Die Corona-Pandemie hat zu einem kräftigen Schub beim Online-Banking geführt. Vor allem viele Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren haben im vergangenen Jahr erstmals ihre Bankgeschäfte online abgewickelt. Insgesamt nutzen inzwischen 8 von 10 (80 Prozent) Bundesbürgerinnen und Bundesbürger Online-Banking, im vergangenen Sommer lag der Anteil erst bei 73 Prozent.

Online-Banking: Corona sorgt für kräftigen Schub – und wirkt auf die Versicherungswirtschaft aus

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Die Corona-Pandemie hat zu einem kräftigen Schub beim Online-Banking geführt. Vor allem viele Seniorinnen und Senioren ab 65 Jahren haben im vergangenen Jahr erstmals ihre Bankgeschäfte online abgewickelt. Insgesamt nutzen inzwischen 8 von 10 (80 Prozent) Bundesbürgerinnen und Bundesbürger Online-Banking, im vergangenen Sommer lag der Anteil erst bei 73 Prozent.

Das ist das Ergebnis einer telefonischen Umfrage unter 1.003 Personen in Deutschland ab 16 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Bankgeschäfte erledigen schon seit einigen Jahren die allermeisten Menschen ganz selbstverständlich digital. Nur die Älteren blieben beim Online-Banking weitestgehend außen vor. Seit Corona erleben wir einen regelrechten Sturm der Seniorinnen und Senioren auf die Online-Filialen der Banken“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Qualität der Online-Banking-App ist wichtiger als die Marke der Bank

Auch bei der Auswahl ihrer Bank achten die Kundinnen und Kunden stark auf digitale Angebote. 86 Prozent sehen eine benutzerfreundliche Online-Banking-App als Auswahlkriterium. Zwei Drittel achten auf eine breite Angebotspalette beim Online-Banking. Fast genauso wichtig (59 Prozent) ist den Kundinnen und Kunden inzwischen die Möglichkeit, Mobile-Payment-Angebote wie Google Pay oder Apple Pay nutzen zu können. „Digitale Angebote werden von Kundinnen und Kunden längst nicht mehr als nice-to-have angesehen. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Bank“, so Berg.
 
Unverändert hoch ist die Zufriedenheit mit dem Online-Banking. 9 von 10 Nutzerinnen und Nutzern sagen, es biete alle Funktionen und sei sicher, 8 von 10 halten es für übersichtlich und einfach zu bedienen und jeweils 6 von 10 geben an, ihr Online-Banking mache Spaß und die Kosten seien transparent. 

Bankberatung: Zufriedenheit mit Videoanrufen ist am höchsten

Am weitesten verbreitet ist aktuell die persönliche Beratung vor Ort bei Banken oder Finanzdienstleistern (37 Prozent), gefolgt von Telefon (26 Prozent), E-Mail (16 Prozent) und Textchat auf der Webseite oder in einer App (9 Prozent). Nur selten genutzt werden bislang neuere Angebote wie Videoanrufe (7 Prozent) oder Messenger (3 Prozent). Ganz anders sieht es allerdings bei der Zufriedenheit derjenigen aus, die sich auf die jeweilige Weise schon einmal haben beraten lassen. Hier schneidet der Videoanruf mit 79 Prozent zufriedenen Kundinnen und Kunden besonders gut ab. Dahinter folgen gleichauf Telefon und Mail (je 52 Prozent) vor Textchat (42 Prozent) und Messenger (36 Prozent). „Die Corona-Pandemie hat Videoanrufen und Videokonferenzen hierzulande zum Durchbruch verholfen. Sie sind bequem, aber zugleich persönlicher als ein Telefonat.“, so Berg.
 
Zugleich entwickelt sich das Online-Banking immer stärker zum Smartphone-Banking. Rund zwei Drittel der Online-Banking-Nutzenden greifen dazu zumindest hin und wieder zum Smartphone. Unter den 16- bis 29-Jährigen verwenden sogar drei Viertel das Smartphone zum Online-Banking.

Mehrheit will im Online-Banking auch Versicherungen verwalten

Der Trend zum Online-Banking dürfte auch Auswirkungen auf die Versicherungsbranche haben. 6 von 10 derjenigen, die Online-Banking nutzen, können sich vorstellen, ihre Versicherungsangelegenheiten auch gleich direkt im Online-Banking zu erledigen.
 
Bei der Information vor einem Versicherungsabschluss nutzen aktuell 88 Prozent analoge Möglichkeiten und 77 Prozent greifen auf digitale Angebote zurück. Am häufigsten werden unter den Digitalangeboten die Webseite oder App einzelner Anbieter genutzt sowie Online-Vergleichsplattformen. (bitkom/iovolution)

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