Digitalisierung ist schneller als je zuvor. Eine neue Studie der Initiative D21 legt den Fokus auf den Menschen im digitalen Wandel. Das Ergebnis: Der Digitalisierungsgrad steigt in allen Teilen der Bevölkerung. Weiterbildung für digitale Kompetenzen ist aber oft mangelhaft – obwohl sie für die neue Arbeitswelt unverzichtbar ist.

D21-Digital-Index: Digitale Kompetenzen werden essentiell

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Digitalisierung ist schneller als je zuvor. Eine neue Studie der Initiative D21 legt den Fokus auf den Menschen im digitalen Wandel. Das Ergebnis: Der Digitalisierungsgrad steigt in allen Teilen der Bevölkerung. Weiterbildung für digitale Kompetenzen ist aber oft mangelhaft – obwohl sie für die neue Arbeitswelt unverzichtbar ist.

Die Studie D21-Digital-Index der Initiative D21 begleitet die Menschen im digitalen Wandel. Sie zeigt auf, wie die Gesellschaft mit den sich stetig ändernden und wachsenden Anforderungen durch die Digitalisierung zurechtkommt. Dabei betrachtet die Studie aktuelle Trends sowie Langzeitentwicklungen. Der D21-Digital-Index wird durchgeführt von Kantar und gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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Die Studie D21-Digital-Index misst seit 2013 jährlich in einer Kennzahl den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung. Der aktuelle Digital-Index liegt bei 63 von 100 Punkten – 3 Punkte mehr als im Vorjahr. Einzelne Gruppen unterscheiden sich deutlich: Bürger:innen mit mittlerer Bildung holen weiter zu den hoch Gebildeten auf (67 zu 74 Punkte). Dahinter liegen niedrig Gebildete mit 46 Punkten. Große Unterschiede zeigen sich beim Alter: Die Generationen Z, Y und X weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Babyboomer und Nachkriegsgeneration zeigen mittlere Werte, die Generation bis 1945 steht deutlich im digitalen Abseits mit 27 Punkten. 

Digitalisierungsgrad steigt

 Die Studie D21-Digital-Index misst seit 2013 jährlich in einer Kennzahl den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung. Der aktuelle Digital-Index liegt bei 63 von 100 Punkten – 3 Punkte mehr als im Vorjahr. Einzelne Gruppen unterscheiden sich deutlich: Bürger:innen mit mittlerer Bildung holen weiter zu den hoch Gebildeten auf (67 zu 74 Punkte). Dahinter liegen niedrig Gebildete mit 46 Punkten. Große Unterschiede zeigen sich beim Alter: Die Generationen Z, Y und X weisen einen hohen Digitalisierungsgrad auf. Babyboomer und Nachkriegsgeneration zeigen mittlere Werte, die Generation bis 1945 steht deutlich im digitalen Abseits mit 27 Punkten.
Quelle: Initiative D21
Die Effekte der Digitalisierung werden unterschiedlich wahrgenommen: 59 Prozent der Bürger:innen haben das Gefühl, persönlich von der Digitalisierung zu profitieren. Das Alter spielt auch hier eine zentrale Rolle: Rund zwei Drittel oder mehr Menschen der Generationen X, erkennen in der Digitalisierung einen Vorteil für sich. Bei Babyboomer und der Nachkriegsgeneration knapp die Hälfte und in der Generation bis 1945 nur noch ein Viertel. Bildung ist auch entscheidend: Nur eine Minderheit der Bürgerinnen mit niedrigem Bildungsabschluss glaubt, von der Digitalisierung zu profitieren – im Gegensatz zur deutlichen Mehrheit der Menschen mit mittlerem oder hohem Bildungsabschluss.

Digitale Kompetenzen für die Arbeitswelt notwendig

Mit der Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt: Das Bewusstsein für die Notwendigkeit digitaler Kompetenzen im Berufsleben steigt weiter an. 79 Prozent der Bürger:innen glauben, dass man ohne Grundkenntnisse der Digitalisierung kaum noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat. Gleichzeitig denken nur 34 Prozent, dass Schulen ausreichende digitale Fähigkeiten vermitteln, um im internationalen Vergleich mithalten zu können. Insgesamt empfindet mehr als jeder Vierte ständigen Druck, mit den Entwicklungen der Digitalisierung Schritt halten zu müssen.

Quelle: Initiative D21

Die Studie D21-Digital-Index bescheinigt der Bevölkerung insgesamt ein mittleres Niveau an digitalen Kompetenzen. Während Basiskompetenzen noch über alle Bevölkerungsgruppen hinweg weitverbreitet sind, sind komplexere Fähigkeiten deutlich geringer ausgeprägt und wenn, dann vor allem bei BürgerInnen mit hohem Bildungsniveau. Beim Kompetenzerwerb liegen Fort- und Weiterbildung deutlich hinter informellem Lernen zurück. Nur 16 Prozent erhalten bezahlte Fort- und Weiterbildungen durch Arbeitgeber:innen, 17 Prozent greifen auf kostenlose Angebote zurück.

Quelle: Initiative D21
 
69 Prozent der Befragten bringen sich hingegen neue Kompetenzen selbst durch Ausprobieren bei, 65 Prozent holen sich Hilfe bei Familie, Bekannten oder Kolleg:innen. Dazu urteilt Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21: „Wenn wir heute nicht massiv in die digitalen Kompetenzen unserer Bürger:innen investieren, werden wir als Wissensgesellschaft morgen nicht mehr konkurrenzfähig sein. Wir brauchen in Deutschland einen systematischen Kompetenzaufbau über die Ausbildung hinaus.“(initiativd21/futureorg/iovolution)

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