Künstliche Intelligenz (KI) begegnet uns heute sowohl im Beruf als auch in der Freizeit. In naher Zukunft könnte die Zusammenarbeit mit virtuellen Coaches und Robotern Realität werden. Wie das gelingt, diskutiert Elisabeth André, Informatikprofessorin an der Universität Augsburg.

Mensch-Maschine-Zusammenarbeit: KI als sozial interaktiver Partner

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Künstliche Intelligenz (KI) begegnet uns heute sowohl im Beruf als auch in der Freizeit. In naher Zukunft könnte die Zusammenarbeit mit virtuellen Coaches und Robotern Realität werden. Wie das gelingt, diskutiert Elisabeth André, Informatikprofessorin an der Universität Augsburg.

Ob als Assistenz-Software im Büro, als Navigationshilfe beim Autofahren oder Tool zum Erstellen von Fotobüchern – Künstliche Intelligenz (KI) ist überall. In naher Zukunft könnten wir mit virtuellen Coaches für Bewerbungsgespräche trainieren oder uns von kommunikativen Robotern im Haushalt unterstützen lassen. Aus Werkzeugen werden Kolleginnen, Butler und Trainer. Elisabeth André, Informatikprofessorin an der Universität Augsburg, diskutierte diese Möglichkeit am 15. März bei acatech am Dienstag.

Nonverbale Kommunikation verstehen

Dass uns eine freundliche Stimme aus dem Bordcomputer durch die Straßen lotst, sind wir heute vom Autofahren gewohnt. Die Interaktion mit diesem KI-System beschränkt sich meist auf die Eingabe eines Reiseziels. Aus den KI-basierten Werkzeugen werden in Zukunft kommunikative Interaktionspartner. Elisabeth André, Leiterin der Arbeitsgruppe „Arbeit/Qualifikation, Mensch-Maschine-Interaktion“ der Plattform Lernende Systeme, forscht zu virtuellen Assistenten und Robotern, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz kommunizieren und interagieren: Mit einem kommunizierenden Avatar üben Medizinstudentinnen und -studenten vor ihrem Computer das Gespräch mit Patienten.
 
Ein virtueller Dolmetscher auf dem Bildschirm übersetzt Gespräche für Gehörlose in Gebärdensprache. Ein interaktiver Roboter leistet den Menschen in einem Seniorenheim Gesellschaft. Damit die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Menschen und den Robotern oder virtuellen Agenten funktioniert, müssen die KI-Systeme lernen, emotionale und soziale Fähigkeiten zu simulieren. Unter anderem müssen sie nonverbale Signale in der Kommunikation deuten können, erläuterte Elisabeth André. Die Nachbildung menschlicher Eigenschaften könne Stress und Unsicherheit bei der Interaktion mit Maschinen reduzieren, so die Leibniz-Preisträgerin.

Werkzeuge als sozial interaktive Partner

Sozial interaktive Roboter und ihre virtuellen Pendants können sich an den emotionalen Zustand ihrer Nutzer anpassen und entsprechend reagieren. Die Roboter-Assistenten und virtuellen Trainer brauchen Fähigkeiten zur zwischenmenschlichen Kommunikation, damit ein Austausch über einen längeren Zeitraum für die Menschen bereichernd werden kann. Gleichzeitig ist bei einem Coaching oder ähnlicher Interaktion mit einem KI-Assistenten das Vertrauen in das lernende System wichtig. Das bedeutet, die Funktionsweise des Systems und seine Entscheidungswege müssen für den Nutzer nachvollziehbar sein.
 
Dabei gehe es nicht darum, das Vertrauen in den Roboter oder Agenten notwendigerweise zu maximieren, so Elisabeth André. Vielmehr sollte man die Menschen in die Lage versetzen, die Chancen und Grenzen des Systems einzuschätzen – und dabei zu entscheiden, ob sie mit ihm zusammenarbeiten wollen oder nicht. Gelingt eine vertrauenswürdige Kommunikation mit virtuellen Assistenten und Robotern, kann Künstliche Intelligenz uns in unseren Kompetenzen ergänzen – etwa in Gebärdensprache kommunizieren und neue Fähigkeiten erlernen. (acatech/futureorg/iodata/iovolution)

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