Plattformen sind zu einem zentralen Bestandteil digitaler Märkte geworden. Inwiefern sie zu Innovationen führen, zeigt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft für die EFI – Expertenkommission Forschung und Innovation. Der Fokus liegt auf B2B-Plattformen. Und Daten sind dabei der große Impulsgeber.

Innovation in der Plattformökonomie: eine Analyse der deutschen Wirtschaft

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Plattformen sind zu einem zentralen Bestandteil digitaler Märkte geworden. Inwiefern sie zu Innovationen führen, zeigt eine Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft für die EFI – Expertenkommission Forschung und Innovation. Der Fokus liegt auf B2B-Plattformen. Und Daten sind dabei der große Impulsgeber.

Digitale Plattformen sind auf vielen Märkten aktiv und spielen deshalb auch bei Innovationen eine entscheidende Rolle. Ihre Aktivität erstreckt sich von B2B-Märkten, über B2C- und C2B-Märkte, bis zu Märkten, auf denen ausschließlich C2C aktiv ist. Waren und Dienstleistungen besitzen die Plattformen nicht. Vielmehr koordinieren und erleichtern sie die Transaktionen zwischen Nutzern. Sie selbst bringen Innovationen hervor, können aber auch bei den Plattformnutzern und anderen Akteuren des Plattformökosystems Innovationen incentivieren.
 
Über den Zusammenhang zwischen Plattformen und Innovation veröffentlicht das Institut der deutschen Wirtschaft eine Studie zum deutschen Innovationssystem. Dieser wird aus ökonomischer und rechtlicher Sicht untersucht. Dabei wird insbesondere auf die Typen von Plattformen, die Art der Innovationen im Plattformkontext, die Ziele der Innovationen sowie die Rolle von Regulierung und von Daten eingegangen. Der Fokus liegt auf der Plattformökonomie: Ein Zusammenspiel von Ökosystemen, in denen die Plattformen, ihre Nutzer und weitere Akteure operieren.

Innovation in B2B-Plattformen

Plattformen benötigen immer attraktive Angebote, um für die Nutzer relevant zu bleiben. Dabei ist Innovation zentral: Eine hohe Innovationsaktivität überzeugt die Nutzer und garantiert den Erfolg im Markt. Plattformen sind in mehreren Bereichen hilfreich und dienen verschiedenen Zwecken. Koray Uygun, Online-Marketing-Experte, definiert ihre Relevanz für den E-Commerce: „Digitale Ordermessen mit großem Markenportfolio sind für uns sehr interessant. Auf Marktplätzen können Unternehmen Ihre Produkte zur Verfügung stellen und eröffnen somit neue Vertriebskanäle. Support-Anfragen für Verfügbarkeit und Produktanfragen werden minimiert und ein schnelles Abwickeln der Transaktionen gewährt.“
 
„In den letzten 2 Jahren haben sich aufgrund der Corona-Pandemie hauptsächlich im B2B-Segment neue Plattformen etabliert, die einen riesigen Vorteil für unsere Einkaufsprozesse sind“, führt Uygun weiter aus. Doch die Innovationsfähigkeit digitaler Plattformen, insbesondere im B2B-Markt, ist bisher relativ unerforscht. Die EFI Studie untersucht genau diese – und unterscheidet zwischen offenen und geschlossenen Plattformen. Die Ergebnisse: Bei offenen B2B-Plattformen sind mehrheitlich Kunden und Lieferanten die Impulsgeber für Innovation. Die Innovationsaktivitäten richten sich auf die Bedürfnisse beider Nutzergruppen. Bei geschlossenen Plattformen spielen die Kunden die wichtigste Rolle: Sie geben Innovationsimpulse und erzeugen Fortschritt.

Innovation durch Daten anregen

Bei der Innovation von Plattformen und deren Ökosystemen spielen Daten eine wichtige Rolle. Innovation wird durch Daten begünstigt – und die Plattformökonomie wird oft als „data-driven market“ bezeichnet. Denn Plattformen bauen auf die Transaktionen zwischen Nutzergruppen auf: Durch die Analyse bereits abgewickelter Transaktionen werden die Vermittlungsprozesse optimiert. Produktinnovationen werden durch Datenanalyse auch ermöglicht. Doch der Zugang zu den erhobenen Daten ist oft schwierig. Rechtliche Grundlage für Datenschutz können datenbasierte Innovationen hemmen.
 
Der Datenschutz kann aber auch als Anreiz für innovative Lösungen wirken. Wenn Datensouveränität garantiert wird, sind Kunden und Unternehmen dazu befähigt, Daten in Sicherheit zu teilen. Zudem können Innovationen in der Plattformökonomie durch sogenannte Interoperabilitätsinformationen angeregt werden. Für die Nutzer sind korrekte und immer aktuelle Informationen wichtig: „In jedem Fall sollte eine Verbindung zur Warenwirtschaft vorhanden sein, damit Produktdaten ständig aktualisiert werden“, sagt Uygun. „Die Kommunikation auf den Produktdetailseiten sollte mit allen Informationen bereichert werden, um Support-Anfragen zu vermeiden.“ (iwköln/futureorg/iovolution)

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Wer oder was ist die Iodata GmbH?

Die digitale Transformation der Wirtschaft, die auch unter dem Begriff Industrie 4.0 diskutiert wird, ist ein Megatrend, der alle Arbeits- und Lebensbereiche durchdringt und sie verändert. Sie betrifft das Bildungssystem genauso wie das Gesundheitswesen, die Kommunen ebenso wie den Handel und selbstverständlich auch die industrielle Hochtechnologie, die das Herzstück des deutschen Standorts bildet. Umso wichtiger ist es, diese vielfältigen und dynamischen Entwicklungen der digitalen Transformation übersichtlich darzustellen und verständlich zu erklären. Wie wichtig dies ist, kennen wir aus unserer täglichen Arbeit bei der Iodata GmbH. Als Daten-Spezialisten strukturieren, analysieren und visualisieren wir Unternehmensdaten, damit das Management begründete und fundierte Entscheidungen treffen kann. Um die vielfältigen Entwicklungen der Digitalisierung zu beschreiben und zu verstehen, müssen ergänzend zu den quantitativen Daten auch qualitative Indikatoren beachtet werden. Denn heute blicken wir auf dem Fundament von Business Intelligence auf neue Herausforderungen: Smart Data, künstliche Intelligenz, autonome Fertigungsbetriebe, vernetzte Fabriken, Mensch-Roboter-Kollaborationen, predictive analytics, Internet der Dinge oder virtuelle Realitäten, um nur einige Highlights zu nennen. Iovolution.de ist daher nicht nur ein Online-Magazin, das sich an Entscheider aus Wirtschaft, Verbände, Politik und Wissenschaft wendet. Es ist eine Erweiterung des Angebots der Iodata GmbH: ein Instrument zur Trend- und Innovationsbeobachtung.

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