Der "Weg zum digitalen Jahrzehnt" soll sicherstellen, dass die Europäische Union ihre Ziele und Vorgaben für eine digitale Transformation unserer Gesellschaft und Wirtschaft erreicht - am besten im Einklang mit den Werten der EU. Zudem soll unsere digitale Führungsrolle gestärkt werden.

Europäische Union: Vorschlag zum Weg in das digitale Jahrzehnt

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Der “Weg zum digitalen Jahrzehnt” soll sicherstellen, dass die Europäische Union ihre Ziele und Vorgaben für eine digitale Transformation unserer Gesellschaft und Wirtschaft erreicht – am besten im Einklang mit den Werten der EU. Zudem soll unsere digitale Führungsrolle gestärkt werden.

Aufbauend auf dem Anfang des Jahres vorgestellten Digitalen Kompass 2030, wurden quantitative Ziele für vier Eckpunkten festgelegt, um die digitalen Fähigkeiten Europas bis zum Jahr 2030 zu stärken: 1. Kompetenzen, 2. Infrastrukturen, 3. Unternehmen und 4. Öffentliche Dienste. Zum Beispiel sollen mindestens 80 Prozent der Erwachsenen in der EU grundlegende digitale Kompetenzen erwerben. Aktuell sind es rund 56 Prozent. Zudem sollen 20 Millionen IKT-Fachkräfte in Europa etabliert werden, wobei diese gerade bei 8,4 Millionen liegen.

Mit dem nun vorgelegten Programm sollen diese Ziele umgesetzt werden, um die Intentionen der EU für eine “digitale Dekade” bis 2030 zu erreichen. Dafür will die Kommission einen Mechanismus zur Koordinierung der Investitionenzwischen Kommission und Mitgliedstaaten schaffen und einen jährlichen Kooperationszyklus einführen.

Ziele für Unternehmen

Das Programm stellt für Unternehmen klare Ziele auf. Während heute nur 26 Prozent von Unternehmen mit Cloud-Computing-Diensten arbeiten, ist das Ziel, dies auf 75 Prozent aufzustocken. Auch Big Data und Künstliche Intelligenz sollen gefördert werden und bis 2030 in 75 Prozent der Unternehmen zum Einsatz kommen. Im Vergleich nutzen bisher bloß 14 Prozent der Unternehmen Big Data, 25 Prozent Künstliche Intelligenz.
 
Zudem solle die digitale Intensität von KMU vorangebracht werden. Bis 2030 lautet das Ziel, dass von den heute 60 Prozent der KMU, am Ende der Dekade über 90 Prozent über eine grundlegende digitale Intensität verfügen.

Vorschlag bisher nicht angenommen

Der Vorschlag muss noch durch EU-Parlament und den Rat angenommen werden.
Weiterhin hat die EU-Kommission angekündigt, bis Dezember 2021 eine Mitteilung zur „Erklärung zu den Digitalgrundsätzen“ vorzulegen, die das Programm und die Ziele im Hinblick auf die dahinterstehenden europäischen digitalen Werte ergänzen soll.
Die wichtigsten Ziele für die digitale Dekade
 
Wollen Sie mehr über die wichtigsten Ziele für das digitale Jahrzehnt erfahren, werfen Sie doch einen Blick in die nützliche Infografik. Diese finden Sie hier in allen EU-Amtssprachen.

(hde/futureorg/iovolution)

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU

Verwendung von Cookies

Um die Website optimal zu gestalten und fortlaufend weiterentwickeln zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.