Für die Europäische Kommission sind Daten die „Lebensader der wirtschaftlichen Entwicklung.“ Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben aber noch viel Arbeit vor sich, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Dies zeigt eine Umfrage von YouGov und HPE – die auch Self-Assessment Tools und Planungsgrundlagen bietet. Das Ziel: Unternehmen bei der Entwicklung einer Datenstrategie unterstützen.

HPE-Reifegradmodell: Für optimierte Datenwertschöpfung in Unternehmen

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Für die Europäische Kommission sind Daten die „Lebensader der wirtschaftlichen Entwicklung.“ Firmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz haben aber noch viel Arbeit vor sich, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Dies zeigt eine Umfrage von YouGov und HPE – die auch Self-Assessment Tools und Planungsgrundlagen bietet. Das Ziel: Unternehmen bei der Entwicklung einer Datenstrategie unterstützen.

Eine Umfrage des Marktforschungsunternehmens YouGov im Auftrag von Hewlett Packard Enterprise (HPE) unter 803 Führungskräften in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigt: Die meisten Unternehmen haben keine Datenstrategie, kümmern sich nicht systematisch um datenbasierte Produkte und Dienstleistungen, oder nutzen keine Analytics- oder KI-Methodiken. Die Umfrage beruht auf einem von HPE entwickelten Modell, das den Datenwertschöpfungs-Reifegrad einer Organisation bewertet – dabei werden strategische, organisatorische und technologische Merkmale berücksichtigt.
 
Die unterste Reifegradstufe (1) wird „Daten-Anarchie“ genannt – hier bewirtschaften Geschäftsbereiche ihre Datenbestände isoliert voneinander und werten die Daten kaum systematisch aus. Die höchste Stufe (5) heißt „Daten-Ökonomie“ – auf dieser Stufe gibt es eine einheitliche Datenbewirtschaftung über interne Geschäftsbereiche und externe Ökosysteme hinweg, und das Unternehmen setzt Daten effektiv für die Wertschöpfung ein. Die von YouGov befragten Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen haben im Durchschnitt einen Reifegrad von 2,1.

Self-Assessment für Datenwertschöpfung

HPE stellt ab heute ein Online-Self-Assessment zur Verfügung, mit dem Firmen ihren eigenen Datenwertschöpfungs-Reifegrad bestimmen und sich mit den Ergebnissen der Umfrage vergleichen können. Die detaillierten Ergebnisse pro Reifegrad-Dimension ergeben dabei ein differenziertes Bild der eigenen Stärken und Schwächen. Das kann als Ausgangspunkt genutzt werden, um die nächsten Entwicklungsschritte zur Optimierung ihrer Datenwertschöpfung zu planen.
 
„Es gibt keine Abkürzung auf dem Weg in die Daten-Ökonomie, er erfordert einen ganzheitlichen Ansatz, der alle Facetten eines Unternehmens betrifft“, sagt Rainer Peters, Leiter der Business Solutions Group bei Hewlett Packard Enterprise in Deutschland, Österreich und der Schweiz. „Mit unserem Reifegradmodell und den Vergleichsdaten aus der Umfrage geben wir Firmen dafür eine Landkarte und einen Kompass an die Hand.“
 
Somit will HPE Kunden bei der Erhöhung des Datenwertschöpfungs-Reifegrads unterstützen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei darauf, dass Daten zunehmend dezentral verarbeitet werden, also über viele Geräte, Standorte, Anlagen, Rechenzentren oder Clouds verteilt sind. Deshalb hat HPE einen strategischen Fokus auf Edge-to-Cloud-Architekturen, die eine einheitliche Bewirtschaftung von verteilen Datenbeständen auf der Grundlage eines durchgängigen Cloud-Betriebsmodells ermöglichen.

Daten aus allen Bereichen verknüpfen

Insbesondere das exponentielle Wachstum von professionellen und industriellen Daten gilt als zentrale Quelle der ökonomischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten. Das betrifft alle Branchen. Initiativen wie Gaia-X zielen darauf ab, den dafür notwendigen Datenaustausch zwischen Unternehmen effizient, datenschutzkonform und mit digitaler Souveränität für alle Teilnehmer zu gestalten. Diese Potenziale können Firmen aber nur dann verwirklichen, wenn sie eine Reihe von strategischen, organisatorischen und technischen Voraussetzungen erfüllen.
 
Datenwertschöpfung erfordert unter anderem eine Verknüpfung und Aggregation von Daten oder Daten-Erkenntnissen aus unterschiedlichen Applikationen, Bereichen oder Unternehmen. So können beispielsweise Informationen aus dem Service dem Vertrieb helfen, bei Bestandskunden effektiver zu verkaufen. Nutzungsdaten verkaufter Produkte helfen der Entwicklungsabteilung, die nächste Produktgeneration besser auf Kundenbedürfnisse auszurichten. Ein Kennzeichen eines niedrigen Datenwertschöpfungs-Reifegrads ist es deshalb, wenn Daten auf einzelne Bereiche eingeschränkt sind.
 
In der Umfrage gaben zum Beispiel 42 Prozent der Führungskräfte an, dass bei ihnen Daten nur in den jeweiligen Applikationen verfügbar sind – sie stehen also in anderen Anwendungen nicht zur Verfügung oder müssen über individuelle Schnittstellen dorthin transferiert werden. Knapp ein Zehntel der Befragten (9 Prozent) gibt an, dass ihr Unternehmen eine zentrale Datendrehscheibe für alle Daten (bzw. eine datenzentrische Architektur) etabliert hat, die auch Echtzeitdaten umfasst. Und bei 6 Prozent der Befragten schließt diese Datendrehscheibe auch externe Datenquellen ein. (hpe/futureorg/iovolution)

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