Der durch die Corona-Pandemie in der deutschen Wirtschaft ausgelöste Digitalisierungsschub ist von Dauer. Eine Bitkom Studie zeigt: Digitale Technologien sollen relevant bleiben – man benötigt aber konkrete Zukunftspläne.

Digitalisierungsschub soll Corona Pandemie überdauern

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Der durch die Corona-Pandemie in der deutschen Wirtschaft ausgelöste Digitalisierungsschub ist von Dauer. Eine Bitkom Studie zeigt: Digitale Technologien sollen relevant bleiben – man benötigt aber konkrete Zukunftspläne.

Eine repräsentative Umfrage unter 602 Unternehmen ab 20 Beschäftigten in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom zeigt: Technologische Maßnahmen wie Videokonferenzen oder Kollaborationstools, aber auch die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle werden mehrheitlich beibehalten oder sogar noch ausgeweitet. „Die wegen Corona aus der Not heraus eingeleiteten Digitalisierungsmaßnahmen haben sich vielerorts bewährt und werden auch in einem künftigen Normal-Betrieb vorangetrieben“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Die Digitalisierung der Wirtschaft sei also ein nachhaltiger und dauerhafter Prozess. Von der künftigen Bundesregierung wird mit weit überwiegender Mehrheit gefordert, dass die lange Liste an überfälligen Digitalisierungsmaßnahmen jetzt umgesetzt wird. Dies betont Berg: „Die Politik sollte die Entwicklung unterstützen und darf keine neuen Hürden errichten. Und auch die Unternehmen müssen ihre Digitalprojekte jetzt ganz konsequent umsetzen.“

Digitalisierungsschub während der Pandemie

9 von 10 Unternehmen geben an, dass durch die Corona-Pandemie die Digitalisierung im eigenen Unternehmen an Bedeutung gewonnen hat. Vor einem Jahr lag der Anteil bei 84 Prozent. Sogar 94 Prozent sehen einen Bedeutungszuwachs der Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft insgesamt (2020: 86 Prozent). Die konkrete Digitalisierungsmaßnahmen: Am häufigsten wurden Videokonferenzen (92 Prozent), Tools zur digitalen Zusammenarbeit (74 Prozent) und Anschaffung von zusätzlicher Hardware (63 Prozent) eingeführt. Stärker ist auch die Beschäftigung mit Technologien wie Big Data, Das Internet of Things und 3D-Druck.
 
Virtual bzw. Augmented Reality sowie KI werden zunehmend genutzt. Prozesse wurden auch digitalisiert, etwa indem digitale Dokumente statt Papier (66 Prozent) oder digitale Signaturen (60 Prozent) genutzt wurden. 60 Prozent entwickeln digitale Geschäftsmodelle und 41 Prozent haben Beratungen zur Digitalisierung genutzt. Im Personalbereich wurde Homeoffice ausgeweitet (81 Prozent) sowie die Weiterbildung der Beschäftigten zu Digitalthemen gefördert (61 Prozent). 48 Prozent haben Recruiting und Onboarding digitalisiert und 17 Prozent Digitalisierungsexperten eingestellt.

Herausforderung bei Digitalisierung in Deutschland

Obwohl die Digitalisierung der Wirtschaft deutliche Vorteile darstellt, stehen Unternehmen vor der Herausforderung, ihr Businessmodell entsprechend anzupassen. Als Digitalisierung-Hemmnisse werden am häufigsten die Datenschutz-Anforderungen (79 Prozent) und die Fachkräftemangel (65 Prozent) benannt. 46 Prozent sagen, es fehle an der Zeit im Alltagsgeschäft, um die Digitalisierung voranzubringen. Hier zeigt sich ein Anstieg im Vergleich mit dem Vorjahr. Der Grund: „In Deutschland besteht eine riesige Verunsicherung, befeuert durch ein weltweit einmaliges Auslegungswirrwarr mit 17 Datenschutzaufsichten in den Ländern und einer im Bund“, so Berg.

Die Zukunft der Digitalisierung

Die große Mehrheit der Unternehmen will auch künftig an ihren durch Corona angestoßenen Projekten zur Digitalisierung festhalten oder diese ausweiten. Es sei aber wichtig, die Investitionen nicht zurückzufahren. „Digitalisierung gibt es nicht zum Nulltarif. Konsequente Digitalisierung geht nur mit entsprechenden Investitionen. Als Return gibt es Wettbewerbsstärke, Krisenresilienz und Zukunftsfähigkeit“, sagt Berg. 2022 kann sich im Wettbewerb nur durchsetzen, wer auf die digitale Karte setzt.
(bitkom/futureorg/iovolution)

Beitrag teilen

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing

Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

Wer oder was ist Qlik?

Qlik unterstützt Unternehmen auf der ganzen Welt, schneller zu reagieren und intelligenter zu arbeiten. Mit unserer End-to-End-Lösung können Sie das Potential Ihrer Daten maximal ausschöpfen und die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft legen. Unsere Plattform ist die einzige auf dem Markt, die Ihnen uneingeschränkte Auswertungen ermöglicht, bei denen Sie sich ganz von Ihrer Neugier leiten lassen können. Unabhängig von seinem Kenntnisstand kann jeder echte Entdeckungen machen und zu konkreten geschäftlichen Ergebnissen und Veränderungen beitragen. Bei Qlik geht es um viel mehr als um Datenanalysen. Es geht darum, Menschen zu ermöglichen, die Erkenntnisse zu gewinnen, die echten Wandel vorantreiben. Dass wir beispielsweise Gesundheitssysteme beim Aufdecken von Abweichungen in der Versorgung unterstützen, damit sie Patienten erfolgreicher behandeln können. Einzelhändlern helfen, ihre Lieferketten transparenter zu machen und für einen ungehinderten Warenfluss zu sorgen. Oder durch Nutzung von Daten unseren Beitrag zur Bewältigung großer sozialer Probleme wie den Klimawandel zu leisten. Mit anderen Worten: Es geht uns darum, etwas zu bewirken. 

(C) iovolution.de - iodata GmbH 2020 in Zusammenarbeit mit futureorg Institut - Forschung und Kommunikation für KMU

Verwendung von Cookies

Um die Website optimal zu gestalten und fortlaufend weiterentwickeln zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.