Ende September haben die Interessenverbände Ecommerce Europe und EuroCommerce einen gemeinsamen Bericht zur Lage des E-Commerce vorgelegt. Dieser zeigt auf: Im Vergleich zu 2019 ist der gesamte europäische E-Commerce um zehn Prozent gestiegen, wodurch neue Anforderungen an Politik und Unternehmen entstanden sind.

E-Commerce Report: Corona-Pandemie beflügelte den E-Commerce

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Ende September haben die Interessenverbände Ecommerce Europe und EuroCommerce einen gemeinsamen Bericht zur Lage des E-Commerce vorgelegt. Dieser zeigt auf: Im Vergleich zu 2019 ist der gesamte europäische E-Commerce um zehn Prozent gestiegen, wodurch neue Anforderungen an Politik und Unternehmen entstanden sind.

Die Corona-Pandemie hat 2020 zu einem besonderen Jahr gemacht. Der aus der Krise resultierende Umschwung hat besonders dem E-Commerce eine neue wichtige Rolle zugeschrieben – für die Wirtschaft und für die Gesellschaft. Das zeigen auch die Wachstumszahlen. Mit zehn Prozent blieben diese noch immer signifikant, gingen jedoch gegenüber 2019 (14 Prozent) leicht zurück.

Die Corona-Pandemie hat den E-Commerce-Umsätzen einen deutlichen Anschub gegeben. Insgesamt jedoch wurde das Gesamtwachstum der Branche trotzdem gebremst. Der Umsatz im Tourismus- und Dienstleistungssektor (Reisen, Tickets usw.) verzeichnete enormen Rückgang.

Die Anzahl von Online-Shoppern nahm in den letzten Jahren deutlich zu. Quelle: European E-Commerce Report
Die Anzahl von Online-Shoppern nahm in den letzten Jahren deutlich zu.
Quelle: European E-Commerce Report

E-Commerce dämpft wirtschaftlichen Schock

Covid-19 hat genau das beschleunigt, was bereits seit Jahren vorausgesehen war: Geschäfte wurden digitaler und grüner. Statt wie geplant über mehrere Jahre hinweg in Digital und Omnichannel zu investieren, wurden die beabsichtigten Investitionen in wenigen Monaten realisiert. Dabei wurde der E-Commerce essenziell für Verbraucherinnen und Verbraucher, die wegen erzwungener Ladenschließungen und Ausgangssperren den täglichen Bedarf in Läden nicht organisieren konnten.
 
Zwar konnte der E-Commerce die finanziellen Verluste einiger KMU nicht völlig kompensieren, dennoch konnte dadurch ein großer Anteil des wirtschaftlichen Schocks aufgefangen werden. Jedoch besteht weiterhin Bedarf nach weiteren Anstrengungen, damit der Einzelhandel von der digitalen Transformation optimal profitieren kann.

Anteil von E-Shoppern in Deutschland leicht gestiegen

In Deutschland ist der Anteil von Online-Einkäufern von 2019 auf 2020 um drei Prozent gestiegen. Während 2019 rund 84 Prozent online Einkaufe tätigten, waren es 2020 bereits 87 Prozent. Für 2021 werden es voraussichtlich 88 Prozent sein. Auch der Anteil von E-Commerce im Bruttoinlandsprodukt ist entsprechend gestiegen: 2019 lag es bei 3,08 Prozent. Für 2021 ist es auf 3,24 Prozent geschätzt.

Nahtloses Verkaufserlebnis durch E-Commerce

Luca Cassetti, der Generalsekretär von Ecommerce Europe, stellte gegenüber Horizont.net fest: “Das vergangene Jahr hat die Bedeutung der digitalen Transformation deutlich gemacht. E-Commerce hat sich hervorragend positioniert, um die Digitalisierung des Handels zu erleichtern und ein nahtloses Einkaufserlebnis für die Verbraucher zu schaffen.” Der Generalsekretär betont: “Physische Geschäfte haben neue Online-Vertriebskanäle erschlossen, KMU konnten über E-Commerce neue Märkte erschließen, und Händler setzen zunehmend Omnichannel-Commerce-Lösungen wie Click-and-Collect ein, um den sich ständig ändernden Gesundheitsanforderungen und Verbraucherbedürfnissen gerecht zu werden.”
 
Dennoch sei der Übergang noch nicht abgeschlossen: “Die politischen Entscheidungsträger müssen das Potenzial des digitalen Handels erkennen und mehr in neue Technologien und digitale Kompetenzen investieren und gleichzeitig einen harmonisierten, kanalneutralen und zukunftssicheren Rechtsrahmen schaffen”, so Cassetti. (ecommerce europe/horizont/futureorg/iovolution)

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Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

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