Die Branche für Informations- und Telekommunikationstechnologien wächst stabil und schafft fast 40.000 neue Jobs, so die Berechnungen des Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts IDC. Digitalisierung fördert Wachstum in ITK-Märkte – Deutschlands digitale Transformation könnte aber effizienter sein.

ITK-Branche: Stabiles Wachstum aber uneffizient

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Die Branche für Informations- und Telekommunikationstechnologien wächst stabil und schafft fast 40.000 neue Jobs, so die Berechnungen des Bitkom auf Basis von Daten des Marktforschungsinstituts IDC. Digitalisierung fördert Wachstum in ITK-Märkte – Deutschlands digitale Transformation könnte aber effizienter sein.

In der ITK-Branche legen Umsatz und Beschäftigung 2022 trotz der Herausforderungen von Pandemie, Lieferengpässen, Inflation und Fachkräftemangel weiter zu. Der deutsche Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll Bitkom-Berechnungen zufolge in diesem Jahr um 3,6 Prozent auf 184,9 Milliarden Euro wachsen. Bis zum Jahresende werden die Unternehmen in Deutschland voraussichtlich 39.000 zusätzliche Jobs schaffen. Aktuell sind 1,25 Millionen Menschen in der Branche beschäftigt.

„Ob Klima, Pandemie oder Standortwettbewerb – Digitalisierung ist die Antwort und ein entscheidender Teil der Lösung der Krisen und Herausforderungen unserer Zeit“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die Coronapandemie hat der Digitalisierung Schwung gegeben und das belebt den Markt“, so Berg weiter. Wirtschaft, Staat und große Teile der Gesellschaft investieren in digitale Infrastrukturen, um die Digitalisierung zu beschleunigen. Bereits 2021 stieg der Umsatz auf dem ITK-Markt deutlich. Das Volumen wuchs um 3,9 Prozent auf 178,4 Milliarden Euro.

Cloud-Geschäft ist Wachstumstreiber

Die Umsätze im Feld der Informationstechnik überstiegen 2021 erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke und werden nach Bitkom-Berechnungen dieses Jahr um 5,9 Prozent auf 108,6 Milliarden Euro zulegen. Am stärksten wächst das Software-Segment, das besonders durch das Cloud-Geschäft angetrieben wird, mit einem kräftigen Plus von 9,0 Prozent auf 32,4 Milliarden Euro. Auch der Umsatz mit IT-Hardware legt deutlich zu, um 5,7 Prozent auf 33,2 Milliarden Euro. Das Geschäft mit IT-Services, wozu unter anderem die IT-Beratung gehört, wächst stabil um 3,9 Prozent auf 43,0 Milliarden Euro.
 
Der Markt der Telekommunikation soll 2022 um 0,9 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro zulegen. Mit Telekommunikationsdiensten werden nach Bitkom-Berechnungen 49,2 Milliarden Euro umgesetzt, das ist ein Plus von 1,7 Prozent. Das Geschäft mit Endgeräten, also insbesondere Smartphones, geht deutlich auf 11,2 Milliarden Euro zurück (‑3,1 Prozent). Die Investitionen in die Telekommunikations-Infrastruktur steigen um 2,2 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Nur der Markt für Unterhaltungselektronik steht weiter unter Druck. Dieser kleinste ITK-Teilmarkt schrumpft 2022 voraussichtlich um 2,3 Prozent auf 9,0 Milliarden Euro.

Die Rolle Deutschlands im globalen ITK-Markt

Der deutsche ITK-Markt spielt im Vergleich zu anderen Ländern eine untergeordnete Rolle. Deutschlands Anteil an den weltweiten ITK-Ausgaben liegt 2022 voraussichtlich bei 3,9 Prozent. Der Anteil geht von Jahr zu Jahr zurück, weil die Investitionen und Ausgaben in anderen Ländern schneller wachsen, neben den USA (+4,7 Prozent) besonders im asiatischen Raum. Wachstumsspitzenreiter sind Indien (+9,1 Prozent) und China (+5,3 Prozent). Mehr als ein Drittel des ITK-Weltmarkts entfällt auf die USA (36,0 Prozent), mit deutlichem Abstand dahinter folgt China mit gut einem Neuntel (11,6 Prozent).
 
Um die Digitalisierung in Deutschland voranzubringen, fordert Bitkom von der neuen Bundesregierung eine ambitionierte Digitalpolitik mit den Schwerpunkten auf Verwaltung, Bildung, Datenräume und Infrastruktur. Unter anderem sollten für alle Bürgerinnen und Bürger ID-Wallets für ein digitales Identitätsmanagement eingeführt werden. Im Grundgesetz sollte ein Recht auf digitale Bildung verankert und digitale Vorreiterschulen sollten zu Best-Practice-Plattformen weiterentwickelt werden, um Smart Schools in die Fläche zu bringen. In der Datenpolitik sollten nationale Datenräume geschaffen werden, etwa im Bereich Gesundheit. Für die digitale Infrastruktur braucht es einen Ausbau- und Beschleunigungspakt für Mobilfunk- und Gigabitnetze. (bitkom/futureorg/iovolution)

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