Da die Akzeptanz und das Ansehen von SaaS von Jahr zu Jahr wächst, erwägen immer mehr Anbieter von Business Intelligence das SaaS BI Konzept. Allerdings gibt es für jeden Ansatz Vor- und Nachteile.

SaaS-BI: Was ist es und wo wird es eingesetzt?

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Da die Akzeptanz und das Ansehen von SaaS von Jahr zu Jahr wächst, erwägen immer mehr Anbieter von Business Intelligence das SaaS BI Konzept. Allerdings gibt es für jeden Ansatz Vor- und Nachteile.

Bis vor wenigen Jahren war Business Intelligence (BI) nur für größere Unternehmen zugänglich, da ein hoher Investitionsaufwand nötig war. Kleine und mittelständische Unternehmen hingegen mussten auf rudimentäre Tools zurückgreifen – wie beispielsweise Excel – um ihre Bedürfnisse in Sachen BI zu erfüllen. Doch die Zeiten haben sich geändert: Heute gibt es SaaS BI, also BI in der Form von Software-as-a-Service. Durch SaaS-BI-Lösungen steht Business Intelligence nun auch kleineren oder budgetbewussteren Unternehmen leicht zugänglich zur Verfügung. 

Was ist SaaS BI?

Software as a Service Business Intelligence (SaaS BI) ist ein Bereitstellungsmodell für Business Intelligence. Dabei werden Anwendungen in der Regel außerhalb der Firewall eines Unternehmens an einem gehosteten Standort bereitgestellt. Der Endbenutzer nutzt SaaS BI durch eine sichere Internetverbindung. Die Technologie ist auch als On-Demand-BI oder Cloud-BI bekannt. SaaS BI wird entweder auf Basis eines Abonnements oder durch einen Pay-as-you-go-Service angeboten. Im Vergleich dazu werden traditionellere Softwarelizenzierungsmodelle einschließlich ihrer jährlichen Wartungsgebühren verkauft.

Welche Vorteile bietet SaaS BI?

SaaS BI erlaubt Unternehmen, BI-Tools zu nutzen, ohne diese zunächst vor Ort installieren, betreiben und warten zu müssen. So können sich die Anwender voll und ganz auf die Erstellung von BI-Berichten oder analytischen Abfragen fokussieren. In der Praxis können Unternehmen mit der Anwendung der SaaS-BI-Technologie deutlich schneller anfangen – schließlich entfällt die Installation der On-Premise Software gänzlich. Der SaaS-Ansatz erlaubt den Kunden, ihre BI-Systeme bei einer steigenden Nutzung zu erweitern – ohne Investitionen für die Ausrüstung  tätigen zu müssen.

Wenn nur ein kleines Budget zur Verfügung steht, das für den Kauf einer BI-Software samt zugehöriger Hardware benötigt wird, kann SaaS BI die richtige Wahl sein: Es fallen weder Anschaffungskosten für die Hard- und Software, noch ein erweiterter Personalbedarf für die Verwaltung und Instandhaltung des BI-Systems an. Die TCO (Total Cost of Ownership, zu deutsch: Gesamtbetriebskosten) können so deutlich geringer sein, als es bei einer On-Premise Software der Fall wäre – obwohl die Kosten für SaaS BI natürlich von der Nutzung der Tools abhängen.

Kalkulierbares Budget durch Pay-as-you-go

Da SaaS ein Pay-as-you-go-Service ist, der auf monatlicher oder jährlicher Basis abgerechnet wird, zahlen Nutzer nur für das, was sie tatsächlich benötigen. Die vorhersehbaren und kalkulierbaren Kosten des Abonnements ermöglichen eine genauere Budgetierung.  Zudem sind kaum interne Ressourcen für den Support erforderlich. Die Anbieter sind für die Wartung der Software, Upgrades, die Zuverlässigkeit und die Sicherheit der Software und ihrer Daten selbst verantwortlich.

Was vor der Einführung von SaaS BI beachtet werden sollte

SaaS ist für viele Unternehmen keine Besonderheit mehr, dennoch ist es für die meisten noch Neuland. Vor der Implementierung von SaaS BI gilt es einige Besonderheiten zu berücksichtigen:

  • Funktionsumfang: Die SaaS BI Analyse-Tools verfügen unter Umständen nicht über dieselben Funktionen, welche On-Premise-Software bietet. Dies macht sie einerseits weniger komplex und einfacher in der Bedienung, andererseits jedoch auch weniger funktional.

  • Sicherheit: Der Versand von heiklen Unternehmensdaten jenseits der Firewall lässt bei vielen IT-Managern die Alarmglocken läuten. Um die Bedenken zu zerstreuen, haben einige Anbieter mittlerweile private Analyse-Clouds entwickelt, welche innerhalb der Firewall des Kunden funktionieren.

Kosten: Bei On-Premises-BI, also BI, welches der Kunde in der eigenen IT-Umgebung installiert, fallen viele Kosten vorab an – dazu zählen unter anderem die Hardware, Softwarelizenzen, Betriebskosten sowie Kosten für das Support-Personal. Zusammen bedeutet dies einen viel höheren Einstiegspreis als bei SaaS. Allerdings handelt es sich bei diesen anfänglichen Ausgaben  um eine einmalige Investition, die sich letztendlich amortisieren kann. Die wiederkehrenden Gebühren von SaaS können die Anfangsinvestition einer On-Premises-Lösung letztendlich übertreffen.

Wählen Sie ein Tool, das Ihren Anforderungen entspricht

SaaS BI ist eine moderne Lösung für die Softwarebereitstellung, die Unternehmen aller Größen und Branchen viele Vorteile bieten kann. Dazu zählen günstigere Einstiegspreise, Flexibilität und Komfort. Sie birgt aber auch einige potenzielle Hürden, die beachtet werden sollten, wie zum Beispiel verdeckte Kosten, die Notwendigkeit eines umfangreichen internen Supports sowie IT-Sicherheit-Bedenken. Unabhängig davon, ob Sie von SaaS Business Intelligence überzeugt sind oder eine On-Premises-Lösung bevorzugen, sollten Sie jedoch darauf vorbereitet sein, ein neues Tool für Ihr Unternehmen auszuwählen, das Ihren individuellen Anforderungen entspricht! Sprich: Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und lassen Sie sich Vorab-Angebote erstellen, um möglichen Kostenfallen zu entgehen.

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