGU „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ werden die verschiedenen Zukunftsentwürfe, Utopie und Dystopie, vorgestellt und es wird versucht, ein Bild dieser digitalen Zukunft zu zeichnen. Dafür stellt der WBGU verschiedene Positionen von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, sowie von Journalisten und Journalistinnen gegenüber.

Beispiel: Digitales Utopia

Ulrich Eberl, Wissenschafts- und Technikjournalist sowie Autor von „Smarte Maschinen. Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändert“, schreibt, Zukunftsutopie sei ein verminderter Bedarf an Rohstoffen. Durch die digital optimierte Kombination von intelligentem Produktdesign, Reparierbarkeit der Produkte und einem automatischen Ablauf der Zerstörung alter, unbrauchbarer Produkte, kommt es zu generalisierten, globalen Standards.

Mithilfe dieser Standards und Distributed-Ledger-Technologien (Blockchain) können Herkunftsnachweise geliefert und eine bessere Rückverfolgung der Produkte gewährleistet werden. Das sorgt für ein höheres Vertrauen seitens der Konsumenten und Konsumentinnen. Der Schutz der Umwelt und die Reflektion des eigenen Konsumverhaltens werden hinterfragt und sorgen für einen positiven Umgang mit Nachhaltigkeitsressourcen. Aufgrund dessen werden langfristig Lösungen entwickelt, die die natürlichen Lebensgrundlagen und das Fortbestehen der Menschheit sichern und unter Schutz stellen.

Beispiel: Digitales Dystopia

Cathy O’Neill ist Mathematikerin und Autorin von „Angriff der Algorithmen“ und verfasste eine Zukunftsdystopie. Entwicklungsländer werden durch die Vollautomatisierung der Fertigung von Produkten ihren komparativen Vorteil billiger Arbeitskräfte verlieren, was dazu führt, dass die Produktion in die Industriestaaten zurück verlagert wird. Vor allem für Entwicklungsstaaten wird das negative Folgen haben, da dort kaum soziale Sicherungssysteme zur Verfügung stehen und somit keine finanzielle Sicherung der Arbeitskräfte gewährleistet werden kann.

In Industrieländern drohen die Sozialsysteme aufgrund der immer weiter steigenden Arbeitslosigkeit zu kollabieren. Die soziale Ungleichheit wird immer weiter steigen und der Großteil der Menschen am Existenzminimum leben. Eine kleine Randgruppe, zum Beispiel Eigentümer und Eigentümerinnen von führenden Technologiekonzernen, werden von den Folgen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt profitieren. Durch die Folgen wird laut O‘ Neill ein digitaler Imperialismus entstehen, der in einer tiefen sozialen Spaltung der Gesellschaft endet, die für Unruhen sorgt.

Wie kann unsere Zukunft aussehen?

Die dystopischen und utopischen Zukunftsvisionen zeichnen radikal unterschiedliche Bilder von einem Leben, das durch die Digitalisierung nachhaltig geprägt wird. Der WBGU stellt Schlüsselthemen auf, die bei der Digitalisierung im Kontext mit der Nachhaltigkeit zu beachten sind, u.a. der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, die Armutsbekämpfung und inklusive Entwicklung. Gesellschaften müssen lernen, sich nicht von der Digitalisierung bestimmen zu lassen, sondern diese konstruktiv für ihre Zwecke anzuwenden. (iovolution/wbgu)

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Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

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